Reiseziel: Berlin im Herbst – Die drei Top Ausflugsziele in der Hauptstadt

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Die Hauptstadt ruft – Berlin ist nicht nur im Sommer ein schönes Reiseziel – vor allem der Herbst und beginnende Winter zeigt Berlin in einen ganz besonderen Glanz.

Blätter fallen langsam auf die Straßen, das restliche Laub färbt sich in allen Farben die der Herbst zu bieten hat. Berlin gilt nicht umsonst als eine der grünsten Großstädte Deutschlands. Mit den riesigen Waldflächen und zahlreichen Parks und Bäumen ist Berlin alles andere als ein Betonklotz an der Spree.



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Mehr Brücken als Venedig

Wussten Sie das Berlin mehr Brücken vorweisen kann als die Lagunenstadt Venedig? Aufgrund der vielen Wasserstraßen, wie Spree, Landwehr- und Teltowkanal gibt es in der Hauptstadt tatsächlich mehr Brücken als in Venedig. Auch wenn die klassischen Gondeln fehlen, findet auch im Herbst viel Aktivität auf den Wasserwegen statt, sei es eine Rundfahrt mit dem Dampfer oder eine nächtliche Kanalfahrt auf dem Partyschiff. Für jede Altersklasse und jeden Geschmack ist etwas geboten. Wir haben die Top 3 Ausflugsziele für einen unvergesslichen Berlin-Trip für Sie zusammengestellt und wir werden in Zukunft noch viele weitere „Geheimtipps“ veröffentlichen.

TOP 3 – Die ehemalige NSA/CIA Abhörstation auf dem Teufelsberg

Radartürme auf dem Teufelsberg (Foto Andy Hay/flickr – Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0))

Mitten im Grunewald hoch oben auf dem Teufelsberg stehen die Überreste eines der geheimsten Plätze des Kalten Krieges, die Field Station Berlin. Mit mehreren Radartürmen und modernster Abhörtechnik lauschten die Amerikaner aus dem Vorposten Berlin – mitten im Feindesland gelegen – tief in das Russische Reich. Flugbewegungen, Telefonate und militärische Truppenbewegungen, die Soldaten hatten alles auf ihren Schirmen. Nach dem Ende des kalten Krieges bauten die Amerikaner ihre geheime Technik ab und überließen die restliche Anlage dem Verfall. Ein Investor hat sich nun diesem Stück Geschichte angenommen und bietet Führungen rund um und auf der Anlage an – ein unvergesslicher Blick über die Stadt inklusive. Insider-Tipp: Nicht mit dem Auto hochfahren, sondern durch den Wald hochlaufen, viel besser und viel mehr zu sehen. Mehr Infos zum Teufelsberg hier []

TOP 2 – Der größte Park der Stadt – Tempelhofer Feld

Einfach mal auf einer Startbahn spazieren gehen.

Auch der ehemalige Zentralflugplatz Tempelhof ist ein Relikt des kalten Krieges. Durch den Bau des neuen Berliner Flughafens („ha ha ha“) wurde der Zentralflughafen Tempelhof geschlossen. Statt die riesige Fläche zu bebauen, setzten sich die Berlinerinnen und Berliner in einer Volksabstimmung gegen eine Bebauung durch und schufen dadurch den größten Park der Stadt. Mit 355 Hektar Grünfläche ist das ehemalige Vorfeld des Flughafens jetzt ein Park für die Öffentlichkeit. Wer also schon immer mal auf einer Start- und Landebahn spazieren oder mit dem Segway ein paar Runden drehen möchte, sollte unbedingt am ehemaligen Flughafen Tempelhof vorbeischauen. Der Eintritt ist übrigens FREI (gilt nicht für das Flughafengebäude). Insider Tipp: Kostenloses Parken rund um den Park möglich – wer Lückenparken kann ;-).

