Die Stiftung Warentest hat erneut Smartphones unter die Lupe genommen und präsentiert in ihrem aktuellen Test die Ergebnisse von acht verschiedenen Modellen. Von Premium-Geräten bis hin zu Mittelklasse-Optionen wurden die Smartphones auf Herz und Nieren geprüft – mit teils überraschenden Resultaten. Kamera, Akkulaufzeit, Display-Qualität und Verarbeitungsgüte standen dabei besonders im Fokus der unabhängigen Tester.
Interessant ist vor allem, dass diesmal nicht zwangsläufig die teuersten Geräte an der Spitze des Rankings stehen. Einige günstigere Alternativen konnten in wichtigen Kategorien wie Akkulaufzeit und Alltagstauglichkeit durchaus mithalten oder sogar punkten. Der Test zeigt einmal mehr, dass ein hoher Preis nicht automatisch die beste Leistung garantiert – eine gute Nachricht für preisbewusste Smartphone-Nutzer, die dennoch Wert auf Qualität legen.
Testzeitraum: Aktuelle Ausgabe der Stiftung Warentest (2023)
Preisrange: Die getesteten Geräte decken eine Preisspanne von circa 300 bis 1.200 Euro ab
Testsieger: Nicht nur Premium-Modelle überzeugen – auch Mittelklasse-Smartphones schneiden gut ab
Stiftung Warentest: Aktuelle Smartphone-Tests im Überblick
Die Stiftung Warentest unterzieht regelmäßig die neuesten Smartphone-Modelle umfassenden Prüfungen, wobei neben der Kameraqualität und Akkulaufzeit auch die Verarbeitungsqualität eine entscheidende Rolle spielt. In den aktuellen Tests schneiden besonders Geräte der Mittelklasse überraschend gut ab und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, was sie für preisbewusste Verbraucher interessant macht. Die Experten achten dabei nicht nur auf technische Spezifikationen, sondern auch auf Alltagstauglichkeit und Bedienkomfort, ähnlich wie sie es bei Tests von Unterhaltungselektronik praktizieren. Die detaillierten Testergebnisse sind für Abonnenten vollständig einsehbar und bieten eine verlässliche Entscheidungshilfe beim nächsten Smartphone-Kauf.
Die Testkriterien der Stiftung Warentest für Smartphones erklärt
Die Stiftung Warentest untersucht Smartphones nach einem umfassenden Kriterienkatalog, der regelmäßig an aktuelle technische Entwicklungen angepasst wird. Bei der Bewertung fließen Faktoren wie Akkulaufzeit, Kameraqualität, Display-Eigenschaften und Verarbeitungsqualität mit unterschiedlicher Gewichtung in das Gesamtergebnis ein. Besonders viel Wert legt die Stiftung auf praxisnahe Testverfahren, bei denen Smartphones unter realistischen Alltagsbedingungen geprüft werden. Zum Testprozess gehören auch Laboruntersuchungen zur Strahlungsbelastung (SAR-Wert) sowie zur Stabilität bei Falltests und Wasserkontakt. Die Ergebnisse werden schließlich auf einer Skala von „sehr gut“ (0,5-1,5) bis „mangelhaft“ (4,5-5,5) eingeordnet und bieten Verbrauchern eine verlässliche Orientierungshilfe beim Smartphone-Kauf.
Die Akkulaufzeit macht 25 Prozent der Gesamtwertung bei Smartphone-Tests aus.
Stiftung Warentest prüft Smartphones auf Strahlungsbelastung durch SAR-Werte, die in Deutschland unter 2 W/kg liegen müssen.
Seit 2019 fließt auch die Reparierbarkeit der Geräte in die Bewertung ein.
