Mindelheim: Feuerwehr zieht Groß und Klein magisch an

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Am vergangenen Samstag bot die Mindelheimer Wehr und Ihre Mannschaft wieder Einblick in den Feuerwehralltag.

Nicht nur eine Ausstellung der zahlreichen Fahrzeuge aus dem heutigen Bestand konnte man Besichtigen, auch einige Klassische Fahrzeuge waren dabei vertreten. Darunter ein ganz besonderes Schmuckstück, das Jahrelang der Mindelheimer Wehr treue Dienste leistete. So kam es zu einem Treffen der Generationen im Hof der Mindelheimer Wehr. Dort standen drei Drehleitern mit den Maschinisten dazu, die alle Fragen rund um die Geräte beantworten konnten. Zum einen die erste Mindelheimer Leiter, Baujahr 1970, die aktuell noch im Einsatz befindliche aus den 90er Jahren und die ab kommenden November im Einsatzdienst befindliche neue Drehleiter.

Diese Basiert auf einem Modell, das die Münchner Berufsfeuerwehr mit dem Hersteller entwickelt hatte und durch die Mindelheimer an Ihre Anforderungen angepasst wurde. So wurden im und auf dem Fahrzeug noch Änderungen vorgenommen, um das auf die Mindelheimer Gegebenheiten anzupassen. Sieht man das Fahrzeug, denkt man sich zuerst, wo stecken da 800.000 € drin? Sieht man es jedoch im Einsatz und erfährt dazu noch die weiteren Möglichkeiten, so ist man schnell der Meinung, dass hier sinnvoll das Geld investiert wurde. Die zukünftigen Möglichkeiten, die nun der Wehr zur Verfügung stehen, übersteigen das heutige um weiten.

Was die Leiter leisten kann, und wie es mit den Vorgängern ging, das zeigten die Männer bei einer Schauübung aller drei Leitern. So wurden aus dem ersten und zweiten Stock jeweils Dummies und Personen gerettet. Zwar war dabei die älteste unter den schnellsten, doch mussten sich die Männer zu der Zeit redlich abmühen, um eine Person zu retten. Geht es mit der aktuellen zwar bequemer, stellt die neue die beiden anderen in den Schatten. Nicht nur dass sie näher am Gebäude stehen kann, auch die Möglichkeiten der Rettung sind viel angenehmer für den Patienten. Ebenfalls kann die Leiter Automatisch immer wieder die gleiche Position anfahren, falls mehrere Personen gerettet werden müssten.

Aber auch für das Leibliche Wohl wurde gesorgt. So gab es nicht nur heißes vom Grill, auch Kuchen und Getränke aller Art durften nicht fehlen. Für die kleinen gab es ebenfalls eine Hüpfburg und noch einige weitere Attraktionen zu Entdecken. Auch Informierte die Jugendwehr über die Möglichkeiten eines Einstieges in den Feuerwehrdienst. Ebenfalls beteiligte sich die Polizei mit einem großen Infostand und stellte neben einem Motorrad auch noch den toten Winkel eines LKWs da und Informierte über die Gefahren dadurch. Das Rote Kreuz bot den kleinen die Möglichkeit mal selbst einen Verband anzulegen und zeigte Interessierten Besuchern Ihre Fahrzeuge und Informierte über die Arbeit der Helfer.

Fotos: © Jarchow / Krivacek

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