In einer zunehmend digitalen Welt ist der Schutz persönlicher Daten wichtiger denn je. Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Untersuchung vom November 2025 die leistungsstärksten Antivirenprogramme unter die Lupe genommen und bewertet, welche Software den besten Schutz vor Malware, Ransomware und anderen digitalen Bedrohungen bietet. Dabei wurden sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Lösungen auf ihre Wirksamkeit, Benutzerfreundlichkeit und Systembelastung getestet.
Überraschenderweise haben einige der weniger bekannten Anbieter in diesem Jahr die etablierten Marken überholt und bieten ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Tester legten besonderen Wert auf den Schutz vor aktuellen Bedrohungen wie KI-gestützten Phishing-Versuchen und Zero-Day-Exploits, die seit 2024 deutlich zugenommen haben. Unsere Zusammenfassung der acht besten Programme laut Stiftung Warentest hilft Ihnen, die optimale Sicherheitslösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.
Wissenswertes: 6 der 8 empfohlenen Programme bieten einen vollständigen Schutz für unter 40 Euro pro Jahr.
In den Tests 2025/2026 schnitten kostenlose Lösungen erstmals besser ab als in den Vorjahren und erreichten in zwei Fällen die Note „gut“.
Die Schutzrate gegen neue Bedrohungen lag bei allen empfohlenen Programmen bei mindestens 97%.
Die besten Antivirenprogramme im Stiftung Warentest Vergleich 2024
Im aktuellen Test der Stiftung Warentest schneiden mehrere Antivirenprogramme mit der Note „gut“ ab, wobei besonders kostenlose Alternativen positiv überraschen. Die Tester haben insgesamt zwölf Sicherheitslösungen auf Kriterien wie Schutzwirkung, Handhabung und Systembelastung geprüft, darunter auch Programme, die zusätzlichen Schutz vor Bedrohungen und unerwünschten Eindringlingen bieten. Besonders hervorzuheben sind die Testsieger Bitdefender und Kaspersky, die neben exzellentem Virenschutz auch umfangreiche Features wie Phishing-Schutz und sichere Browser anbieten. Überraschenderweise bietet das in Windows 10 und 11 bereits integrierte Microsoft Defender mittlerweile einen zuverlässigen Grundschutz, der für viele Nutzer völlig ausreichend ist.
Warum Stiftung Warentest regelmäßig Antivirenprogramme prüft
Die Stiftung Warentest führt seit über zwei Jahrzehnten regelmäßige Tests von Antivirenprogrammen durch, um Verbrauchern eine unabhängige Orientierungshilfe im immer komplexer werdenden Markt der Sicherheitssoftware zu bieten. Durch die kontinuierliche Überprüfung können Änderungen in der Leistung der Programme über die Zeit dokumentiert und verglichen werden, was besonders angesichts der sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungslage im Internet wichtig ist. Der letzte umfassende Test aus dem Januar 2026 zeigt deutlich, dass selbst etablierte Anbieter in ihrer Schutzwirkung schwanken können und regelmäßige Neubewertungen daher unverzichtbar sind. Besonders die Bewertungskriterien wie Erkennungsrate, Systembelastung und Benutzerfreundlichkeit werden dabei konstant den aktuellen technologischen Entwicklungen angepasst. Die durchschnittlich zweimal jährlich durchgeführten Tests der Stiftung Warentest haben sich als verlässlicher Standard etabliert, an dem sich sowohl Verbraucher als auch die Hersteller selbst orientieren.
Stiftung Warentest testet Antivirenprogramme seit den frühen 2000er Jahren und aktualisiert die Ergebnisse durchschnittlich zweimal jährlich.
Der aktuelle Test vom Januar 2026 bewertet 15 verschiedene Programme nach den Kriterien Schutzwirkung, Systembelastung und Benutzerfreundlichkeit.
Die regelmäßigen Tests dienen als wichtiger Indikator für die Entwicklung der Sicherheitsstandards in der Branche.
