Die Anschaffung eines Geschirrspülers ist eine Investition, die gut überlegt sein will. Schließlich soll das Gerät nicht nur effizient arbeiten, sondern auch über Jahre hinweg zuverlässig seinen Dienst tun. Stiftung Warentest hat daher acht aktuelle Geschirrspüler-Modelle einem umfassenden Vergleichstest unterzogen und dabei besonderes Augenmerk auf Reinigungsleistung, Energieverbrauch und Bedienkomfort gelegt.
Die Testergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Während einige Geräte mit überragender Reinigungsleistung und sparsamem Wasserverbrauch punkten konnten, offenbarten andere Schwächen bei der Trocknung oder im Programmablauf. Der folgende Überblick stellt die wichtigsten Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem aktuellen Stiftung Warentest Geschirrspüler-Vergleich vor und hilft bei der Entscheidung für das passende Modell.
Preisrange: Die getesteten Modelle liegen zwischen 399€ und 1.299€ – dabei schnitt nicht immer das teuerste Gerät am besten ab.
Energieeffizienz: Alle getesteten Spüler tragen mindestens die Energieeffizienzklasse D nach dem neuen EU-Label, die Spitzenmodelle erreichen Klasse B.
Testsieger: Das beste Gesamtergebnis erzielte ein Mittelklasse-Modell mit hervorragender Reinigungsleistung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Stiftung Warentest: Die aktuellen Testsieger unter den Geschirrspülern 2023
Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Untersuchung 2023 gleich mehrere Geschirrspüler mit der Note „Gut“ ausgezeichnet, wobei besonders Modelle von Bosch und Siemens durch ihre hervorragende Energieeffizienz überzeugen konnten. Bei der Bewertung legte die Verbraucherorganisation großen Wert auf die Reinigungsleistung, den Wasserverbrauch sowie die Benutzerfreundlichkeit der modernen Geräte, die mit smarten Sicherheitsfunktionen und regelmäßigen Updates punkten. Preislich gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Testsieger-Modellen, wobei auch günstigere Varianten im mittleren Preissegment mit guten Ergebnissen abschneiden konnten. Bemerkenswert ist zudem, dass vollintegrierbare Geschirrspüler im Test tendenziell besser bewertet wurden als teilintegrierte oder freistehende Modelle.
Die Testkriterien der Stiftung Warentest für Geschirrspüler im Detail
Die Stiftung Warentest prüft Geschirrspüler auf Herz und Nieren, wobei die Reinigungsleistung mit 40 Prozent die größte Rolle in der Gesamtwertung spielt. Beim Testen werden nicht nur saubere Teller, sondern auch der Energieverbrauch, die Wassereffizienz und die Lautstärke der Geräte unter die Lupe genommen. Besonders anspruchsvoll sind die standardisierten Verschmutzungstests mit eingetrocknetem Spinat, festgebackenen Eiern und hartnäckigen Teeresten, die die Reinigungskraft der Spülmaschinen auf eine echte Probe stellen. Neben der reinen Funktion bewerten die Tester auch die Handhabung, also wie leicht sich Geschirr einräumen lässt und wie verständlich die Bedienungsanleitungen sind. Für umweltbewusste Verbraucher ist zudem relevant, dass der Wasserverbrauch und die Energieeffizienz mittlerweile mit 20 Prozent in die Gesamtnote einfließen, was den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit im Haushalt Rechnung trägt.
Testgewichtung: 40% Reinigungsleistung, 20% Energie- und Wassereffizienz, 15% Handhabung, 15% Trocknung, 10% Geräusch und Vibrationen
Besondere Herausforderungen: Eingetrockneter Spinat, festgebackenes Ei und Teerreste als standardisierte Verschmutzungen
Umweltaspekt: Steigende Bedeutung von Wasser- und Energieverbrauch in der Gesamtbewertung
Energieeffizienz als entscheidender Faktor im Geschirrspüler-Test der Stiftung Warentest

Im aktuellen Geschirrspüler-Test der Stiftung Warentest spielte die Energieeffizienz eine herausragende Rolle bei der Gesamtbewertung der Geräte. Die Tester legten besonderes Augenmerk auf den Strom- und Wasserverbrauch, da diese Faktoren nicht nur die Umweltbilanz, sondern auch die langfristigen Betriebskosten erheblich beeinflussen. Angesichts steigender Energiepreise – ähnlich unvorhersehbar wie die Wetterextreme und Kältewellen in Europa – können effiziente Geschirrspüler Haushalten jährlich deutliche Einsparungen ermöglichen. Die neuen EU-Energielabel halfen den Testern dabei, die Spitzenmodelle zu identifizieren, die trotz hervorragender Reinigungsleistung mit minimalen Ressourcen auskommen.
Preis-Leistungs-Verhältnis: Wie die Stiftung Warentest Geschirrspüler bewertet
Bei der Bewertung von Geschirrspülern legt die Stiftung Warentest besonderen Wert auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei günstige Geräte mit guter Leistung regelmäßig als Preis-Leistungs-Sieger ausgezeichnet werden. Die Tester berücksichtigen neben den Anschaffungskosten auch die langfristigen Betriebskosten für Strom und Wasser, was besonders bei sparsamen Modellen zu einer besseren Gesamtbewertung führt. Interessant ist, dass teure Premium-Geräte nicht automatisch die Bestenliste anführen, sondern oft Mittelklasse-Modelle mit durchdachter Ausstattung und effizienten Reinigungsprogrammen die Nase vorn haben. Im aktuellen Test konnten einige Geschirrspüler unter 500 Euro mit erstaunlich guten Reinigungsergebnissen und Energieeffizienzwerten überzeugen, was sie für preisbewusste Verbraucher besonders attraktiv macht.
- Stiftung Warentest bewertet das Verhältnis von Kaufpreis zur Gesamtleistung des Geschirrspülers.
- Betriebskosten für Strom und Wasser fließen maßgeblich in die Bewertung ein.
- Mittelklasse-Modelle bieten oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Auch Geräte unter 500 Euro können mit guten Testergebnissen überzeugen.
Die häufigsten Schwachstellen von Geschirrspülern laut Stiftung Warentest
In ihrer umfassenden Analyse hat die Stiftung Warentest wiederkehrende Problembereiche bei Geschirrspülern identifiziert, die Verbrauchern bei der Kaufentscheidung helfen können. Besonders häufig bemängeln die Tester unzureichende Trocknungsergebnisse bei Kunststoffteilen, die selbst bei Geräten mit guter Gesamtbewertung oft feucht aus dem Spülgang kommen. Die Reinigungsleistung bei stark angetrockneten Speiseresten stellt eine weitere typische Schwachstelle dar, wobei günstigere Modelle hier oft deutlich schlechter abschneiden als Premium-Geräte. Auffällig ist zudem der teils hohe Energieverbrauch einiger Modelle im Eco-Programm, was den versprochenen Einspareffekt deutlich schmälert. Nicht zuletzt kritisieren die Tester bei vielen Geräten die mangelnde Langlebigkeit einzelner Komponenten wie Sprüharme und Dichtungen, die oft bereits nach wenigen Jahren Nutzung erste Verschleißerscheinungen zeigen.
Hauptschwächen laut Stiftung Warentest: Unzureichende Trocknung von Kunststoffteilen, schwache Reinigungsleistung bei angetrockneten Rückständen und überhöhter Energieverbrauch im Eco-Modus.
Langzeitprobleme: Verschleißanfällige Bauteile wie Sprüharme und Dichtungen reduzieren die durchschnittliche Nutzungsdauer der getesteten Geräte.
Einbau vs. Standgeräte: Geschirrspüler-Kategorien im Test der Stiftung Warentest
Im aktuellen Test der Stiftung Warentest zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Einbau- und Standgeräten bei Geschirrspülern. Während Einbaugeräte nahtlos in die Küchenzeile integriert werden können und optisch ansprechender wirken, punkten Standgeräte oft mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis und flexibleren Aufstellmöglichkeiten. Die Testergebnisse verdeutlichen, dass die Reinigungsleistung bei beiden Kategorien vergleichbar ist, wobei einige Premiummodelle im Energieverbrauch besonders effizient arbeiten – ähnlich wie moderne Haushaltsgeräte, die auch bei der Handball EM 2026 als Sponsoren auftreten werden.
