Tussenhausen: Waghalsige Fahrmanöver am Berg

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Der Vatertag ist auch gleichzeitig der Renntag in Tussenhausen.

Auch wenn das Wetter anfangs nicht wirklich nach einem trockenen Tag aussah, so hielt es und es zeigte sich auch immer wieder strahlender Sonnenschein an der Rennstrecke, an der die wagemutigen Piloten ihre Seifenkisten den Berg hinunter steuerten. Wobei nicht nur die Herren hinter dem Lenkrad saßen, auch ein paar junge Damen wagten den holprigen Ritt den Berg hinunter. Für manche endete er allerdings schon auf halber Strecke in den Strohballen am Rand der einzigen wirklich scharfen Kurve auf der ganzen Strecke.

Ein Crash kann niemanden Stoppen

Manch einer der Piloten stoppte mit einem teilweise heftig aussehenden Crash in den Strohballen. Gerade ein junger Teilnehmer verschätzte sich etwas mit der Kurve und stieg sogar mit einem Salto ab, was anfänglich schlimm aussah, jedoch nur mit einer kleinen Blessur im Gesicht endete. Doch statt dann das Rennen bleiben zu lassen, wurde nach kurzer Behandlung durch die Sanitäter an der Strecke von dem jungen Mann das Rennen wieder aufgenommen. Scheinbar hat der Crash seinen Ehrgeiz geweckt, denn die nächsten Runden absolvierte er in einem hohen aber routinierten Tempo.

Achsbruch ja und

Einigen Piloten machte das Material einen Strich durch die Rechnung. Bei einem Teilnehmer verformte sich die Achse im Kurvenbereich so stark, das er mit einem heftigen rums auf der Strecke zum stehen kam. Wie der Fahrer selbst anmerkte, ohne Helm, der übrigens vorgeschrieben wird durch die Veranstalter, hätte es eine böse Kopfverletzung gegeben. Aber auch ein geplatzter Schlauch in einem Rad hatte zur Folge, dass ein Teilnehmer aufgeben musste. Ersatz war auf die schnelle nicht aufzutreiben. Dank einem zweiten Fahrzeugs, konnte das Team aus Vater und Sohn dennoch den Rest des Rennens absolvieren.

Boxencrew auf höchstem Level

Zwar fehlten heuer so manche spektakulären Fahrzeuge, die letztes Jahr dabei wahren, dafür reihte sich in die Fahrerriege diesmal ein Firmenteam mit ein. Grob Aircraft baute ein eigenes Rennfahrzeug und trat auch mit einem Team am Rennen an. Das bestand nicht nur aus dem Supporter Team, das den Fahrer anfeuerte, sondern auch aus ein paar Schraubern, die sich um den Zustand des Gefährts kümmerten. Dies war dann auch im Rennen gefragt, denn in einer Runde brach eine Felge und das Fahrzeug war außer Gefecht. Dank vorhandener Ersatzteile und Werkzeug wurde dieses schnell wieder flott gemacht und beschlossen, für das nächste Rennen werden die Felgen aus eigener Produktion stammen.

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Berufsrisiko?

Aber nicht nur die Fahrer sahen sich Herausforderungen gestellt, auch ein Kollege unserer Mannschaft stand unter Gefahr. Bei Filmaufnahmen geriet ein Fahrer so sehr aus der Bahn, dass er schnurstracks auf den Kollegen am Fahrbahnrand zusteuerte. Mit einem Sprung auf die Seite konnte dieser sich jedoch aus der Gefahrenzone befördern. Das Ergebnis war jedoch eine spektakuläre Aufnahme des Unfalls. Auch wenn so mancher Fahrer in den Strohballen landete, ernsthafte Verletzungen trug keiner von ihnen davon. Blaue Flecken waren zu vermelden, mehr aber auch nicht.

Wie soll es weitergehen?

Von Jahr zu Jahr geben sich die Veranstalter immer mehr Mühe aus dem Event auch ein Familienfest zu machen. Was ihnen immer wieder gelingt und der Zustrom an Besuchern jedes Jahr immer weiter zunimmt. Trotzdem haben Sie alles im Griff und auch für den Hunger wird bestens gesorgt. Caffè, Kuchen, Steaks und Pommes sind nur eine kleine Auswahl der angebotenen Speisen. Auch für die kleinen ist gesorgt, eine Hüpfburg am Rande war dauerbelegt von den kleinsten und die Eltern konnten in Ruhe den Tag genießen. Auch die Teilnahme von Grob Aircraft war ein Novum in der Renngeschichte. Möglicherweise findet sich ja im nächsten Rennen ja das ein oder andere weitere Firmenteam in der Starterriege mit ein. Dann könnte man auch einen Firmenpokal ausfahren.

Wir sind bestimmt wieder mit dabei und werden wieder für euch Berichten.

Video: © Jarchow


Fotos: © Krivacek

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