Top 5 Smartphones laut Stiftung Warentest 2023
Die aktuelle Testsieger-Liste der Stiftung Warentest präsentiert 2023 fünf herausragende Smartphones, die in puncto Kameraleistung, Akkulaufzeit und Verarbeitung überzeugen konnten. Das iPhone 14 Pro von Apple sicherte sich mit einer Gesamtnote von 1,6 den ersten Platz, dicht gefolgt vom Samsung Galaxy S23 Ultra, das besonders mit seinem brillanten Display punktete. Auf dem dritten Rang landete das Google Pixel 7 Pro, das trotz eines günstigeren Preises mit einer beeindruckenden Bildqualität überraschte, während die Plätze vier und fünf vom Xiaomi 13 Pro und dem Sony Xperia 1 V belegt wurden – beide mit jeweils eigenen Stärken im Kamera- und Performance-Bereich. Interessanterweise spielt bei der Kaufentscheidung nicht nur die Hardware eine Rolle, sondern zunehmend auch der Komfort im Alltag, ähnlich wie bei anderen Produkttests der Stiftung, etwa den umfangreichen Matratzen-Tests, die auf langfristigen Nutzungskomfort ausgerichtet sind.
Preis-Leistungs-Sieger: Diese Smartphones empfiehlt die Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Smartphone-Test überraschende Ergebnisse im Bereich der Preis-Leistungs-Verhältnisse ermittelt. Besonders überzeugen konnten dabei Mittelklasse-Modelle wie das Samsung Galaxy A54 und das Xiaomi Redmi Note 12, die trotz moderater Preise mit hervorragender Kamera- und Akkuleistung punkteten. Google konnte mit dem Pixel 7a ebenfalls in der Bestenliste landen und beweist, dass hochwertige Technik nicht zwangsläufig teuer sein muss. Alle empfohlenen Geräte bieten laut den Testern ein optimales Verhältnis aus Leistungsfähigkeit, Verarbeitungsqualität und Preis, wodurch sie sich deutlich von teureren Premium-Modellen abheben.
- Mittelklasse-Smartphones überzeugen mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis
- Samsung Galaxy A54 und Xiaomi Redmi Note 12 sind Spitzenreiter
- Google Pixel 7a bietet Premium-Technik zum mittleren Preis
- Empfohlene Modelle punkten mit guter Kamera- und Akkuleistung
Smartphone-Kameras im Test: So bewertet die Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Vergleich die Kameraqualität von insgesamt 27 Smartphone-Modellen unter die Lupe genommen. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Premium-Geräten und Mittelklasse-Smartphones, wobei teurere Modelle meist bessere Aufnahmen liefern. Die Testexperten bewerteten dabei nicht nur die technischen Daten wie Megapixel oder Blendenwerte, sondern führten umfangreiche Praxistests mit standardisierten Motiven bei Tag und Nacht durch. Überraschenderweise konnten einige Mittelklasse-Smartphones wie das Google Pixel 7a mit ihrer Bildqualität fast an die Spitzenmodelle heranreichen und erhielten die Bewertung „gut“. Im Gesamturteil fließt die Kameraqualität mit etwa 20 Prozent in die Endnote ein, weshalb auch Smartphones mit mittelmäßigen Kameras insgesamt noch gut abschneiden können.
Top-Kamera-Smartphones: iPhone 15 Pro Max, Samsung Galaxy S23 Ultra und Google Pixel 8 Pro erhielten für ihre Kameraleistung die Note „sehr gut“
Preisleistung: Mittelklasse-Smartphones ab 400 Euro können bei guten Lichtverhältnissen oft ähnlich gute Fotos schießen wie Premium-Modelle
Testkriterien: Bewertung von Bildqualität bei Tag und Nacht, Porträtmodus, Zoom-Qualität und Videoleistung
Akkulaufzeit als Kaufkriterium: Stiftung Warentest vergleicht Smartphone-Modelle
In einem umfassenden Test verglich die Stiftung Warentest verschiedene Smartphone-Modelle und legte dabei ein besonderes Augenmerk auf die Akkulaufzeit als entscheidendes Kaufkriterium. Die Testergebnisse zeigten erhebliche Unterschiede zwischen den Geräten, wobei einige Modelle selbst bei intensiver Nutzung problemlos einen ganzen Tag durchhielten, während andere bereits am frühen Abend nach dem Streaming von Videos oder längerer Mediennutzung aufgeladen werden mussten. Für Verbraucher bietet der detaillierte Vergleich eine wertvolle Orientierungshilfe, um ein Smartphone zu finden, das den persönlichen Anforderungen an die Batterielaufzeit gerecht wird.