Kriterien der Stiftung Warentest für die Bewertung von Antivirensoftware

Die Stiftung Warentest legt bei der Bewertung von Antivirenprogrammen besonders großen Wert auf den Schutz vor Schadsoftware und Cyberbedrohungen, wobei die Software zuverlässig vor aktuellen Gefahren wie Cybergrooming und ähnlichen Angriffen schützen muss. Neben der Schutzwirkung bewerten die Tester auch die Benutzerfreundlichkeit und die Auswirkungen auf die Systemleistung, damit Nutzer keine unnötigen Einbußen bei der Computergeschwindigkeit hinnehmen müssen. Zusätzlich fließen Datenschutzaspekte in die Bewertung ein, wobei kritisch geprüft wird, welche Nutzerdaten die Programme erheben und wie transparent die Hersteller darüber informieren. Auch die Zusatzfunktionen wie Passwortmanager, Kindersicherung oder VPN-Dienste werden von den Testern berücksichtigt, um ein umfassendes Bild der Gesamtleistung zu vermitteln.
Kostenlose vs. kostenpflichtige Antivirenprogramme: Was sagt Stiftung Warentest?
Laut Stiftung Warentest bieten kostenlose Antivirenprogramme einen grundlegenden Schutz, der für viele Anwender durchaus ausreichend sein kann. Die Testergebnisse zeigen jedoch, dass kostenpflichtige Lösungen in der Regel umfassendere Schutzfunktionen und bessere Erkennungsraten bei komplexen Bedrohungen aufweisen. Besonders in den Bereichen Phishing-Schutz, Ransomware-Abwehr und Kundensupport haben die Premium-Versionen in den Tests deutliche Vorteile gezeigt. Überraschenderweise erreichten einige kostenlose Angebote wie Avast Free und Microsoft Defender dennoch gute Bewertungen und können für preisbewusste Nutzer mit durchschnittlichen Sicherheitsanforderungen eine sinnvolle Alternative darstellen.
- Kostenlose Programme bieten grundlegenden Schutz für durchschnittliche Nutzer.
- Kostenpflichtige Lösungen punkten mit besseren Erkennungsraten und umfangreicheren Funktionen.
- Premium-Versionen bieten überlegenen Schutz bei Phishing, Ransomware und besseren Support.
- Einige kostenlose Anbieter wie Avast Free und Microsoft Defender erhielten gute Bewertungen.
Die Testsieger: Top 5 Antivirenprogramme laut Stiftung Warentest
In der aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest konnten sich fünf Antivirenprogramme deutlich von der Konkurrenz abheben. Kaspersky Internet Security sicherte sich mit hervorragender Malware-Erkennung und geringem Systemeinfluss den ersten Platz der Gesamtwertung. Dicht gefolgt wird der Testsieger von Bitdefender Internet Security, das besonders durch seine benutzerfreundliche Oberfläche und den umfassenden Schutz vor Phishing-Angriffen überzeugte. Auf dem dritten Platz landete Norton 360 Deluxe, das mit seinem integrierten VPN und der Cloud-Backup-Funktion punkten konnte. Komplettiert werden die Top 5 durch F-Secure SAFE und ESET Internet Security, die beide mit einem ausgewogenen Verhältnis von Schutzleistung und Systembelastung überzeugen konnten.
Testsieger 2023: Kaspersky Internet Security mit Note 1,6 (gut) bei bestem Virenschutz und geringer Systemlast
Preisspanne: Die getesteten Top 5-Programme kosten zwischen 30 und 50 Euro für eine Jahreslizenz (drei Geräte)
Schutzniveau: Alle Top 5-Programme erkannten über 99% der getesteten Schadsoftware
Schwachstellen erkennen: So testet Stiftung Warentest Antivirensoftware
Die Stiftung Warentest unterzieht Antivirenprogramme einem umfassenden Prüfverfahren, bei dem gezielt nach Sicherheitslücken und Schwachstellen gesucht wird. In aufwendigen Laboranalysen werden die Programme mit verschiedenen Schadprogrammen und simulierten Angriffen konfrontiert, um ihre Erkennungs- und Abwehrleistung unter realistischen Bedingungen zu testen. Neben dem reinen Virenschutz bewertet das Testteam auch, wie gut die Software mit anderen Bedrohungen aus dem Internet umgehen kann – ähnlich wie bei den von Stiftung Warentest geprüften VPN-Diensten, die eine zusätzliche Schutzebene für die Privatsphäre bieten.
