Sonne und Hästräger sorgen für gute Stimmung in Kammlach

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Traditionell sind am Kammlacher Umzug viele Hästräger mit von der Partie, geschuldet unter anderem daran, dass Kammlachs eigene Narrenzunft, der Schetterhaufen, den Umzug veranstaltet. Und von Jahr zu Jahr wird der Umzug zusehends größer und auch die angereisten Zünfte kommen aus immer weiteren Entfernungen zu dem Umzug. So hatten manche eine teilweise zweistündige Anfahrt zum Umzug in Kammlach auf sich genommen, um dabei zu sein. Bis aus der Schwäbischen Alp reisten die Gruppen an und das manchmal in beeindruckender Größe. So manche Zunft hatte über 90 Mitglieder und mehr mitgebracht zum Umzug. Der dadurch gelungen Mix aus Hästrägern und angestammten Faschingsvereinen aus der Umgebung sorgte bei strahlendem Sonnenschein für ein kurzweiliges und Unterhaltsames Programm während des Umzugs.

So manche Larve, wie die Masken auch genannt werden, schauten grimmig aus, doch die Träger selbst, in Ihrem Häs verkleidet, verbreiteten gute Laune und trieben so manchen Schabernack mit den Zuschauern. So mancher musste an diesem Tag ohne Schuhbändel den Umzug verlassen, denn dieser wurde von den Gruppen gerne mitgenommen. Aber auch so manche Konfettidusche überraschte die Besucher. Und wer zu nah an den Narren stand, der konnte sich auch schon mal in einem Netz, das für Weihnachtsbäume verwendet wird, wiederfinden. Die kleinsten Profitierten aber am meisten bei den Gruppen, so verteilten diese Bonbons und andere Süßigkeiten an die Kinder, oft um Ihnen auch die Angst vor den Masken zu nehmen. Das nahmen diese gerne entgegen und freuten sich sichtlich über die kleine Aufmerksamkeit.

Das der Umzug in Kammlach auch was besonderes ist, konnte man an den Zuschauerzahlen merken, Kammlach hatte an diesem Tag mehrere Tausend Zuschauer zu begrüßen die entlang der Umzugsstrecke standen. Selbst auf Kaffee und Kuchen musste man nicht verzichten, denn gute Geister aus Kammlach versorgten mit Ihrem Handwagen die Zuschauer mit frischem Kaffee und Krapfen entlang der Umzugsstrecke. Nach dem Umzug konnte man entweder den Heimweg antreten oder noch in zahlreichen Zelten und anderen Örtlichkeiten weiterfeiern. Was viele an diesem Tag auch noch taten und bis tief in die Nacht feierten. Allerdings gab es auch kleine Ausrutscher an diesem Tage. Wo viele Menschen feiern, kommt es hin und wieder auch mal zu Unstimmigkeiten.

Allerdings bewegte sich das in einem normalen Maß. Lediglich ein Vorfall, den man so nicht vorhersehen konnte Ereignete sich an diesem Tag nach dem Umzug. Aus noch nicht geklärten Umständen fiel ein Teilnehmer beim Abbau eines Faschingswagens von diesem und Verletzte sich nicht unerheblich an Kopf und Wirbelsäule. Er wurde zunächst in das Mindelheimer Klinikum verbracht und nach einer weitergehenden Diagnose nach Kempten verlegt, welche auf solch eine Art der Verletzungen Spezialisiert ist. Laut uns vorliegenden Informationen befindet dieser sich aber wieder auf dem Weg der Besserung.

Fotos:  © Jarchow / Krivacek

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