Stiftung Warentest warnt: Diese Smartphone-Features sind ihr Geld nicht wert
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Smartphone-Analyse mehrere Ausstattungsmerkmale identifiziert, die Verbrauchern keinen angemessenen Gegenwert für den Aufpreis bieten. Besonders kritisch sehen die Tester die zunehmende Anzahl an Kameralinsen, die ab der vierten Linse kaum noch messbare Qualitätsverbesserungen liefern, aber den Preis deutlich in die Höhe treiben. Auch bei Arbeitsspeicher zeigt die Untersuchung, dass die Sprünge von 8 GB auf 12 GB oder mehr im Alltag kaum spürbare Leistungsunterschiede bringen, während Hersteller dafür erhebliche Aufpreise verlangen. Laut Testbericht sollten Verbraucher stattdessen auf wirklich relevante Eigenschaften wie Akkulaufzeit, Display-Qualität und langfristige Software-Updates achten, die den täglichen Nutzwert eines Smartphones deutlich stärker beeinflussen.
- Zusätzliche Kameralinsen über drei hinaus bringen kaum Qualitätsverbesserungen
- Arbeitsspeicher-Erweiterungen über 8 GB sind im Alltag meist nicht spürbar
- Aufpreise für diese Features stehen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen
- Akkulaufzeit, Display-Qualität und Software-Updates sind wichtiger für den Nutzwert
Nachhaltige Smartphones im Fokus der Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe erstmals einen besonderen Fokus auf die Nachhaltigkeit von Smartphones gelegt. Neben der üblichen Bewertung von Display-Qualität, Kamera und Akkulaufzeit wurden nun auch Kriterien wie Reparierbarkeit, Update-Politik und Ressourcenverbrauch in die Gesamtbewertung einbezogen. Besonders positiv fielen dabei Geräte von Fairphone und Shift auf, die mit austauschbaren Komponenten und fairen Produktionsbedingungen punkten konnten. Die Tester stellten jedoch fest, dass zwischen ökologischem Anspruch und technischer Leistungsfähigkeit bei vielen nachhaltigen Modellen noch immer ein deutlicher Kompromiss eingegangen werden muss.
Häufige Fragen zu Stiftung Warentest Smartphones
Wie oft testet Stiftung Warentest neue Smartphones?
Die Stiftung Warentest führt in der Regel zwei bis vier große Mobiltelefon-Tests pro Jahr durch. Diese Handytests erscheinen meist quartalsweise oder halbjährlich in der Zeitschrift „test“ sowie online auf der Webseite der Verbraucherorganisation. Zusätzlich gibt es gelegentlich Sondertests zu speziellen Smartphone-Kategorien wie Einsteiger-Geräten, Premium-Modellen oder besonders langlebigen Mobilgeräten. Die Testberichte bleiben im Archiv verfügbar und werden mit Hinweisen zu Nachfolgemodellen ergänzt, sodass Verbraucher stets auf aktuelle Bewertungen zugreifen können.
Nach welchen Kriterien bewertet Stiftung Warentest Smartphones?
Bei ihren Handytests berücksichtigt die Stiftung Warentest mehrere zentrale Prüfkategorien. Dazu gehören die Kameraqualität (Fotos, Videos), Akkulaufzeit und Ladedauer, Display-Eigenschaften (Helligkeit, Farbdarstellung), Verarbeitungsqualität sowie Stabilität des Mobiltelefons. Auch Telefonqualität, Rechenleistung, Speicheroptionen und die Bedienbarkeit des Betriebssystems fließen in die Gesamtwertung ein. Zunehmend wichtig werden zudem Nachhaltigkeitskriterien wie Reparierbarkeit, Verfügbarkeit von Software-Updates und Ressourcenverbrauch. Die Prüfverfahren sind standardisiert und werden bei jedem Test unter identischen Laborbedingungen durchgeführt, um eine objektive Vergleichbarkeit aller getesteten Smartphones zu gewährleisten.
