„Das Fass zum Überlaufen gebracht“ – Freie Wähle legen Fraktion Ausschluss von Götzfried nahe

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Am Freitag traf sich die Freie Wählervereinigung Bad Wörishofen e.V. zur Mitgliederversammlung – mit einem deutlichen Beschluss der Versammlung ging der Ortsvorsitzender Paul Gruschka gestern an die Öffentlichkeit.

„Das Verhalten von Herrn Götzfried in der öffentlichen Stadtratssitzung vom 04.06.2018 im Zusammenhang mit der Spende von Herrn Kania und Frau Vorwerk für den Hainbuchen-Pavillon hat bei den Mitgliedern „das Fass zum Überlaufen gebracht“, so Gruschka.

„Herr Götzfried hatte seinen Austritt aus dem Verein „Freie Wählervereinigung Bad Wörishofen e.V.“ mit Schreiben vom 26.03.2018 „mit sofortiger Wirkung gemäß den satzungsmäßigen Bedingungen“ erklärt. Da ein Austritt laut Satzung zum Ende des Geschäftsjahres zu erklären ist, wurde sein Austritt von der Mitgliederversammlung einstimmig mit sofortiger Wirkung angenommen. Es wurde klargestellt, dass die Mitgliedschaft von Herrn Götzfried am 26.03.2018 endete.“

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Mitgliederversammlung empfiehlt Fraktionsausschluss

„Herr Götzfried ist natürlich trotz dieses Vereinsbeschlusses noch Mitglied der Fraktion der Freien Wähler im Stadtrat von Bad Wörishofen. Die Fraktion hat in eigener Verantwortung zu entscheiden, ob Herr Götzfried Fraktionsmitglied bleiben kann. Die Mitgliederversammlung empfahl daher einstimmig der Stadtratsfraktion der Freien Wähler von Bad Wörishofen Herrn Alwin Götzfried aus der Fraktion auszuschließen, wenn er nicht unverzüglich aus der Fraktion austritt. Die Mitgliederversammlung empfahl ebenfalls einstimmig Herrn Götzfried das Mandat des Wirtschaftsreferenten zu entziehen und einem anderen Mitglied der Fraktion der Freien Wähler zu übertragen.“

Stadtratsmandat bleibt bestehen

Auf das Stadtratsmandat haben die Beschlüsse der Mitgliederversammlung keine Auswirkungen. „Selbstverständlich haben diese Vereinsbeschlüsse auch keine Auswirkungen auf das Stadtratsmandat von Herrn Götzfried. Hierüber haben allein die Wählerinnen und Wähler zu entscheiden“, erklärte Gruschka abschließend.

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