Memminger Rettungsschwimmer sind die besten Schwabens

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Die Siegreiche Mannschaft in der Altersklasse 16 mit Raphael Schupp, Laura Tederahn, Oliver König und Lena Tederahn (v.l.n.r.) (Foto DLRG)

Die Siegreiche Mannschaft in der Altersklasse 16 mit Raphael Schupp, Laura Tederahn, Oliver König und Lena Tederahn (v.l.n.r.) (Foto DLRG)

Die besten Rettungsschwimmer Schwabens stellt auch in diesem Jahr die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Memmingen/Unterallgäu. Bei den im Augsburger Spickelbad ausgetragenen Meisterschaften gingen gleich zwölf Titel an die Maustädter. Besonders die Verteilung der Schwäbischen Meistertitel von den Jüngsten der Altersklasse 10 bis zu den Ältesten der Altersklasse 70 freute die Verantwortlichen der hiesigen DLRG. Das gleiche Bild auch bei den Mannschaften. So konnte die Altersklasse der Kinder bis 12 ebenso gewonnen werden, wie die der „Oldies“ in der AK 200.

Zur Förderung und Sicherung der Leistungsfähigkeit sowie Einsatzbereitschaft der Rettungsschwimmer veranstaltet die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Meisterschaften im Rettungsschwimmen. Die Disziplinen richten sich hierbei nach einem möglichen Ernstfall. Dabei waren von jedem Teilnehmer mindestens drei verschiedene Disziplinen zu absolvieren. Die erzielten Zeiten werden in Punkte umgerechnet. Zudem erhalten die Teilnehmer für das Beherrschen der Herz-Lungen-Wiederbelebung in einem praktischen Test Bonuspunkte, die ebenfalls in die Gesamtwertung einfließen.

Besonders augenfällig bei der Leistung der Memminger Rettungsschwimmer waren die hervorragenden Zeiten in den Disziplinen, in denen eine Puppe gerettet werden musste. Maximilian Schupp benötigte zum Beispiel in der Disziplin 50m Retten einer Puppe nur knapp 38 (!) Sekunden. Auch die Staffeldisziplin 4x25m Retten einer Puppe ging in den einzelnen Altersklassen fast ausschließlich an Mannschaften der DLRG Memmingen/Unterallgäu. Traditionell boten die hiesigen Rettungsschwimmer dagegen in den rein schwimmsportlastigen Disziplinen und in den Disziplinen mit Flossen lediglich gute Leistungen. Hier machen sich die fehlenden Trainingsmöglichkeiten bemerkbar. Im Spagat zwischen Rettungssport und Wasserrettungsdienst liegt der Schwerpunkt des Trainings häufig auf einsatzrelevanten Strecken.

Maximilian Schupp in der Disziplin 100m Retten einer Puppe mit Gurtretter (Foto DLRG)

Maximilian Schupp in der Disziplin 100m Retten einer Puppe mit Gurtretter (Foto DLRG)

Folgende Schwimmerinnen und Schwimmer konnten sich den schwäbischen Meistertitel sichern: Moritz Henkel (AK10), Sophia Stark (AK12), Laura Tederahn (AK16), Maximilian Schupp (AK18), Andreas Ruhland (AK35), Jürgen Bonnemann (AK50), Anton Wiedergrün (AK55) und Gerhard Knussmann (AK70).

In den Mannschaftswettbewerben waren die Mannschaft der Altersklasse 12 mit Anna Neugebauer, Victoria Pade, Julia Schäfer, Franziska Sommer und Sophia Stark ebenso erfolgreich wie die Mannschaft der AK 16 mit Oliver König, Raphael Schupp, Laura und Lena Tederahn. Die aus Ausbilderinnen des Kinder- und Jugendschwimmens besetzte Mannschaft der AK 140 mit Saskia Schäfer, Elkje Schupp-Schrömbgens, Anja Tederahn und Sarah Weimer verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr. Ebenso die überwiegend mit Einsatzkräften besetzte Mannschaft der AK 200 mit Jürgen Bonnemann, Rudolf Hänsel, Ralf Hübner, Gerhard Knussmann und Anton Wiedergrün. Viele weitere Treppchenplätze rundeten das gute Abschneiden der Rettungsschwimmer der DLRG Memmingen/Unterallgäu ab.

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