TOP 1 – Fernsehturm, Berliner Dom und Museeumsinsel

Mitten im Herzen der Stadt ragt er 365 Meter in den Himmel, der Berliner Fernsehturm. Erbaut von der DDR, wacht der lange Lulatsch mit seiner Runden Aussichts- und Restaurantgondel über die Hauptstadt. Wer diesen einmaligen Blick von oben genießen möchte, muss Zeit mitbringen oder ein VIP Ticket erwerben – es herrscht ein reger Ansturm von Touristen die auf den Turm wollen, mehrere Stunden Wartezeit sind durchaus möglich. Wer nicht zu Fuße des langen Lulatsch warten möchte, sollte eine kleine Exkursion auf die Museumsinsel oder in Richtung Berliner Dom unternehmen. Kleine Restaurants und Cafés laden zum verweilen ein und lassen einen Moment die Hektik der Großstadt vorbeiziehen. Insider-Tipp: Eine leckere Berliner Weiße (mit Schuss) genießen geht auch im Winter.

VIP TICKET

Berlin im Herbst / Winter was ist sonst noch los?

Neben den klassischen Ausflugszielen laden natürlich die zahlreichen Clubs und Bars zum Feiern ein. Ob Rooftop oder Keller, nahezu für jeden Geschmack ist etwas dabei. Ein besonderer Tipp ist sicherlich nach wie vor das RAW Gelände. Hier ist jedoch besondere Aufmerksamkeit notwendig, da dieses Partyareal nicht nur Feierwillige, sondern auch allerlei zwielichtige Gestalten anlockt. Vor allem die aufdringlichen Dealer können einem schnell die Partystimmung versauen. Wer diesem Klientel aus dem Weg gehen mag, sollte sich über die Oberbaumbrücke nach Kreuzberg bewegen. Direkt hinter der Brücke schließen sich zwei Szeneclubs an. Auch hier gilt, wer früher kommt steht kürzer an.

Traumhafte Weihnachtsstimmung

Auch bei Schnee und Eis ist die Stadt mehr als nur einen Besuch wert. Neben zahlreichen Weihnachtsmärkten verzaubert Berlin vor allem durch die Stimmung. Fast alle Fenster sind dekoriert, die zahlreichen Einkaufszentren laden mit Weihnachtsdeko und viel Programm für Groß und Klein zum verweilen ein.

Ob kurz oder lang, Berlin ist immer einen Besuch wert

Ob es nun ein Wochenendtrip oder gleich eine ganze Woche ist. Berlin hat so viel zu bieten das die Zeit immer zu kurz ist. Allein die verschiedensten Stadtteile und hunderte von Sehenswürdigkeiten sorgen dafür, dass Ihnen niemals langweilig wird. Wir haben die besten Angebote und Tipps zur Anreise zusammengestellt.

Wie komme ich an die Spree?

Flugzeug

Am bequemsten und schnellsten geht es natürlich mit dem Flugzeug. Von fast allen deutschen Städten gibt es Direktverbindungen nach Berlin. Achtung! Berlin hat derzeit zwei Flughäfen: Berlin-Tegel (TXL) im Norden der Stadt (schnellste Anbindung an die City) und den Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF) welcher im Südosten und mit seinen gut 35 Kilometer Entfernung am weitesten von der City entfernt ist. Von Tegel geht es mit dem TXL Bus in die City West, der Flughafen Schönefeld verfügt über einen Bahnanschluss in Richtung Hauptbahnhof (Fahrzeit ca. 45 Minuten). An beiden Flughäfen sind zahlreiche Mietwagenfirmen sowie Carsharing Angebote verfügbar.

FLÜGE SUCHEN  MIETWAGEN FINDEN

Bahn

Die Deutsche Bahn fährt ebenfalls von fast allen deutschen Städten nach Berlin, ab München sogar neuerdings unter vier Stunden mit dem ICE. Die Züge halten am zentralen Berliner Hauptbahnhof. Von hier fahren S-/U-Bahnen, Busse sowie Tram. Auch hier gibt es Mietwagenfirmen und Carsharing.

