Schwäbe 1. FC Köln – am Sonntag, 26. Januar 2026, analysiert Marvin Schwäbe die bittere 1:2-Niederlage beim SC Freiburg. Der Kapitän und Torhüter des Effzeh hadert vor allem mit dem Blitz-Ausgleich durch Derry Scherhant, der nur 91 Sekunden nach der Kölner Führung fiel.
Was war der „Killer“ im Spiel?
Schwäbe 1. FC Köln spricht über den schnellen Ausgleich durch Derry Scherhant in der 11. Minute. Nur 91 Sekunden nach der Führung durch ein Eigentor von Max Rosenfelder (10.) glich Freiburg aus. Dieser Blitz-Gegentreffer habe „die Euphorie zunichte gemacht“, so der Kölner Kapitän. Trotz eines gehaltenen Elfmeters gegen Igor Matanovic reichte es am Ende nicht für Punkte.
Das Wichtigste in Kürze
✓ Ergebnis: SC Freiburg 2:1 1. FC Köln (Bundesliga, 19. Spieltag)
✓ Tore: Rosenfelder (10., ET), Scherhant (11.), Matanovic (44.)
✓ Schwäbe-Highlight: Gehaltener Elfmeter gegen Matanovic (66.)
✓ Problem: Blitz-Ausgleich nach nur 91 Sekunden
✓ Tabelle: Köln bleibt mit 20 Punkten auf Platz 10
✓ Nächstes Spiel: Freitag gegen VfL Wolfsburg (Heim)
📖 Lesezeit: 4 Minuten
Schwäbe 1. FC Köln: „Da war die Euphorie gleich weg“
Es war ein Spiel mit zwei Gesichtern für Schwäbe 1. FC Köln. Einerseits parierte der Kapitän einen Elfmeter von Igor Matanovic und hielt sein Team lange im Spiel. Andererseits kassierte er zwei Gegentore, die beide hätten vermeidbar sein können.
Bei DAZN analysierte Schwäbe nach dem Spiel den entscheidenden Moment: „Das darf uns so nicht passieren. Man hat die Euphorie – und das war dann natürlich ein Stück weit direkt der Killer.“ Der schnelle Gegentreffer durch Scherhant habe den „guten Start zunichte gemacht“, ergänzte Trainer Lukas Kwasniok.
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So verlief das Spiel Schwäbe 1. FC Köln gegen Freiburg
Die Partie im Europa-Park Stadion begann vielversprechend für den Effzeh. In der 10. Minute brachte Linton Maina eine scharfe Hereingabe von links, die Freiburgs Verteidiger Max Rosenfelder unglücklich ins eigene Tor bugsierte. Die Kölner Führung – und kurz darauf der Schock.
Nur 91 Sekunden später schlug Freiburg zurück. Yuito Suzuki spielte einen feinen Pass in den Lauf von Derry Scherhant, der die Kugel technisch anspruchsvoll über Schwäbe 1. FC Köln hinweg ins Netz lupfte. „Da lassen wir uns zu tief hineinfallen und verpassen es, das Ding einfach ganz klar zu klären“, monierte der Keeper.
| Minute | Ereignis | Spielstand |
|---|---|---|
| 10′ | Eigentor Rosenfelder (nach Maina-Flanke) | 0:1 |
| 11′ | Scherhant (Lupfer über Schwäbe) | 1:1 |
| 44′ | Matanovic (Abstauber nach Kopfball) | 2:1 |
| 66′ | Elfmeter Matanovic – Schwäbe hält! | 2:1 |
| 90′ | Endstand | 2:1 |
Schwäbe 1. FC Köln hält Elfmeter – vergeblich
Ein Lichtblick für Schwäbe 1. FC Köln war der gehaltene Strafstoß in der 66. Minute. Nach einem umstrittenen Handspiel von Alessio Castro-Montes trat Igor Matanovic zum Elfmeter an. Der kroatische Stürmer, der in dieser Saison in Topform ist, schoss unplatziert ins rechte untere Eck – genau dorthin, wo Schwäbe spekuliert hatte.
„So erhofft man sich das natürlich, wenn man es sich vorher anschaut“, sagte Schwäbe über die Parade. Es war bereits sein zweiter gehaltener Elfmeter in dieser Saison nach dem Derby-Fehlschuss von Haris Tabakovic. Gegen Ermedin Demirovic (Stuttgart), Fabian Rieder (Augsburg) und Kevin Diks (Gladbach) hatte der Keeper allerdings das Nachsehen gehabt.
Kessler spricht von „vermeidbarer Niederlage“
Auch Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler, der jüngst zum Effzeh aufgestiegen ist, haderte mit dem Ergebnis. „Gerade in der zweiten Halbzeit fand ich schon, dass wir ein zweites Tor verdient gehabt hätten“, bilanzierte der 40-Jährige. Er erkannte ein Muster: „So wie in vielen Spielen in dieser Saison. Es ist sehr, sehr knapp, Kleinigkeiten entscheiden – und heute sind die Kleinigkeiten nicht auf unserer Seite gewesen.“
Wie auch in unserem Bericht zum Transfer von Jonas Omlin zu Bayer Leverkusen zeigt sich: Im deutschen Fußball sind derzeit viele Torwart-Themen aktuell. Schwäbe 1. FC Köln bleibt trotz der Niederlage ein wichtiger Rückhalt für den Aufsteiger.
Kwasniok: „Die Welt geht nicht unter“
Trainer Lukas Kwasniok versuchte nach der Partie, die Niederlage einzuordnen. „Wir sind enttäuscht, dass wir die drei Punkte nicht mitgenommen haben“, sagte der Coach. Von der Niederlage gehe aber „die Welt nicht unter“.
Besonders der schnelle Gegentreffer ärgerte den Trainer: „Das hat unseren guten Start zunichte gemacht.“ Dennoch sah Kwasniok auch positive Aspekte: „Wir haben nach dem Gegentor gut reagiert und uns auch Chancen herausgespielt.“ Die Leistung sei „kein Beinbruch“ gewesen.
Häufige Fragen zu Schwäbe 1. FC Köln
Was meinte Schwäbe mit „Der Killer“?
Wie viele Elfmeter hat Schwäbe in dieser Saison gehalten?
Wie steht der 1. FC Köln in der Tabelle?
Wann spielt der 1. FC Köln als nächstes?
Wer ist Marvin Schwäbe?
Fazit: Schwäbe 1. FC Köln mit gemischten Gefühlen
Die Niederlage in Freiburg zeigt die aktuelle Situation des Aufsteigers. Einerseits kann sich Schwäbe 1. FC Köln auf seinen Kapitän verlassen – der gehaltene Elfmeter war ein starkes Zeichen. Andererseits fehlt der Mannschaft die Cleverness, Führungen zu verteidigen. Der „Killer“, wie Schwäbe es nannte, war diesmal der schnelle Gegentreffer.
Für den Effzeh geht es jetzt darum, im Heimspiel gegen Wolfsburg wieder zu punkten. Mit 20 Zählern steht Köln im gesicherten Mittelfeld – doch die neunte Saisonniederlage sollte ein Weckruf sein.