Mindelheim: Rathaus konnte nicht verteidigt werden

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Alle Jahre wieder versuchen sich die Stadträte und der Bürgermeister an der Verteidigung des Rathauses.

Auch heuer stand der Rathaussturm wieder an und mit Leibeskräften versuchten der Bürgermeister und die Stadträte ihr Rathaus gegen den Sturm durch den Durahaufa zu verteidigen. Unter dem Motto „Zauber des Ozeans, unter dem Meer und auf dem Meer ist was los“ stellte der Durahaufa den Räten und dem Bürgermeister Dr. Stephan Winter zehn Aufgaben, die sie lösen mussten, um den Sturm zu verhindern. Was ihnen natürlich nicht gelang, denn schon der Bürgermeister verfehlte seine Aufgabe.
Er musste jeden Satz, den er sprach, mit „Ahoi“ beginnen und mit einem „Ai“ oder einem „Ai Ai“ beenden. Was ihm zwar Anfangs noch gelang, aber dann später nachließ.

Gefordert wurde unter anderem auch ein Seetüchtiges U-Boot, was auch dastand und unter dem Namen „U-Minautilus“ getauft wurde. Jedoch ob dieses wirklich Seetüchtig war, das wollte keiner wirklich testen. So durften die Stadträte, dank der Gnade des Durahaufens, sich einen Punkt einheimsen. Durch diverse Tanz- und Gesangseinlagen konnte so mancher Punkt noch ergattert werden. Doch die Geforderte Planke, bei der sich erster und dritter Bürgermeister im Degengefecht ins Meer als Fischfutter schicken sollten war dann doch nicht vorhanden und wurde mit einem Minuspunkt bestraft.

Ganz ohne Lokale und Regionale Themen wollte man die Stadtverwaltung dann doch nicht lassen und so wurde eine sehr bewegende Trauerfeier für die Lautenwirtswiese veranstaltet, die so manche Tränen, vor Lachen, den Zuschauern abforderte. Auch wurde eine Blumenwiese gefordert, auf der in Zukunft Bienen sich, mangels Alternativen, laben können. Stadtratsmitglied Peter Miller verkörperte dann die Biene oder die Hummel? So sicher war man sich dann doch nicht und erklärte eine neue Art gefunden zu haben. Die „Brummel“ wie sie genannt wurde, durfte sich dann an der Wiese mit dem Honigsammeln beschäftigen. Der geforderte Honig konnte aber dann aufgrund der kalten Temperaturen noch nicht überreicht werden.

Zum Abschluss gab die Stadtverwaltung die abgewandelte Version des Gedichts von Friedrich Schiller „Ode an Hansl, Amme, Columbine“ singend wieder was wiederum einen Pluspunkt bedeutete. Zum Leidwesen der Stadträte und des Bürgermeisters reichte es aber dann doch nicht um den Sturm zu verhindern. Und so ging die Gewalt in den letzten Närrischen Tagen an den Durahaufa über der sich im Sitzungsaal dann an Getränken und Essen stärken konnte.

Für die Aufgaben zeichnete sich Caroline Schaffer als Ideengeber aus, die den Stadträten einiges abverlangte und auch gekonnt zum ersten Mal den Rathaussturm moderieren durfte. Als Vizezunftmeisterin fällt ihr die Aufgabe der Planung zu und sie gab der Stadt einen kleinen Vorsprung, einen sehr kleinen, damit diese sich auf die Aufgaben vorbereiten konnten. Nur wenige Tage vorher erfahren diese das Motto und die Aufgaben, die ihnen gestellt werden. Eigentlich ist die Zeit dafür sehr kurz bemessen und die Stadt muss sich sehr anstrengen, um das umsetzen zu können.

Mit dem Rathaussturm begann dann auch der „Nationalfeiertag“ in Mindelheim der mit Umzug und Lumpenball am Abend dann endete.

Ein Videobeitrag zum Rathaussturm folgt in kürze.

Fotos: © Krivacek

Wenn Sie in unserem Artikel einen Fehler finden markieren Sie diesen bitte und drücken Sie dann die Tasten „Strg“ & „Enter“ auf der Tastatur, um diesen an uns zu melden. Vielen Dank!



Share.

Comments are closed.

%d Bloggern gefällt das:

Fehlerbericht

Der folgende Text wird anonym an den Autor des Artikels gesendet: