Memmingen (A7): LKW-Abstandskontrollen mit Hubschrauber

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Mit Hightech ging gestern die Autobahnpolizei gegen Abstandssünder vor

MEMMINGEN (pm-ext/pol). Immer wieder geschehen schwerwiegende Verkehrsunfälle mit Lkws auf den Autobahnen rund um Memmingen.

Oft werden dabei Menschen schwer verletzt so dass eine Vielzahl von Rettungskräften im Einsatz sind. Grund für die Lkw-Unfälle sind meist Unaufmerksamkeit der Brummifahrer, der zu geringe Sicherheitsabstand und Verstöße gegen das Überholverbot.

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Diese Verkehrssünder hatte die Autobahnpolizei Memmingen mit Unterstützung des Einsatzzuges Kempten, der VPI Kempten und des Gefahrguttrupps Memmingen am gestrigen Donnerstag, dem 12.04.2018 nun verstärkt im Visier. Und das mit Unterstützung der Polizeihubschrauberstaffel München.

Auf der A7 wurde so ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um zum einen das bestehende Lkw-Überholverbot vom Autobahnkreuz Memmingen bis zur Anschlussstelle Altenstadt in Fahrtrichtung Nord – insgesamt 17,5 Kilometer sowie die Einhaltung des Sicherheitsabstands zu überwachen. Hierbei flog der Polizeihubschrauber in einer Höhe von 500 bis 1000 Meter. Eingesetzt wurde eine Kamera, welche die Videobilder per Live-Übertragung direkt an die eingesetzten Beamten am Boden übertrug. Ein Verstoß konnte damit Live von den Kontrollbeamten beobachtet, die Lkws verfolgt und angehalten werden. Hierbei standen die Beamten zu jeder Zeit per Funk mit der Hubschrauberbesatzung in Verbindung. Die Verkehrssünder konnten somit gleich mit ihrer gefährlichen Fahrweise konfrontiert und die Verstöße geahndet werden. Das Bußgeld belief sich zwischen 70 und 223,50 Euro. Ausländische Kraftfahrzeugführer mussten die Strafe direkt vor Ort bezahlen.

Im Rahmen dieser Kontrollen wurden viele aufklärende Gespräche und die möglichen folgenreichen Konsequenzen ihres Handelns aufgezeigt. Nicht zuletzt wurden ebenfalls die Ladungssicherung sowie die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten überprüft. Während der Kontrolle wurden insgesamt 19 Lkws kontrolliert und 25 Verstöße registriert. Die gravierendste Unterschreitung des Sicherheitsabstands war mit zehn Meter  gemessen worden. Dies ist unter dem Gesichtspunkt des einzuhaltenden Mindestabstands von 50 Metern bei ca. 80 bis 90 km/h erheblich und führt im Falle eines kurzen Bremsmanövers des Vordermannes wohl sicher zu einem Auffahrunfall. (APS Memmingen)

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