Ikarus: Ein Festival der besonderen Art

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Einmal im Jahr verwandelt sich der Allgäu Airport in ein Mekka der elektronischen Musik

Leute, soweit das Auge reicht, diesen Eindruck hat man, wenn man das Gelände betritt. Außergewöhnlich gut gelaunte Leute muss man allerdings auch sagen. Man wird angerempelt und es gibt keine Stummes weitergehen, sondern ein freundliches Sorry kommt einem entgegen. Bin ich in einer anderen Welt, ja das bin ich. In einer wo Feiern an oberster Stelle steht, nicht das sinnlose Besaufen wie bei man anderen Festen. Schon am Campinggelände erwarten einen Leute, die mit mobilen Boxen die vorbeigehenden mit Musik beschallen, dazu noch gute und den Leuten kann man regelrecht ansehen, wie ihre Laune steigt.

Wo gehen wir als erstes hin?

Diese Frage stellt man sich gleich nach dem Betreten des eigentlichen Festivalgeländes. Zuerst auf die Main Stage, oder doch in den Minos Tent oder doch ganz woanders? So manch einer wünschte sich, gleichzeitig an mehreren Orten zu sein. Egal wo man hinkam, ein Mix aus guter Musik, feiernden Leuten und viel Spaß erwartetet einen überall. So leicht fiel das einem aber auch nicht. Allein das Line Up in diesem Jahr war sehr hochkarätig besetzt. Für jeden Musikgeschmack war was dabei und so manchem fiel die Wahl sichtlich schwer, wo er denn zuerst hingehen möchte.

Essen, Trinken und mehr

Wen dann doch mal das Hungergefühl erreichte und selbst nichts dabeihatte, sei es als Tagesgast oder weil man nicht so viel mitschleppen wollte, der hatte reichlich Auswahl auf der Food Meile. Vom klassischen Döner über Asiatisch und Burger bis zu Allgäuer Kässpätzle war alles geboten. Für wirklich jeden Hunger war was dabei. Nebenbei luden zahlreiche Stände mit diversen Klamotten und nützlichem zum verweilen ein. Auch das Thema Getränke kam nicht zu kurz. An den vielen Barständen bildeten sich lange Schlangen, die aber auch rasch abnahmen. Aus eigener Erfahrung haben wir erlebt, wie schnell man dort sein Getränk erhalten hat.

Heiß, Heißer, Samstag

Der Samstag hatte es in sich, nicht nur auf den Stages, sondern auch wettertechnisch. Bei doch sehr sommerlichen Temperaturen vergas so mancher sich dann doch etwas mehr Flüssigkeit zu gönnen, oder hat schlicht die Falsche zu sich genommen. So musste der Rettungsdienst an diesem Tag vermehrt sich um dehydrierte Besucher kümmern. Was aber angesichts der Zahl an Besuchern, sich sehr in Grenzen hielt. Für eine willkommene Abkühlung sorgte die anwesende Feuerwehr. Mit einer Kühlenden Wasserdusche wurden die hitzegeplagten dann wieder auf normale Temperaturen gebracht. Dafür bedankten sich viele von Ihnen auch in den Kommentaren auf Facebook.

Die Schattenseite des ganzen

So schön das Festival auch war, es gab auch Schattenseiten. Die Polizei hatte relativ viel zu tun. Weniger mit den Besuchern selber, sondern mit uneinsichtigen Dealern. So wurden von der Polizei einige Personen aufgegriffen, die sich auf dem Gelände als Dealer versucht hatten. Meist erfolglos, da sie relativ schnell aufgegriffen wurden. Jedoch betonte die Polizei ausdrücklich, dass diese Personen friedlich mitkamen und ohne Probleme die Maßnahmen über sich ergehen ließen.  Anders waren die Pfandsammler auf dem Gelände. Mit diesen hatte die Polizei mehr Probleme und musste teilweise mit Anwendung von Gewalt diese vom Ort befördern. Seitens des Veranstalters wurde ihnen dann auch Hausverbot erteilt, was so manche Ignorierte und dann doch durch die Polizei entfernt wurde. Jedoch zog die Polizei im gesamten ein gutes Fazit und sagte uns gegenüber, dass man mit deutlich mehr gerechnet hätte, sich aber die Besucher viel angenehmer verhalten hätten und es auch zu deutlich weniger Straftaten kam, als erwartet. Auch der Rettungsdienst konnte das ganze bestätigen, das sie deutlich weniger zu tun hätten, als ursprünglich erwartet wurde. So konnten beide nur ein sehr positives Fazit zum Festival abgeben.

Unser Fazit zum Ikarus

Wir hatten zwei anstrengende, aber sehr großartige Tage hinter uns. Wir durften so manch interessante Menschen kennenlernen, sowohl auf den Bühnen als auch auf dem Gelände selbst. Unser persönlicher Dank gilt dem Stagemanager der Main. Dieser Mann war an beiden Tagen im Dauerstress und war dennoch stets gut gelaunt und auch mal für einen Spaß zu haben. Wir danken auch den Veranstaltern für die Möglichkeit, das Festival besuchen zu dürfen und wünschen uns eins für das nächste Jahr, macht so weiter. Wir würden uns freuen, euch alle nächstes Jahr wieder sehen zu dürfen.

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Video: © Jonny Jarchow

Bilder: © Jonny Jarchow / Oliver Krivacek

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