Welche Smartphones haben bei Stiftung Warentest zuletzt am besten abgeschnitten?
In den aktuelleren Tests schneiden regelmäßig Premium-Mobiltelefone von Apple, Samsung und Google mit Bestnoten ab. Besonders die iPhone-Modelle der Pro-Reihe sowie Samsung Galaxy S-Flaggschiffe und Google Pixel-Geräte erreichen oft Gesamtnoten im Bereich „gut“ (1,6-2,0). Im mittleren Preissegment überzeugen Handys von Herstellern wie Xiaomi, OnePlus und Samsung mit ihrer A-Serie durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die genauen Testergebnisse ändern sich naturgemäß mit jedem neuen Test. Die detaillierten Ergebnistabellen mit allen getesteten Smartphones sind kostenpflichtig auf der Website der Stiftung Warentest verfügbar und werden regelmäßig aktualisiert, wenn neue Mobilgeräte getestet wurden.
Wie viel kosten die Smartphone-Testberichte der Stiftung Warentest?
Die Smartphone-Testberichte der Stiftung Warentest sind als Teil eines digitalen Abonnements oder als Einzelkauf erhältlich. Einzelne Handytests kosten zwischen 3,00 und 5,00 Euro, je nach Umfang und Aktualität. Das digitale Zugangsmodell „test.de-Flatrate“ kostet aktuell 7,90 Euro monatlich (bei jährlicher Zahlweise) oder 9,90 Euro bei monatlicher Zahlweise und bietet unbegrenzten Zugriff auf alle Testergebnisse inklusive der Mobiltelefon-Tests. Alternativ kann man die gedruckte „test“-Zeitschrift mit den jeweiligen Berichten für etwa 6,50 Euro als Einzelheft erwerben. Gelegentlich stellt die Verbraucherorganisation auch kostenlose Kurzzusammenfassungen oder Auszüge der Smartphone-Bewertungen auf ihrer Website zur Verfügung.
Wie aussagekräftig sind die Smartphone-Tests der Stiftung Warentest im Vergleich zu anderen Testportalen?
Die Mobiltelefon-Tests der Stiftung Warentest gelten als besonders verlässlich und objektiv, da sie nach wissenschaftlichen Methoden und ohne Werbeeinflüsse durchgeführt werden. Im Unterschied zu manchen Online-Portalen, die Geräte nur kurzzeitig testen, führt die Stiftung standardisierte Labormessungen durch. Während Technik-Blogs oft detailliertere Informationen zu speziellen Funktionen und Nutzererfahrungen bieten, konzentriert sich die Verbraucherorganisation auf messbare Qualitätsaspekte und Alltagstauglichkeit der Handys. Für eine umfassende Kaufentscheidung kann es sinnvoll sein, die objektiven Testergebnisse mit Nutzermeinungen und spezialisierten Smartphone-Reviews zu ergänzen, um sowohl technische Daten als auch praktische Erfahrungsberichte zu berücksichtigen.
Wie schneidet das Preis-Leistungs-Verhältnis von Smartphones in den Tests ab?
In den Handytests der Stiftung Warentest zeigt sich regelmäßig, dass Mobiltelefone im mittleren Preissegment (250-500 Euro) oft ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Diese Geräte erreichen häufig ähnliche Qualitätsbewertungen wie teurere Modelle, besonders bei Alltagsfunktionen. Premium-Smartphones für 800-1.200 Euro punkten zwar mit Spitzentechnologie bei Kamera, Display und Prozessorleistung, der Qualitätsvorsprung rechtfertigt jedoch nicht immer den Preisunterschied. Besonders chinesische Hersteller wie Xiaomi, Realme und OnePlus überzeugen die Tester durch leistungsstarke Handys zu moderaten Preisen. Die Verbraucherorganisation weist in ihren Berichten explizit auf „Preis-Leistungs-Sieger“ hin, die eine besonders wirtschaftliche Wahl für preisbewusste Smartphone-Käufer darstellen.