Keine schwerwiegenden Vorfälle in Silvesternacht

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Die vergangene Nacht verlief aus Sicht der Polizei zwar recht einsatzreich, jedoch überwiegend ohne schwerwiegende Vorfälle. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht daher ein positives Fazit.

Der Morgen danach (Foto Rizer)

Der Morgen danach (Foto Rizer)

Das Einsatzgeschehen lag in der Nacht des Jahreswechsels nahezu auf einem doppelt so hohen Niveau wie in einer üblichen Nacht. Dies entspricht auch den Silversternächten der vergangenen Jahre. So verzeichnete die Einsatzzentrale des Präsidiums – welche die Notrufe aus allen Landkreisen im Zuständigkeitsbereich entgegen nimmt – in der Zeit vom 31. Dezember 2014, 19 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen, 6 Uhr, rund 210 Notrufe, aus denen in fast allen Fällen polizeiliche Einsätze resultierten. Demnach ging das Notrufaufkommen heuer um rund 15 % gegenüber der Silvesternacht 2013/ 2014 zurück.

Wie jedes Jahr kam es während der gesamten Nacht zu einer Vielzahl von Einsätzen wegen Streitigkeiten, die oftmals in Schlägereien ausarteten, sowie Sachbeschädigungen und Ruhestörungen. Bei diesen Einsätzen spielte starker Alkoholkonsum fast immer eine Rolle. Zum Beispiel fielen in Oberstdorf zwei 15-Jährige mit jeweils rund einem Promille auf. Ansonsten waren Promillewerte um zwei Promille herum, keine Seltenheit. Auch rund zehn hilflosen Personen konnte die Polizei helfen; beispielsweise einem betrunkenen Mann, der in Weißenhorn dunkel bekleidet mitten auf der Straße lief, und sich zunächst weigerte, diese zu verlassen.

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Brände und Sachbeschädigungen

Wie in den Jahren zuvor mussten auch in der vergangenen Silvesternacht Feuerwehr und Polizei zu Bränden durch Feuerwerkskörper ausrücken. Dabei handelte es sich um Brände von Mülltonnen, einem Glascontainer und einer Hecke. Herausragend war sicherlich der Brand einer Garage in Dietmannsried, die kurz nach Mitternacht vermutlich durch einen Feuerwerkskörper in Brand geriet. Die Garage und das darin befindliche Auto wurden dadurch komplett zerstört. Der Schaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

In Obergünzburg bastelte ein 17-Jähriger an einer Feuerwerksbatterie. Durch unglückliche Umstände zündete diese in seinem Zimmer und setzte dieses in Brand. Die Feuerwehr konnte den Zimmerbrand löschen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Hier beträgt der geschätzte Schaden rund 10.000 Euro.

Bislang sind der Polizei rund zehn Sachbeschädigungen und fahrlässige Brandstiftungen bekannt, durch die niemand verletzt wurde. Kein Brand wurde nach derzeitigem Kenntnisstand vorsätzlich gelegt. Erfahrungsgemäß werden diese Zahlen im Laufe der nächsten Tage aber noch ansteigen.

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Körperverletzungen

Soweit bislang bekannt, kam es zu keinen Verletzungen wegen unsachgemäßer Handhabung von Feuerwerkskörpern. Allerdings mussten viele Schlägereien geschlichtet und angezeigt werden. Schwere Verletzungen trug aber glücklicherweise niemand davon. Insgesamt wurden bislang rund 25 Körperverletzungsdelikte gezählt, was exakt dem Wert des Vorjahres entspricht.
In allen Fällen der Körperverletzungen, die teils im öffentlichen und teils im privaten Raum geschahen, war Alkohol im Spiel.

Mit Alkohol am Steuer ertappt wurden auch rund zehn Autofahrer, die ihr Auto an Ort und Stelle abstellen mussten. In zwei Fällen kam es wegen des Alkohols sogar zu Verkehrsunfällen.

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