Mindelheim: Oldtimer soweit das Auge reicht

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Auch heuer lautete am Pfingstsonntag das Motto, neue Autos raus, Oldtimer rein

Traditionell treffen sich die Oldtimerfreunde immer am Pfingstsonntag alljährlich zu ihrem Treffen in der Kreisstadt. War die vergangenen Jahre noch der Parkplatz und die Straße vor der Berufsschule Anlaufstelle für die Fahrzeuge, so wurde seit letztem Jahr die Innenstadt dafür genutzt. Der Grund dafür ist schlicht und einfach der Platz, der um einiges größer ist als der alte. Auch auf Bestreben der Stadt wurde die Stadtmitte dafür auserkoren, denn es ist auch eine Bereicherung für die Innenstadt, eine Veranstaltung dieser Größenordnung zu beheimaten.

So fanden sich allerlei Fahrzeuge und Zweiräder in der Stadt ein und präsentierten sich auf Hochglanz poliert den Besuchern. Darunter fanden sich nicht nur Schätze aus den USA in Form von Straßenkreuzern von Cadillac und Co oder dem Ford Model T und dem ein oder anderen Mustang, sondern auch zahlreicher anderer Hersteller wie BMW oder Mercedes um nur die prominentesten zu nennen. Zwischendrin versteckten sich aber auch ganz besondere Highlights der Automobile Geschichte. Hin und wieder fand man unter den Autos einige Modelle von Morris oder ein DeLorean, den meisten eher bekannt aus dem Film Zurück in die Zukunft.

Ein besonderes Schmuckstück stand jedoch am Marienplatz selbst. Ein Bentley aus den späten Zwanzigern des vorherigen Jahrhunderts. Auffällig waren die englischen Kennzeichen am Fahrzeug. Auf Nachfrage bei Besitzer des Fahrzeugs, was es sich damit auf sich hat, erlebten wir eine Überraschung. Das Fahrzeug ist regulär in England zugelassen und befindet sich auch über die Wintermonate dort. Denn nur dort sind noch Fachleute zu finden, die das Fahrzeug warten können. Aber auch weitere Fahrzeuge ließen das Herz so mancher Besucher höherschlagen. Standen dort auch zwei Audi Ur-Quattro. Einmal als normale Straßenversion und einmal als Rally Fahrzeug konnten sich die Besucher die Autos ansehen.

Immer wieder hörte man die Besucher Fachsimpeln mit den Besitzern und so mancher erfuhr mehr über die Geschichte der Autos oder wurde selbst an seine Kindheit erinnert. So trafen wir einen älteren Besucher, der auf einen Traktor zeigte und meinte, das war der erste in unserem Dorf. Ein Blick auf das Baujahr, 1928, und wir wussten, das ist eine sehr lange Zeit her. Allgemein, gerade was die Traktoren betraf, war so etwa jede technische Errungenschaft aus dem Bereich vertreten. Vom Lötlampen angeheizten Einzylinder bis zum XXL Schlüter Traktor war alles vertreten. Auch fiel uns an diesem Tag auf, das die Anzahl der Fahrzeuge im vergleich zum letzten Jahr wieder um einiges zugenommen hat. Sollte das im kommenden Jahr so weitergehen, wird wohl auch so manche Seitenstraße genutzt werden müssen.

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Fotos: © Jarchow / Krivacek

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