Siebnach: Brand in Asylbewerberunterkunft – Großeinsatz

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Aufregung am Abend in Siebnach, nach einem Brand in einer Asylbewerberunterkunft wurde für Feuerwehr, THW und Rettungsdienst Großalarm ausgelöst

Gegen 20.56 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber einen Brandalarm aus. Umgehend wurde die zuständigen Feuerwehren aus Siebnach und Ettringen alarmiert, nicht zum ersten mal. In der letzten Zeit hatte es immer wieder Fehl- oder Böswillige Alarme gegeben, ohne das es wirklich brannte. Dieses mal war jedoch alles anders.

Feuer im Erdgeschoss

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte ein Brand im Erdgeschoss des Wohnhauses festgestellt werden, sofort wurde Großalarm für weitere Feuerwehren und den Rettungsdienst ausgelöst. Durch die Feuerwehr konnten alle 18 Bewohner aus dem Gebäude gerettet werden. Mit schwerem Atemschutz ging die Feuerwehr im inneren gegen die Flammen vor und konnte den Brand bereits kurze Zeit später ablöschen.

Mindestens ein Bewohner verletzt

Bei dem Feuer wurde – nach ersten Meldungen – ein Bewohner leicht verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Für die verbleibenden 18 Flüchtlinge wird derzeit nach einer Ausweichunterkunft gesucht.

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Brandursache noch unklar

Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen, die Ermittlungen laufen. Neben den Feuerwehren aus Siebnach, Ettringen, Hiltenfingen (A), Markt Wald, Scherstetten (A), Schwabegg (A), Schwabmünchen (A), Traunried, THW Memmingen, UG ÖEL Bad Wörishofen waren der Rettungsdienst mit zahlreichen Einsatzkräften sowie die Polizei vor Ort. Wir berichten nach.

UPDATE +++ Polizeimeldung vom 04.11.2017

Gegen 20:50 Uhr lief bei der integrierten Leitstelle in Krumbach ein Feueralarm aus einer Asylbewerberunterkunft auf. Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden einen Zimmerbrand vor.

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Aus bisher unbekannter Ursache ist in einem Zimmer ein Brand ausgebrochen. Dieser wurde durch die mit 6 Einsatzfahrzeugen angerückte Feuerwehr mittlerweile gelöscht. Es entstand kein Gebäudeschaden, die Schäden an Wänden und Einrichtung sind noch nicht bezifferbar.

Unterkunft unbewohnbar

Die Unterkunft wurde allerdings insbesondere durch Rauch, Ruß und Löschwasser für die nächste Zeit unbewohnbar. In dem Heim sind 35 Personen, verschiedener Nationalitäten, gemeldet. Von diesen Bewohnern waren zur Brandzeit 18 vor Ort. Ein Bewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Durch den Rettungsdienst wurden Decken für die leicht bekleideten Betroffenen herangeschafft. Der Bürgermeister von Ettringen ist an der Brandstelle und kümmert sich in Abstimmung mit dem Landratsamt Unterallgäu um eine Ausweichunterkunft für die Asylbewerber. Erste Ermittlungen zur Brandursache werden vom Kriminaldauerdienst aufgenommen. (Einsatzzentrale des PP Schwaben Süd-West)

Kriminalpolizei ermittelt vorsätzliche Brandstiftung

Knapp vier Tage nach dem Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge hat die Kriminalpolizei eine vorsätzliche Brandstiftung ermitteln können und sucht Zeugen. […hier weiterlesen]

Videobeitrag

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Bilder © 2017 Rizer

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