Kirchheim: Umzug lockt tausende Besucher in die Marktgemeinde

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Den Startschuss für die Faschingsumzüge heuer machten die Kirchheimer Schlossfunken.

Bereits seit dem frühen Morgen liefen die Vorbereitungen für den Umzug in Kirchheim auf vollen Touren. Buden für Essen und Getränke wurden aufgebaut, die Straßen wurden durch die umliegenden Feuerwehren gesperrt und am Marktplatz wurde auch schon fleißig alles vorbereitet. Sorgen bereitete den Verantwortlichen jedoch das Wetter.  Hat es nach einem Regnerischen Tag ausgesehen, klarte es langsam zum Mittag hin auf. Pünktlich um 13.00 Uhr meldete sich dann auch die Sonne und verwandelte die Straßen in einen warmen und angenehmen Ort zum Verweilen.

Pünktlich um 14.14 Uhr setzte sich der Umzug in Bewegung und verlangte von den Zuschauern einiges an Stehvermögen ab. Über fast drei Stunden zog der Umzug durch die Straßen und hatte so mach beeindruckende Zahl zu liefern. 1500 Teilnehmer aufgeteilt in 53 Zugnummern mit bis zu acht Untergruppen reihten sich aneinander und zauberten einen Umzug, der seines gleichen im Umkreis sucht. Aber nicht nur die Anzahl der Teilnehmer am Umzug war beachtlich, auch die einzelnen Wagen der Faschingsgruppen waren beachtlich. Vom kleinen Handwagen über Tretbuldog und großen Bulldogs bis hin zu ausgewachsenen Sattelschleppern war alles vertreten am geschehen.

Zahlreiche Faschingsgesellschaften reisten auch mit ihrem gesamten Hofstaat an und bildeten eindrucksvolle Zugnummern mit ganz viel guter Laune im Gepäck. Die einige Tausend Zuschauer, die sich entlang der Umzugsstrecke versammelt haben, hatten dadurch auch vieles zu sehen und wurden regelrecht angesteckt. Aber auch so manch junge Zuschauerin musste an diesem Tag etwas leiden, sei es durch einen Konfettiregen in die Haare oder schlimmer, hineingesteckt in eine Trommel, um dann gedreht zu werden. Recht wackelig auf den Beinen wurden Sie dann wieder entlassen.

Der Mix aus Faschingsgesellschaften und Narrenzünften hatte auch etwas Besonderes an diesem Tage. Gut aufgeteilt zwischen den einzelnen Zugnummern traf man immer wieder auf Hexen und allerlei anderes aus der Narrenzunft. Manch kleiner Zuschauer versteckte sich sogar etwas vor den teilweise recht grimmig aussehenden Hästrägern hinter seinen Eltern. Jedoch wurden sie ganz schnell wieder herausgelockt, als selbige dann mit Süßigkeiten winkten. Von diesen regnete es an diesem Nachmittag einiges vom Himmel und die lieben kleinen hatten teilweise mühe alles einzusammeln, zum Leidwesen mancher Eltern. Diese überlegten schon währen des Umzuges, wie sie die Mengen unterbringen könnten.

Nach dem Umzug war allerdings nicht ab nachhause angesagt. Die Schlossfunken feierten mit Ihren Gästen weiter. Das für alle Altersklassen was geboten werden konnte, dafür sorgten sie an zwei Orten gleichzeitig. Die Jüngere Generation U18 durfte den Marktplatz in Beschlag nehmen und dort ausgelassen feiern. Alle anderen wurden im Zelt an der TSV Turnhalle begrüßt und unterhalten. Zwar endete am Marktplatz die Feier um 19.00 Uhr dafür ging es im Zelt bis in die späte Nacht hinein weiter. So wurde nicht nur die Umzugssaison in Kirchheim eröffnet, auch der Fasching startete damit in seine heiße Zeit.

Fotos: © Jarchow / Krivacek

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