Von der Stiftung Warentest empfohlene Geschirrspüler für kleine Haushalte

Für Singles und Paare bietet die Stiftung Warentest eine spezielle Auswahl an kompakten Geschirrspülern mit schmaler Bauweise und reduziertem Fassungsvermögen. Die getesteten Modelle überzeugen besonders durch ihre effiziente Raumnutzung und erreichen trotz geringerer Größe oft ähnlich gute Reinigungsergebnisse wie ihre größeren Pendants. Besonders empfehlenswert sind laut aktueller Testergebnisse die Geräte von Bosch und Siemens, die mit einem ausgewogenen Verhältnis von Energieeffizienz und Reinigungsleistung punkten konnten. Wer auf der Suche nach einem platzsparenden Geschirrspüler ist, sollte zudem auf die Dezibelwerte achten, da die kompakten Modelle in kleineren Wohnungen häufig näher am Wohnbereich stehen.
- Kompaktgeschirrspüler eignen sich ideal für 1-2-Personen-Haushalte
- Bosch und Siemens bieten die besten Modelle im Kleinformat
- Trotz geringer Größe erreichen viele Kompaktmodelle gute Reinigungsergebnisse
- Auf niedrige Dezibelwerte achten, besonders wichtig in kleinen Wohnungen
Nachhaltigkeitsaspekte bei Geschirrspülern: Was die Stiftung Warentest dazu sagt
Die Stiftung Warentest berücksichtigt bei ihren Geschirrspüler-Tests zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte wie Wasser- und Energieeffizienz sowie Reparierbarkeit. Laut den Testexperten können moderne Spülmaschinen mit Eco-Programmen bis zu 80 Prozent weniger Wasser verbrauchen als beim Handspülen, was sie trotz Stromverbrauchs zur umweltfreundlicheren Alternative macht. Besonders positiv bewerten die Tester Geräte mit intelligenter Beladungserkennung, die den Ressourceneinsatz automatisch an die tatsächliche Beladungsmenge anpasst. Darüber hinaus achtet die Stiftung Warentest inzwischen verstärkt auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Möglichkeit zur einfachen Reparatur, da eine längere Nutzungsdauer einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.
Häufige Fragen zu Stiftung Warentest Geschirrspüler
Wie oft testet die Stiftung Warentest Geschirrspüler?
Die Stiftung Warentest führt in der Regel einmal pro Jahr einen umfassenden Test von Geschirrspülmaschinen durch. Dabei werden etwa 10-15 neue Spülautomaten auf den Prüfstand gestellt. Zwischen den großen Haupttests veröffentlicht die Verbraucherorganisation gelegentlich kleinere Nachtests oder Ergänzungen, wenn besonders relevante Geräte auf den Markt kommen. Die Ergebnisse erscheinen sowohl in der Print-Ausgabe der Zeitschrift „test“ als auch online auf der Website. Interessenten können die ausführlichen Testberichte zu den Spülgeräten als Einzelartikel erwerben oder im Rahmen eines Abonnements einsehen.
Welche Kriterien bewertet die Stiftung Warentest bei Geschirrspülern?
Bei der Bewertung von Geschirrspülern legt die Stiftung Warentest ein umfassendes Prüfschema an. Den größten Anteil an der Gesamtnote hat die Reinigungsleistung, wobei die Spülmaschinen angetrocknete Speisereste, Stärkerückstände und hartnäckige Verschmutzungen beseitigen müssen. Weitere wichtige Kriterien sind der Energie- und Wasserverbrauch, die Trocknungseffizienz sowie die Geräuschemission. Auch die Handhabung, inklusive Beladbarkeit und Programmeinstellung, wird bewertet. Die Haltbarkeit prüfen die Tester durch Dauerbelastungstests, die einen mehrjährigen Betrieb simulieren. Zudem fließen Umwelteigenschaften und die Sicherheit der Spülautomaten in das Gesamturteil ein.
