Meta Datensammlung durch Meta Platforms, dem Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, ist zunehmend in den Fokus der Justiz geraten. Gerichte, wie nun auch das Oberlandesgericht Naumburg, bewerten die Praxis als unzulässig und sprechen Betroffenen Schadenersatz zu.

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- Die umstrittene meta datensammlung: Was steckt dahinter?
- Wie funktioniert die meta datensammlung von Meta konkret?
- Oberlandesgericht Naumburg: Ein Urteil mit Signalwirkung
- Die Rolle der DSGVO im Kampf gegen unzulässige Datensammlung
- Meta Datensammlung: Auswirkungen auf Nutzer und Unternehmen
- Die Konsequenzen für Meta Platforms
- Welche Alternativen gibt es zur meta datensammlung?
- Die X wichtigsten Schritte für Nutzer zum Schutz vor meta datensammlung
- Die Zukunft der meta datensammlung: Was erwartet uns?
- Chronologie der Ereignisse rund um die meta datensammlung von Meta
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen zu meta datensammlung
- Fazit: meta datensammlung und die Notwendigkeit des Datenschutzes
Das Wichtigste in Kürze
- Oberlandesgericht Naumburg verurteilt Meta zu Schadenersatz wegen unzulässiger Datensammlung.
- Meta Platforms sammelt Daten über Nutzer auch auf Webseiten und Apps außerhalb der eigenen Plattformen.
- Die Urteile basieren auf Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).
- Nutzer haben das Recht, über die Verwendung ihrer Daten informiert zu werden und dieser zuzustimmen.
- Die Entscheidungen könnten Signalwirkung für weitere Klagen gegen Meta haben.
Die umstrittene meta datensammlung: Was steckt dahinter?
Meta Platforms steht seit Jahren wegen seiner Praktiken zur meta datensammlung in der Kritik. Das Unternehmen sammelt nicht nur Informationen über das Verhalten der Nutzer innerhalb seiner eigenen Plattformen, sondern auch auf externen Webseiten und Apps. Dies geschieht häufig mithilfe von Tracking-Technologien wie dem Facebook-Pixel oder Like-Buttons, die auf vielen Webseiten eingebunden sind. Diese Technologien ermöglichen es Meta, das Surfverhalten der Nutzer zu verfolgen und Profile zu erstellen, die dann für personalisierte Werbung genutzt werden.
Wie funktioniert die meta datensammlung von Meta konkret?
Die meta datensammlung von Meta erfolgt hauptsächlich über Tracking-Pixel und Social Plugins. Ein Tracking-Pixel ist ein kleiner Code, der auf Webseiten eingebettet wird und Informationen über die Besucher sammelt. Social Plugins, wie der „Gefällt mir“-Button, ermöglichen es Meta ebenfalls, Daten zu erfassen, auch wenn der Nutzer den Button nicht aktiv anklickt. Diese Daten werden dann an Meta übermittelt und mit dem Nutzerprofil verknüpft, um personalisierte Werbung auszuspielen. Die Genauigkeit und Reichweite dieser Datensammlung sind enorm und werfen erhebliche datenschutzrechtliche Fragen auf.
Oberlandesgericht Naumburg: Ein Urteil mit Signalwirkung
Das Oberlandesgericht Naumburg hat nun in einem Fall entschieden, dass die meta datensammlung durch Meta Platforms unzulässig ist und dem betroffenen Nutzer ein Anspruch auf Schadenersatz zusteht. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass Meta gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen habe. Insbesondere wurde bemängelt, dass Meta die Nutzer nicht ausreichend über die Datensammlung informiert und keine wirksame Einwilligung eingeholt habe. Das Urteil ist ein wichtiger Erfolg für den Datenschutz und könnte Signalwirkung für weitere Klagen gegen Meta haben. (Lesen Sie auch: OLG Dresden: Metas Datensammlung illegal, keine Revision…)
Die DSGVO legt strenge Anforderungen an die Verarbeitung personenbezogener Daten fest. Unternehmen müssen die Nutzer transparent über die Datensammlung informieren und deren Einwilligung einholen, bevor sie Daten verarbeiten dürfen.
