Kommentar: Fridays for Future – Machen statt nur reden

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Die Sommerferien sind vorbei und auch die Schüler in Bayern gehen wieder ihrem Schulalltag nach. Mit dem Schulanfang, starten nun auch wieder die Protestbewegungen unter der Bezeichnung „Friday for Future“.

Auch in Mindelheim wollen die Schüler, am Freitag den 20. September um 13 Uhr, ein weiteres Mal auf die Straßen gehen, um für ihre Zukunft lautstark einzustehen. Für das Aufsehen dieser Protestaktion, sorgte die 16-jährige Umweltaktivisten Greta Thunberg, aus Schweden. Nach und nach folgten viele Schüler aus ganz Deutschland dem Aufruf auf die Straßen zu gehen, um für mehr Einsatz in der Klimapolitik zu kämpfen.

Aus vielen Kommentaren aus dem Socialmedia-Bereich geht hervor, dass viele Erwachsene die Protestaktion kritisieren. Beispielsweise ist einer der Kritikpunkte das „Mutti-Taxi“ Viele der Schüler lassen sich von ihren Eltern mit dem Auto bis vor zu Schule fahren, dadurch dass auf dem Schulweg so viel passieren könnte und es mittlerweile zu viele Gefahren gibt. Aber warum wurde seitens der Jugend nicht gegen den geplanten Parkplatz an der Schwabenwiese protestiert und stattdessen dem Aufruf nach gegangen „Friday for Futures“? Dieser Parkplatz wurde errichtet um das „Mutti-Taxi Problem“ zu lösen, denn vor den Schulen herrschte ein riesiges Parkplatzproblem. Klar, dieser Parkplatz ist auch eine Lösung für die Anwohner, aber für die Schulen eine Bereicherung. Hierzu ein Kommentar: “Wenn ein Biotop zum Kiss & Ride Parkplatz werden soll

Ein weiterer Kritikpunkt ist auch das Müllproblem. Genau die Schüler die zum Protestieren gehen in der Schulzeit, genau die würden auch oft einfach ihr Müll fallen lassen und dieses Nicht aufheben, so die Kommentare auf den Socialmedia Plattformen. Mittlerweile stehen an fast jeder Ecke Mülleimer, jedoch ist es die Bequemlichkeit mancher Jugendliche, diesen Müll auch dort hinein zu befördern.

Aber gab es zu dem Thema auch die andere Seite, viele der Eltern unterstützen ihre kleinen dabei um an der Protestaktion teilzunehmen. Hierbei gingen Kommentare hervor wie „Arbeitnehmer gehen auch in ihrer Arbeitszeit protestieren, wieso sollten dann auch nicht Schüler in der Schulzeit protestieren gehen dürfen?

Aber warum nur auf die Straße gehen und Lautstark seine Meinung vertreten anstatt zu handeln?

Im Jahr 2007 startete der 9-jährige Felix Finkbeiner eine Schülerinitiative unter dem Motto „Plant-for-the-planet“. Inspiriert wurde er damals durch die Aktion von Wangari Maathai, die In Afrika innerhalb von 30 Jahren 30 Millionen Bäume pflanzte. Er rief dazu auf, dass Kinder auf der ganzen Erde Millionen von Bäumen pflanzen sollten, um einen CO2-Ausgleich zu Schaffen. Hierbei kritisierte er die Erwachsenen, die nur reden anstatt zu handeln. Aber was machen denn nun die Schüler in Deutschland? Ein 9-jähriger Junge der zu der Zeit genau dies Kritisierte. Im Jahr 2008 trägt Felix seine Idee in die Welt hinaus und stand vor dem Europäischen Parlament. Dort versuchte er auch den Politikern die Augen zu öffnen. Nach guten 3 Jahren pflanzte man innerhalb der Initiative den Millionsten Baum in Deutschland. Weiter ging es für ihn im Jahr 2011, dort sprach er vor den Vereinten Nationen in New York und forderte 1000 Milliarden Bäume für die Zukunft der Kinder. Mittlerweile sind über 100.000 Kinder Weltweit aktiv für die Initiative „Plant-for-the-planet“.

Millionen Menschen pflanzen 220 Millionen Bäume

Auch in Indien hat man nicht groß geredet und taten sprechen lassen. Im Kampf gegen den Klimawandel, pflanzten Millionen von Menschen innerhalb nur einem Tag rund 220 Millionen Bäume. Diese Aktion wurde sogar durch die Indische Regierung des Bundesstaats Uttar Pradesh hervorgehoben.

An solchen Aktionen sollten sich die Schüler nicht nur in Bayern, sondern überall ein Beispiel nehmen. Denn mit diesen Aktionen hat man Taten sprechen lassen und man ist weniger auf die Straße gegangen um zu protestieren.

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