MIETWAGEN FINDEN

Fernbus

Mit dem Fernbus dauert es meist am längsten, dafür ist es auch fast immer am günstigsten. Die Busse halten am ZOB in der Nähe des Messegeländes, sowie am Alexanderplatz. Von beiden Standorten geht es bequem per Bus und Bahn oder wieder mit Mietwagen und/oder Carsharing weiter.

BUS BUCHEN

MIETWAGEN FINDEN

Auto

Über die Autobahn geht es schnell mit dem eigenen PKW in die Hauptstadt. Von allen Seiten muss jedoch aufgrund von Dauerbaustellen vor allem auf dem Berliner Ring (A10) mit Stau gerechnet werden. Autofahren in Berlin ist angenehm, auch das Parken ist im vergleich zu anderen deutschen Großstädten verhältnismäßig günstig. Jedoch sollten gute Fahrkenntnisse bezüglich Lückenparken vorhanden sein, die Berliner mögen es nämlich eng.

Unterkünfte – Holzklasse oder Luxusbett?

Kaum eine andere Stadt bietet so viele verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten wie Berlin. Vom Mehrbettzimmer in einem Hostel, über Ferienwohnung und Hotels bis zum Luxusappartment mit Whirpool ist für jeden Geschmack das optimale verfügbar.

UNTERKÜNFTE

Sicherheitshinweise

Berlin ist ein Großstadt und somit zieht es neben den Touristen auch allerlei zwielichte Gestalten an. Generell ist Berlin sehr sicher und die Polizei ist deutlich sichtbar im Stadtbild unterwegs. Trotzdem kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Wir haben ein paar Insider Tipps wie der Urlaub ohne Probleme abläuft:

  1. Geld zählen unter der Laterne
    Wer unter der Laterne oder in der Öffentlichkeit sein Reisebudget zählt, darf sich nicht wundern, wenn dieses schnell den Besitzer wechselt, meist in Verbindung mit einem Krankenhausaufenthalt.
  2. Gefährliche Plätze
    Kottbusser Tor (Kreuzberg), Alexanderplatz (Mitte) und RAW Gelände (Friedrichshain) erfreuen nicht nur die Touristen sondern auch die Kriminellen. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Vor allem Taschendiebe und Dealer treiben sich hier teilweise in größeren Gruppen umher und warten auf potentielle Opfer. Wer meint unbedingt seinen Joint füllen zu müssen, sollte hier kein Zeug kaufen.
  3. Unterschriftensammler und Antänzer
    Vor allem rund um den Alexanderplatz treiben sich Bulgaren herum, die meist mit einem Klemmbrett auf Sie zukommen und sofort losreden. ACHTUNG! Die Herren oder auch Damen sind nicht nur sehr aggressiv sonder treten auch feige im Rudel auf. Während Sie vorne mit dem Klemmbrett beschäftigt werden, werden Sie von hinten ausgeraubt. Die Banden haben es neben Bargeld vor allem auf Handy, Tablet-PC oder auch Kameras abgesehen. Wer sich wehrt muss mit Schlägen oder sogar einem Messerstich rechnen. Im Zweifel sofort weitergehen und die Augen aufhalten. Wenn man eingekreist ist sofort um Hilfe oder nach Polizei rufen. Übrigens: Die Berliner und vor allem die Türken und Araber sind besonders gereizt durch die Bulgaren. Es kann also durchaus sein, dass ein Südländer ungewohnten Beistand leistet und Ihnen den Rücken freihält, diesmal dann mit Krankenhausaufenthalt für die Bulgaren.
  4. Hütchenspieler
    Ganz ehrlich, wer darauf immer noch reinfällt ist fast selber schuld. Die Herren beklauen Sie nicht nur vorne sondern auch hinten. Wenn Sie also lachend dabei zuschauen, wie ein paar Touristen abgezockt werden, wandert bereits Ihre Brieftasche in den Beutel eines Komplizen. Also Augen auf und Hand auf´s Geld.

Wer diese kleinen Hinweise beachtet wird eine tolle Zeit in einer der schönsten Städte der Welt haben.

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