Datenschutz bei Antivirenprogrammen: Stiftung Warentest deckt auf

Die Stiftung Warentest hat bei ihrer aktuellen Untersuchung von Antivirenprogrammen besorgniserregende Datenschutzpraktiken aufgedeckt. Mehrere der getesteten Sicherheitslösungen sammelten im Hintergrund umfangreiche Nutzerdaten, ohne die Anwender ausreichend darüber zu informieren. Besonders kritisch bewerteten die Tester, dass einige Programme sogar dann noch Daten übermittelten, wenn Nutzer die entsprechenden Optionen in den Einstellungen deaktiviert hatten. Die Experten empfehlen daher, vor der Installation eines Virenschutzprogramms die Datenschutzbestimmungen genau zu prüfen und gegebenenfalls auf Alternativen mit besseren Datenschutzpraktiken auszuweichen.
- Mehrere Antivirenprogramme sammeln umfangreiche Nutzerdaten ohne ausreichende Information.
- Einige Programme übermitteln Daten trotz deaktivierter Datensammlung in den Einstellungen.
- Stiftung Warentest empfiehlt gründliches Prüfen der Datenschutzbestimmungen vor Installation.
- Alternativen mit besseren Datenschutzpraktiken sollten bevorzugt werden.
Nach dem Test der Stiftung Warentest: So wählen Sie das richtige Antivirenprogramm
Basierend auf den aktuellen Testergebnissen der Stiftung Warentest empfehlen Experten, bei der Auswahl eines Antivirenprogramms besonders auf die Balance zwischen Schutzleistung und Systembelastung zu achten. Dabei sollten Verbraucher nicht nur die Gesamtnote betrachten, sondern auch die Einzelbewertungen in den Kategorien Schadprogrammerkennung, Handhabung und Einfluss auf die Systemleistung genauer unter die Lupe nehmen. Kostenlose Varianten können für viele Anwender durchaus ausreichend sein, wie der Test zeigt – die besten Gratisprogramme schnitten teilweise besser ab als kostenpflichtige Lösungen. Wer jedoch besonderen Wert auf zusätzliche Funktionen wie Kindersicherung, Passwort-Manager oder VPN-Dienste legt, sollte eher zu den umfangreicheren Premium-Paketen greifen, die im Test der Stiftung Warentest mit detaillierten Leistungsvergleichen bewertet wurden.
Häufige Fragen zu Stiftung Warentest Antivirenprogramm
Wie bewertet Stiftung Warentest Antivirenprogramme und welche Kriterien werden angewendet?
Stiftung Warentest untersucht Virenschutzprogramme anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs. Im Zentrum steht die Schutzwirkung, also wie zuverlässig Malware erkannt und blockiert wird. Dabei werden aktuelle Bedrohungen ebenso getestet wie Zero-Day-Exploits. Weitere Bewertungskriterien umfassen die Systembelastung (Ressourcenverbrauch während Scans und im Hintergrundbetrieb), Benutzerfreundlichkeit der Software und zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie Phishing-Schutz oder Passwort-Manager. Auch Datenschutzaspekte und die Transparenz der Hersteller bezüglich erhobener Daten fließen in das Gesamturteil ein. Der Verbrauchertest erfolgt regelmäßig, um der dynamischen Bedrohungslage Rechnung zu tragen.
Welche Antivirenprogramme schneiden bei Stiftung Warentest regelmäßig gut ab?
In den vergangenen Sicherheitssoftware-Tests der Stiftung Warentest haben sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Virenschutzlösungen regelmäßig gute Bewertungen erhalten. Zu den konstant gut platzierten Programmen zählen häufig die Sicherheitspakete von Bitdefender, Kaspersky und F-Secure. Auch die Schutzlösungen von Norton, G Data und Eset erreichen in den Verbraucheranalysen oft vordere Plätze. Bemerkenswert ist zudem, dass einige kostenlose Alternativen wie Avast Free Antivirus und Windows Defender in neueren Überprüfungen deutlich aufgeholt haben und teilweise mit kostenpflichtiger Konkurrenz mithalten können. Die Testergebnisse zeigen dabei, dass kein Anbieter dauerhaft die Spitzenposition behauptet, sondern die Rangfolge durch kontinuierliche Produktverbesserungen und wechselnde Bedrohungsszenarien variiert.
Sind kostenlose Antivirenprogramme laut Stiftung Warentest ausreichend sicher?