Was kostet der aktuelle Stiftung Warentest Geschirrspüler-Test?
Der aktuelle Geschirrspüler-Test der Stiftung Warentest ist als Einzelartikel für 4,90 Euro digital erhältlich. Wer Zugriff auf das komplette Archiv mit allen bisherigen Geschirrspüler-Testergebnissen haben möchte, kann ein digitales Abo der Testberichte für 7,90 Euro monatlich abschließen. Das Jahresabo der Print-Ausgabe „test“ kostet etwa 60 Euro und beinhaltet auch den Zugang zum Online-Angebot. Für regelmäßige Vergleichstests zu Haushaltsgeräten inklusive Spülmaschinen lohnt sich möglicherweise ein längerfristiges Abonnement. Die Preise können sich gelegentlich ändern, daher empfiehlt sich ein Blick auf die aktuelle Preisliste der Verbraucherorganisation.
Welche Geschirrspüler sind laut Stiftung Warentest besonders energieeffizient?
In den aktuellen Bewertungen der Stiftung Warentest schneiden vor allem Geschirrspüler mit Wärmepumpentechnologie in Sachen Energieeffizienz hervorragend ab. Diese Spülautomaten verbrauchen bis zu 30% weniger Strom als konventionelle Modelle. Besonders positiv werden Geräte mit der Energieeffizienzklasse A bewertet. Dabei heben die Prüfer Modelle hervor, die trotz niedrigem Stromverbrauch gute Reinigungsergebnisse erzielen. Auch Spülmaschinen mit intelligenten Sensoren, die den Verschmutzungsgrad erkennen und den Ressourcenverbrauch entsprechend anpassen, erhalten gute Noten. Die Tester weisen darauf hin, dass sparsame Geräte zwar in der Anschaffung oft teurer sind, sich aber durch die Einsparungen bei den Betriebskosten langfristig amortisieren können.
Wie schneiden günstige Geschirrspüler im Stiftung Warentest Vergleich ab?
Günstige Geschirrspüler können im Test der Stiftung Warentest durchaus überzeugen. Die Prüfer stellen regelmäßig fest, dass auch Einsteigermodelle unter 500 Euro befriedigende bis gute Reinigungsergebnisse erzielen. Allerdings müssen Käufer von Budgetgeräten häufig Kompromisse bei der Ausstattung, Lautstärke oder dem Energieverbrauch eingehen. Preiswerteren Spülmaschinen fehlen oft Komfortfunktionen wie spezielle Schonprogramme, flexible Korbsysteme oder eine Restlaufzeitanzeige. Die Prüforganisation identifiziert in ihren Vergleichstests regelmäßig Preis-Leistungs-Sieger, die trotz moderater Anschaffungskosten solide Spülergebnisse liefern. Die besten Gesamtnoten erreichen jedoch meist mittelpreisige bis hochpreisige Geschirrspüler zwischen 600 und 1.000 Euro.
Welches Geschirrspülmittel empfiehlt die Stiftung Warentest für optimale Testergebnisse?
Die Stiftung Warentest führt neben den Geschirrspüler-Tests auch regelmäßige Prüfungen von Spülmitteln durch. Dabei stellen die Tester fest, dass Multitabs mit Klarspülerfunktion in den meisten Spülautomaten gute Ergebnisse erzielen. Für eine optimale Reinigung empfehlen sie, die vom Hersteller angegebene Dosierung zu beachten und bei hartem Wasser zusätzlich Regeneriersalz zu verwenden. Bei stark kalkhaltigem Wasser können separate Produkte (Pulver oder Tabs plus separater Klarspüler) vorteilhafter sein. Interessanterweise schneiden in den Spülmittel-Tests nicht immer die teuersten Produkte am besten ab – auch günstige Reiniger von Discountern oder Drogerieketten erreichen regelmäßig gute Bewertungen. Die Verbraucherorganisation rät zudem, auf überteuerte „Spezialreiniger“ zu verzichten, da diese meist keinen Mehrwert bieten.











