Darum warnen Meteorologen großflächig vor Unwetter

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(pm-ext/mh) In der vergangenen Woche zogen zum Teil heftige Unwetter über Baden-Württemberg. Durch kräftige Niederschläge und heftige Gewitter wurden Spuren in vereinzelten Städten hinterlassen. Ebenso auch für den ostalbkreis, wurden für Dienstag und Mittwoch amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben. Doch das Unwetter verzog sich und im Landkreis blieb es weitgehend ruhig.

Am Dienstag verlief das Unwetter knapp an der Grenze“, sagt Wetterexperte und Meteorologe Andy Neumaier. Und zwar entlang Neresheim und Nördlingen. „Für den Deutschen Wetterdienst beispielsweise ist das aber Grund genug, eine Warnung auch für den Ostalbkreis herauszugeben“, sagt er weiter. Denn: Es könne immer sein, dass ein Gewitter weiter oder herein zieht.

Die Gewitter aus dem Süden oder Osten treffen uns meistens nicht. Die schaffen es den Buckel nicht hoch“, so der Meteorologe. Diese Unwetter bahnen sich dann ihre Wege eher in Richtung Ulm oder ins Ries. „Was uns trifft sind die Gewitter aus dem Raum Stuttgart oder Schwäbisch Hall.“ Wenn eine Gemeinde betroffen sei, so wird umgehend eine Warnung für den Raum herausgegeben.

Das ist vor allem der Automatisierung geschuldet“, erklärt Neumaier.
Denn: Von Blitzdetektoren oder Sensoren werden verschiedene Regionen überwacht, die umgehend Signale an die Wetterstationen senden. „Dabei ist es dann egal, ob sich ein Gewitter gerade auflöst oder weiterzieht.“ Anders wäre es aber auch nicht zu stemmen. Neumaier: „Das ist personell nicht möglich. Die Wetterdienste müssten jede einzelne Gemeinde überwachen.“

Schuld sind unteranderem auch die Medien, die Warnungen zu früh herausgeben.
Oftmals handelt es sich noch um großflächige Vorwarnungen, die die Wetterdienste herausgeben. Daraus werden dann oft direkt Warnungen gemacht“, kritisiert Neumaier. Spätere Akutwarnungen seien konkreter. Außerdem: „Das Wetter wird zum Teil zu gefährlich und überzogen dargestellt, gerade in den Boulevardmedien“, so der Wetterexperte.

Wichtig: Feuerwehren werde früh genug vorgewarnt

Oft können mit den Meldungen auch Feuerwehren vorgewarnt werden, die sich entsprechend auf eine Großschadenslage vorbereiten können. Mit den Warnungen werden oft vor allem Gewitter in den Regionen bekanntgegeben und wo sie runterkommen könnten.

Fazit: Es ist nicht immer das Personal schuld, welches angeblich falsche Meldungen rausgeben würde. Der Mensch ist eben keine Maschine und nicht immer perfekt.

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