Mindelheim: 10 Jahre Zeit und das Ergebnis wird gefeiert

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Nach 10 Jahren Bauzeit in drei Abschnitten ist die Maximilianstraße fertig.

Viele Monate wurde gegraben, Rohre und Kabel ausgetauscht, der Untergrund befestigt und nebenbei noch archäologische Forschung betrieben. So kann man den Umbau der Straße im Herzen der Stadt am besten beschreiben. Was vorher etwas trostlos aussah, hat sich in der Zeit zu einem schmucken, vorzeigbaren Herzen der Stadt gemausert. Viele Diskussionen fanden in der Zeit statt, um die Gestaltung der Straße und den der Parkmöglichkeiten. Zwar vielen einige Parkplätze der Umgestaltung zum Opfer, dennoch hat sich die Situation im gesamten aber verbessert. So wurden auch im Zuge der Sanierung viele Häuser entlang der Straße auf Vordermann gebracht und bieten heute ein prächtiges Stadtbild.

Vorzeigestraße mit Hindernissen

Soweit das alles auch gut gelungen ist, dennoch gibt es leider einen Wehrmutstropfen an der ganzen Sache. So mancher Autofahrer verwechselt den Fußweg auf der einen Seite mit einer Drive In Spur. So wird direkt vor die Läden gefahren um ja keinen Meter zu weit laufen zu müssen. Das dabei Fußgänger behindert werden, oder Autofahrer spielt keine Rolle. Spätestens dann, wenn der Strafzettel jedoch an der Scheibe ist, dann jammert man über die ach so böse Verkehrskontrolle. Diese schreibt übrigens sofort Tickets für die Autofahrer, die auf dem Fußweg stehen, ganz anders sieht die Situation auf den regulären Parkplätzen aus. Da hat man etwas Kulanzzeit.

Wir sind fertig, lass uns Feiern

Zwar feiert man im Hochbau den Hebauf aber in Mindelheim wurde das aufgehoben bis zum Schluss. Erst als alle Arbeiten erledigt waren, hieße es, lasst uns Feiern. So lud die Stadt am vergangenen Samstag alle Bürger und Bürgerinnen der Stadt zur offiziellen Fertigstellung in Form eines Stadtfestes ein. Vom oberen bis zum unteren Tor wurde vieles für die Besucher geboten. Von leckerem Essen, bis zur Modenschau war alles vertreten. Auf der Bühne an der Volkshochschule, dem letzten Bauabschnitt, wurden die Besucher mit vielzähligen musikalischen Darbietungen und Showeinlagen unterhalten. Dort fand auch der offizielle Eröffnungsakt mit dem Bürgermeister, Dr. Winter, dem Stadtrat und zahlreichen Vertretern der Baufirmen und der Politik, darunter MdB Stefan Stracke aus Kaufbeuren statt.

Kleine Überraschung für die Stadt

An diesem Tag wurde aber auch eine kleine Überraschung für die Mindelheimer Bürger öffentlich gemacht. Nach langer Überlegung hat sich der Bayrische Rundfunk dazu entschieden, in Mindelheim ein Büro mit Korrespondenten für die Region zu Eröffnen. Zwar stand Landsberg ebenfalls zur Auswahl, jedoch hatte man sich für die Kreisstadt entschieden, da diese Verkehrstechnisch am idealsten lag für den zukünftigen Bereich.  So wurden am diesem Tag nicht nur die beiden neuen Korrespondenten, Doris Bimmer und Peter Allgaier vorgestellt, sondern an einem Stand konnten sich die Besucher über deren zukünftige Arbeit in Mindelheim Informieren.

Das nächste Fest steht vor der Tür

Als nächstes Fest folgt in knapp 6 Wochen das Frundsbergfest in der Stadt. Mit dem Umbau hat sich aber auch einiges für den Umzug geändert und auch die die Strecke wird heuer anders verlaufen.  Im Moment laufen die Köpfe im Rathaus sowie bei Festring heiß, um die Planungen rechtzeitig abschließen zu können und die Stadt auch die notwendigen Bescheide versenden kann. Wir lassen uns überraschen, was am Ende dann herauskommt.

Fotos: © Jarchow / Krivacek

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