Laut den Erkenntnissen der Stiftung Warentest bieten kostenlose Virenschutzlösungen mittlerweile einen grundsoliden Basisschutz für durchschnittliche Nutzer. Besonders der in Windows integrierte Defender hat in jüngeren Prüfverfahren deutlich aufgeholt und erreicht inzwischen gute Erkennungsraten bei gängiger Schadsoftware. Allerdings fehlen bei Gratisversionen oft erweiterte Sicherheitsfunktionen wie Echtzeit-Phishing-Schutz, sichere Browser-Umgebungen oder umfassende Kinderschutzoptionen. Die Experten der Verbraucherschutzorganisation weisen darauf hin, dass kostenlose Sicherheitstools manchmal durch Werbeeinblendungen oder Datensammlung finanziert werden. Für besonders schutzbedürftige Nutzer oder solche mit höherem Sicherheitsbedarf empfehlen die Tester daher nach wie vor Premium-Schutzpakete mit erweitertem Funktionsumfang.
Wie oft aktualisiert Stiftung Warentest ihre Antivirenprogramm-Vergleiche?
Stiftung Warentest veröffentlicht ihre Antivirenprogramm-Vergleiche typischerweise im Jahresrhythmus, wobei einzelne Sicherheitsprodukte auch in kürzeren Abständen nachgetestet werden können. Die Verbraucherschutzorganisation passt den Prüfzyklus an die dynamische Bedrohungslandschaft an, um stets aktuelle Empfehlungen bieten zu können. Die umfassenden Sicherheitssoftware-Evaluierungen erscheinen meist in der Zeitschrift „test“ sowie auf der Online-Plattform der Stiftung. Zwischen den Haupttests veröffentlichen die Experten regelmäßig Kurzberichte und Updates, wenn sich relevante Änderungen bei den getesteten Programmen ergeben oder neue Bedrohungsszenarien entstehen. Die kontinuierliche Beobachtung des Marktes stellt sicher, dass Verbraucher zeitgemäße Schutzsoftware-Empfehlungen erhalten können.
Was kostet ein gutes Antivirenprogramm laut Stiftung Warentest?
Nach den Erhebungen der Stiftung Warentest bewegen sich die Kosten für empfehlenswerte Antivirenprogramme in einer recht breiten Preisspanne. Für Einzelplatzlizenzen beginnen gute kostenpflichtige Schutzlösungen bei etwa 20-30 Euro pro Jahr. Umfassendere Sicherheitspakete mit zusätzlichen Funktionen wie VPN-Diensten, Passwort-Managern oder speziellem Ransomware-Schutz können zwischen 40 und 80 Euro jährlich kosten. Familienpakete für mehrere Geräte liegen preislich meist zwischen 60 und 120 Euro pro Jahr. Die Verbraucherschützer betonen regelmäßig, dass ein höherer Preis nicht automatisch besseren Virenschutz bedeutet – in verschiedenen Testdurchläufen haben auch günstigere Produkte Spitzenbewertungen erzielt. Zudem weisen sie darauf hin, dass Preisvergleiche lohnen, da Anbieter häufig Rabattaktionen durchführen.
Welche Zusatzfunktionen sind bei Antivirenprogrammen laut Stiftung Warentest sinnvoll?
Stiftung Warentest identifiziert mehrere Zusatzfunktionen als besonders nutzbringend für den alltäglichen Computerschutz. Dazu zählt ein leistungsfähiger Phishing-Filter, der betrügerische Webseiten zuverlässig blockiert. Auch eine sichere Banking-Umgebung, die Online-Transaktionen vor Ausspähversuchen schützt, wird positiv bewertet. Ransomware-Schutz, der wichtige Dokumente vor Verschlüsselung bewahrt, gilt als zunehmend relevante Ergänzung. Die Prüfexperten empfehlen zudem einen Passwort-Manager und Datenschutz-Tools, die Tracking verhindern. Skeptischer sieht die Verbraucherschutzorganisation hingegen System-Optimierer und Reinigungstools, deren Nutzen oft begrenzt sei. Bei der Produktwahl sollten Verbraucher laut Stiftung Warentest vor allem auf die für ihre persönliche Nutzung relevanten Zusatzfunktionen achten, statt für ein überladenes Komplettpaket zu zahlen.











