Auftakt in der Oberliga: Indians unterliegen den Selber Wölfen

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Das Warten hatte ein Ende, endlich war es Zeit für Oberliga-Eishockey am Memminger Hühnerberg. Über 1700 Zuschauer verfolgten das erste Punktspiel der GEFRO-Indians, in welchem man sich jedoch dem Gegner aus Selb mit 1:5 geschlagen geben musste. Das Trainergespann Dietrich/Boldavesko konnte fast aus dem Vollen schöpfen und musste einzig und allein auf den angeschlagenen Patrik Bek verzichten. Das Tor für die Rot-Weißen erzielte Antti Miettinen.

Memmingen (fl). Die Euphorie war spürbar groß und so starteten die Indianer auch in das erste Drittel. Angepeitscht von der großartigen Unterstützung der Fans, war der Bann schon nach sechs Minuten gebrochen: Antti Miettinen schoss das erste Oberligator der 25 jährigen Vereinsgeschichte und brachte die Memminger mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber drückten weiterhin munter auf das generische Tor und so war es Anton Barrein, der nach einer abgesessenen Strafe die beste Möglichkeit hatte, um die Führung weiter auszubauen. Doch auch die Gäste aus Oberfranken kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Gehäuse von Joey Vollmer, der wieder einmal glänzend parierte.

Das zweite Drittel konnte getrost den Selber Wölfen zugeschrieben werden, die ihre Cleverness und Erfahrung unter Beweis stellten. In der 25.Minute glich der VER Selb in Überzahl zum 1:1 durch Geisberger aus. In der Folge ereigneten sich weitere Strafzeiten gegen die GEFRO-Indians, die für mehrere Minuten in Unterzahl agieren mussten. So war es Torjäger Piwowarcyzk, der die Gäste nur eine Minute später in Führung brachte. Auch wenn die Indians versuchten den Ausgleich zu erzielen, zeigten sich die Oberfranken eiskalt und zogen mit einem weiteren Doppelschlag von Gare und Piwowarczyk mit 1:4 davon.

Im letzten Drittel fiel dann zu Beginn die endgültige Vorentscheidung, denn Geisberger besorgte das 1:5 für die Gäste. Diese machten es den Maustädtern nur sehr schwer die nötige Gegenoffensive aufzubringen. Das Spiel plätscherte vor sich hin und es waren nur noch vereinzelt Chancen auf beiden Seiten zu sehen, da der VER Selb das Spiel ruhig zu Ende spielte. Gregor Kubail traf in der 52.Minute nur den Pfosten, der den Wölfen den 1:5 Endstand bescherte.

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Für den ECDC war es dennoch ein Auftakt, der phasenweise Mut auf die bevorstehenden Aufgaben gemacht hat. Denn schon am Sonntag reisen die GEFRO-Indians zum schweren Auswärtsspiel nach Deggendorf. Am kommenden Freitag kommt es dann schon zum absoluten Derby-Kracher am Hühnerberg, wenn der altbekannte Klassiker gegen den Rivalen aus Sonthofen steigt. Der Vorverkauf für diese Partie läuft bereits auf Hochtouren.

ECDC Memmingen – VER Selb 1:5 (1:0/0:4/0:1)

Tore: 1:0 (7.) Miettinen (Haluza, Benda), 1:1 (25.) Geisberger (Piwowarczyk, Ondruschka, 5-3), 1:2 (27.) Piwowarczyk (Geisberger, Müller, 5-4), 1:3 (37.) Gare (Pozivil), 1:4 (39.) Piwowarczyk (Mudryk, Ondruschka, 5-4), 1:5 (42.) Geisberger (Mudryk, Piwowarczyk)
Strafminuten: Memmingen 20 – Selb 12
Zuschauer: 1711
Schiedsrichter: Fröhlich
ECDC Memmingen: Vollmer (Neumann) – Benda, Rawlyk, Tenschert, Rott, Schirrmacher, Barrein, Koziol, Jainz – Miettinen, Gläser, Wohlgemuth, Pfalzer, Haluza, Lillich, Huhn, Schirrmacher, Kouba, Piskor, Kirsch, Kubail.

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