Sicherheitsgespräch des LRA Unterallgäu mit dem PP Schwaben S/W

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Sehr gute Sicherheitslage im Unterallgäu – Polizei warnt aber vor den sogenannten Call-Center-Betrügern. Diese geben sich telefonisch als Polizisten, Rechtsanwälte oder Notare aus und locken mit falschen Versprechen um Geld oder Wertgegenstände zu erlangen.

Auf Einladung des Landratsamts Unterallgäu fand am Montag, 20. Mai 2019, das alljährlich angesetzte Sicherheitsgespräch mit dem PP Schwaben Süd/West in Mindelheim statt. Landrat Hans-Joachim Weirather und Polizeipräsident Werner Strößner bewerteten zusammen mit den Abteilungsleitern des Landratsamts und Leitern der Polizei- und Kriminaldienststellen die aktuelle Sicherheitslage im Landkreis anhand der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018.

Nach wie vor zählt der Landkreis Unterallgäu, trotz einer geringen Steigerung der Delikte, zu den sichersten Regionen in Bayern und Deutschland. Besonders erfreulich ist eine deutliche Steigerung der Aufklärungsquote auf 73,2 Prozent. Somit konnten rund dreiviertel aller ange-zeigten Delikte durch die Unterallgäuer Polizeidienststellen aufgeklärt werden.

Thema war unter anderem auch das Projekt „Steil“ des Jungendamts, das auf die Zusammenarbeit mit der Polizei angewiesen ist. Angesprochen sind Jugendliche, die bei Jugendschutzkontrollen der Polizei in Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum aufgegriffen werden. Das Jugendamt des Landkreises bietet Beratungs- und Aufklärungsgespräche sowie erlebnispädagogische Workshops für betroffene Jugendliche an. Ferner standen Schulwegsicherheit sowie Fragen rund um das Betäubungsmittelgesetz sowie den sogenannten „Neuen Psychoaktiven Substanzen“ auf der Tagesordnung.

Trotz der guten Sicherheitslage im Landkreis ist seit Jahresbeginn 2019 ein erheblicher An-stieg bei dem Phänomen des sogenannten Call-Centerbetrugs festzustellen. Hiervon betroffen ist der gesamte Schutzbereich des PP Schwaben Süd/West. Bei dieser Betrugsform geben sich Anrufer beispielsweise als Polizeibeamte, Bedienstete anderer Behörden oder Einrichtungen oder als Verwandte aus, um wertvolle Gegenstände, Kraftfahrzeuge oder Bargeld zu erlangen. Polizeipräsident Werner Strößner weist ausdrücklich darauf hin, dass „die Polizei niemals Bargeld oder Wertgegenstände von Ihnen verlangt. Seien Sie vorsichtig und auf-merksam, händigen Sie keinesfalls Ihre Wertsachen an unbekannte Personen aus. Wählen Sie die Notrufnummer 110, wenn Sie sich nicht sicher sind“.

Landrat Hans-Joachim Weirather lobte das hohe Engagement sowohl der Unterallgäuer Polizeibeamtinnen und Beamten als auch das der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sicherheitsbehörden, Zitat: „Durch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit können wir im Unterallgäu eine hohe Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger sichern“.

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