Wölfe Wörishofen: Zu früh auf Sieg gefreut

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Ein Sieg der Wölfe im ersten Drittel gegen Klostersee lässt die Fans träumen

(pm-ext/kollmeder). Selbst bei einem Team wie dem EHC Klostersee kann in dieser Verzahnungsrunde mal nicht alles nach Wunsch verlaufen. Die Wölfe boten im ersten Spielabschnitt mächtig Contra indem sie den Gästen in ihrem Drittel kaum Raum zum Spiel gaben was in der Folge Ercan Kumru im Tor wenig Herausforderung brachte. Auf der Gegenseite ließ das Team von Dominik Quinland viel Platz für die Angreifer die einige Chancen generierten, aber nur Michal Telesz (10.) sollte der Abschluss gegen Lisa Hemmerle im Klosterseer Gehäuse gelingen. Trotz einiger Strafen für die Wörishofer blieben die Gäste ohne Torerfolg und waren Augenscheinlich noch nicht ganz in der Kurstadt Arena angekommen. So gingen die Mannschaften mit einem für alle überraschenden 1:0 in die erste Pause.

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Die Ansage des Gästetrainers fiel vermutlich sehr deutlich aus, denn seine Spieler legten direkt nach der Pause einen kräftigen Zahn zu, um gleich die noch andauernde Überzahl zu nutzen verwandelte Raphael Kaefer (22.) zum Ausgleich. Die zahlreichen mitgereisten Fans warteten aber weitere neun Minuten bis zum ersehnten Führungstreffer von Jens Glombitza (31.) und nur zwanzig Sekunden danach erhöhte Genaro Hördt (31.). Nun waren die Wölfe zu weit weg vom Gegner und ließen zu viele Schüsse auf den eigenen Kasten zu. So verbuchten Louis Bölingen (35.) und Felix Kaller (38.) die weiteren Treffer zum 1:5 Zwischenstand auf ihrem Punktekonto.

Auch im letzten Spielabschnitt zeigte Klostersee nochmal die Klasse der Spieler mit Treffern von Felix Kaller (46.) und zweimal Raphael Kaefer (46.+56.) zum 1:8 Endstand. Die Wölfe hielten zwar immer wieder dagegen und hatten einige gute Chancen, aber wie so oft fehlte es am Abschlussglück oder an der Präzision um das Torverhältnis noch zu verbessern. Mit krankheitsbedingten Ausfällen von Kapitän Patrick Münch und Peter Brückner mussten die Sturmreihen auch wieder neu sortiert werden, was letztlich das Übrige dazu tat. Bleibt zu hoffen, dass Andreas Schweinberger am kommenden Wochenende zum Heimspiel am Freitag gegen den SC Reichersbeuern und Sonntag in Kempten wieder mindestens drei komplette Reihen zur Verfügung hat. Mit dem derzeitigen Rumpfkader hat es das Team nicht leicht über die ganze Distanz genügend Druck auf die starken Gegner der Verzahnungsrunde ausüben zu können.

Strafen:

EV Bad Wörishofen 14+ 10 Minuten Disziplinarstrafe
EHC Klostersee 14

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