Memmingen: 20 Asylbewerber versuchen Abschiebung zu verhindern

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Archivbild

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Bei einer für heute von der zuständigen Sicherheitsbehörde angeordneten Abschiebung einer 57-jährigen Frau aus Syrien, die zuletzt in Memmingen wohnhaft war, versuchte ein Anwohner die Abschiebung zu verhindern.

Polizisten müssen sich mit Pfefferspray wehren

Am heutigen Vormittag sollte die Frau aus einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Memmingen nach Italien zurückgeführt werden. Die Umsetzung der polizeilichen Maßnahmen zum Zwecke der Abschiebung wurde von einer Amtsärztin und einem Mitarbeiter der Stadt Memmingen begleitet. Etwa 20 Mitbewohner wurden auf die Abschiebung aufmerksam und versuchten die Durchführung der Maßnahme zu erschweren. Bei der Verbringung der 57-Jährigen aus dem Haus griff ein Mann aktiv ins Geschehen ein, woraufhin Pfefferspray eingesetzt werden musste. Der Bewohner, sowie die 57-jährige Frau und alle anderen Beteiligten, blieben unverletzt.

 

Abschiebung verschoben -Frau in Krankenhaus

Nach ärztlicher Prüfung ihres Gesundheitszustandes wurde die Syrierin nach München gebracht. Dort wurde festgestellt, dass die Frau Medikamente benötigt. Sie wurde vorsorglich zur weiteren Überprüfung in ein Krankenhaus gebracht.

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