Mindelheim: Mondlicht Open Air lockt tausende in die Stadt

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Am gestrigen Samstagabend war es wieder soweit.

Die alljährliche feste Institution des Mondlicht Open Airs fand wieder auf der Schwabenwiese statt. Zum elften mal lud die Stadt und das Orchester „Frisch gestrichen“ dirigiert von Niels Schad zum Mondlicht Open Air auf die Schwabenwiese ein. Einige Neuerungen erwarteten die Besucher aber heuer. So wurden zum ersten mal feste Rettungswege eingerichtet, die eine rasche Versorgung von Hilfsbedürftigen Besuchern ermöglicht. Was die vergangenen Jahre sich teilweise als sehr kompliziert darstellte, denn richtige Wege gab es da noch nicht. Auch wurden über den gesamten Hang der Schwabenwiese Lichtmasten aufgestellt.

Licht auf allen Ebenen

Das diese nicht nur während des Konzertes als zusätzliche Stimmungsbeleuchtung dienten, konnten die Besucher am Ende des Konzertes feststellen. Mit selbigen wurde der gesamte Bereich sehr gut ausgeleuchtet und die Besucher konnten ohne Taschenlampen und Handylichter das Gelände stolperfrei verlassen. Eine weitere Neuerung an dem Abend war die Abtrennung der Eingänge mit Gittern. Das diente zum einen als Schutz und zum anderen konnte die Stadt erstmals genaue Zahlen der Besucher erfassen. Wie auch schon zum Frundsbergfest, wurden diesmal ein LKW der Stadt und ein Feuerwehrfahrzeug an den Zufahrten postiert.

Und wie viele waren es?

Diese Frage hörten wir das ein oder andere Mal gestern. Zuverlässige Zahlen liegen bis 21.30 Uhr vor, dann mussten die Zähler aufgrund Lichtmangel aufhören. Zu dem Zeitpunkt befanden sich bereits über 7700 Personen auf der Schwabenwiese, aber der Zustrom an weiteren Besuchern riss zu der Zeit noch lange nicht ab. Die Planer schätzen eine Zahl die gut über 8000 Besuchern an dem Abend lag. Das Rote Kreuz sicherte mit einem zuverlässigen Team die Veranstaltung den ganzen Abend ab und hatte auch nicht nennenswert was zu tun. Für die restliche Sicherheit sorgte eine Securityfirma mit Ihren Mitarbeitern und die Mindelheimer Feuerwehr sicherte mit einem Fahrzeug auf der Schwabenwiese für den Brandschutz.

Einiges neues

Nicht nur in Sachen Sicherheit gab es neues, auch im Programm des Orchesters hat sich seit dem letzten Jahr viel getan. So wurden einige neue Stücke an dem Abend gespielt und Klassiker neu aufgelegt. So sagte ein Besucher nach dem Konzert „Eigentlich ist das gar nicht meins, aber so dargeboten, einfach Klasse“. Natürlich durfte das Feuerwerk am Schluss nicht fehlen, dass die Firma Reiner Feuerwerke jedes Jahr gestaltet. Am Applaus konnte man am Schluss feststellen, das Team hatte wieder eine Klasse Show hingelegt. Einziger Wehrmutstropfen für die Feuerwerker war letztendlich das Orchester, es hatte etwas zu langsam gespielt, so war das Ende des Feuerwerks schneller da wie das Ende des Liedes. Aber so ist das nun mal mit Live Begleitung, sagte uns der Chef am Ende, das kann man nicht Steuern.

Zahlen bitte

Da jedes Jahr das Konzert von der Stadt, in Person des Kulturamtes, Veranstaltet wird, hat es bis jetzt immer keinen Eintritt gekostet. Welche Summe die Stadt dabei jedes Mal aufbringen muss, konnten wir gestern erfahren. So kosten Die Security Mitarbeiter, und das Feuerwerk jeweils um die 7000 €, die Bühnentechnik und deren Mitarbeiter am Abend verschlingen nochmals die gleiche Summe, ganz zu schweigen von den Arbeitsstunden des Bauhofs oder der städtischen Mitarbeiter unter anderem des Ordnungsamtes, die an dem Abend auch tätig waren. So kann man am Schluss von einer Summe die etwa 50000 Euro beträgt ausgehen. Ebenso die freiwilligen Stunden der ehrenamtlichen Helfer von Feuerwehr und Rot Kreuz sind nicht zu verachten. So kann man der Stadt nur danken für das tolle Event und hoffen, das es noch viele Jahre besteht.

Fotos: Jarchow / Krivacek

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