Haselbach: Gefahrstofffund löst Großeinsatz aus

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Einsatzkräfte sammeln den Stoff ein (Foto Rizer)

Einsatzkräfte sammeln den Stoff ein (Foto Rizer)

 

Unbekannte, leuchtend blaue Brocken lösten am Samstag Abend einen Gefahrguteinsatz für die Feuerwehren aus Haselbach, Eppishausen sowie den Gefahrgutzug aus Günzburg aus.

Bereits am Samstag Nachmittag hatten Bewohner eines Hauses rund um die Bäume, teilweise durch Laub verdeckte, blaue Brocken festgestellt. Da sie sich wussten um welchen Stoff es sich dabei handelte, alarmierten sie am frühen Abend die Polizei. Da auch die Streife der Polizeiinspektion Mindelheim den Stoff genau identifizieren konnte, wurde Gefahrstoffalarm für die Feuerwehren aus Haselbach und Eppishausen gegeben.

 

Blauer, fester, nicht brennbarer Stoff

Die Wehrmänner untersuchten ebenfalls den unbekannten Stoff und führten unter anderem einen Beflammungstest durch. Beim Durchschneiden einer Probe mit einem Messer, reagierte die Klinge mit dem Stoff. Aufgrund dessen entschied sich die Einsatzleitung den Gefahrgutzug der Feuerwehr Günzburg sowie einen Fachberater Gefahrgut hinzuzuziehen.

Gefahrstoff wird identifiziert

Mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, Einsatzleitwagen und einem Gerätewagen Gefahrgut rückten die Wehrmänner aus dem benachbarten Landkreis Günzburg nach Haselbach aus. Vor Ort wurde der seltsame blaue Stoff, der nahezu unter allen Bäumen lag, noch mal untersucht. Aufgrund der Eigenschaften und Farbe konnte der Stoff als Kupfersulfat identifiziert werden. Proben des Stoffes wurden durch Feuerwehr und Polizei als Beweismittel sichergestellt. Einsatzkräfte der Feuerwehr sammelten im Anschluss alle sichtbaren Stoffreste ein, dabei mussten auch mehrere Äste von Bäumen mit der Kettensäge entfernt werden.

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Verursacher erwartet teure Rechnung

Den Ausleger des Kupfersulfates erwartet nicht nur eine Anzeige sondern vor allem auch eine saftige Rechnung der Feuerwehr. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Haselbach, Eppishausen, Kreisbrandinspektor Jakob Schlögel, der Gefahrgutzug aus Günzburg, ein Rettungswagen der Paramedic Ambulanz, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie eine Streife der Polizeiinspektion Mindelheim.

Weitere Informationen

Filmbeitrag

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Fotos © 2015 Jeremy Rizer

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