Die Rolle der DSGVO im Kampf gegen unzulässige Datensammlung
Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) spielt eine zentrale Rolle im Kampf gegen unzulässige meta datensammlung. Die DSGVO gibt den Nutzern umfassende Rechte über ihre personenbezogenen Daten, darunter das Recht auf Information, das Recht auf Berichtigung, das Recht auf Löschung und das Recht auf Widerspruch. Unternehmen, die gegen die DSGVO verstoßen, können mit hohen Geldstrafen belegt werden. Die DSGVO hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für den Datenschutz zu schärfen und die Nutzer in die Lage zu versetzen, ihre Rechte besser wahrzunehmen. Die Urteile gegen Meta Platforms, wie das des Oberlandesgerichts Naumburg, basieren maßgeblich auf den Bestimmungen der DSGVO.
Meta Datensammlung: Auswirkungen auf Nutzer und Unternehmen
Die meta datensammlung hat sowohl für Nutzer als auch für Unternehmen erhebliche Auswirkungen. Für Nutzer bedeutet sie, dass ihre Privatsphäre gefährdet ist und ihre Daten ohne ihre Zustimmung gesammelt und verwendet werden. Dies kann zu unerwünschter Werbung, Diskriminierung oder sogar Identitätsdiebstahl führen. Für Unternehmen bedeutet die unzulässige meta datensammlung, dass sie mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen und ihr Ruf geschädigt werden kann. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass sie die Datenschutzbestimmungen einhalten und die Nutzer transparent über die Datensammlung informieren.
Die Konsequenzen für Meta Platforms
Die Urteile gegen Meta Platforms haben weitreichende Konsequenzen für das Unternehmen. Zum einen muss Meta Schadenersatz an die betroffenen Nutzer zahlen. Zum anderen wird das Unternehmen gezwungen sein, seine Praktiken zur meta datensammlung zu ändern und die Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Die Urteile könnten auch dazu führen, dass weitere Nutzer Klagen gegen Meta einreichen und das Unternehmen mit weiteren Schadenersatzforderungen konfrontiert wird. Darüber hinaus könnte der Ruf von Meta leiden und das Vertrauen der Nutzer in das Unternehmen sinken. Meta muss nun dringend Maßnahmen ergreifen, um das Vertrauen der Nutzer zurückzugewinnen und die Datenschutzbestimmungen einzuhalten. (Lesen Sie auch: Meta Quest 4: Arbeitet an Zwei neuen…)
Welche Alternativen gibt es zur meta datensammlung?
Es gibt verschiedene Alternativen zur umstrittenen meta datensammlung, die Unternehmen nutzen können, um Daten zu sammeln und personalisierte Werbung auszuspielen, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu gefährden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von First-Party-Daten, die direkt von den Nutzern auf der eigenen Webseite oder App gesammelt werden. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung von anonymisierten Daten, die keine Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer zulassen. Darüber hinaus können Unternehmen auf kontextbezogene Werbung setzen, die auf dem Inhalt der Webseite basiert, auf der die Werbung angezeigt wird. Diese Alternativen ermöglichen es Unternehmen, Daten zu sammeln und personalisierte Werbung auszuspielen, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu verletzen.
First-Party-Daten sind Daten, die Unternehmen direkt von ihren Kunden sammeln, beispielsweise durch Umfragen, Kundenkonten oder Transaktionen. Diese Daten sind in der Regel genauer und zuverlässiger als Third-Party-Daten, die von externen Anbietern stammen.
Die 5 wichtigsten Schritte für Nutzer zum Schutz vor meta datensammlung
- Datenschutzeinstellungen überprüfen: Überprüfen Sie regelmäßig die Datenschutzeinstellungen in Ihren Social-Media-Konten und passen Sie diese an, um die meta datensammlung zu minimieren.
- Tracking-Schutz aktivieren: Aktivieren Sie den Tracking-Schutz in Ihrem Browser, um zu verhindern, dass Webseiten und Apps Ihre Online-Aktivitäten verfolgen.
- Ad-Blocker verwenden: Verwenden Sie einen Ad-Blocker, um personalisierte Werbung zu blockieren und die meta datensammlung zu reduzieren.
- VPN nutzen: Verwenden Sie ein Virtual Private Network (VPN), um Ihre IP-Adresse zu verschleiern und Ihre Online-Aktivitäten zu anonymisieren.
- Datenschutzfreundliche Alternativen nutzen: Nutzen Sie datenschutzfreundliche Alternativen zu gängigen Apps und Diensten, die weniger Daten sammeln.
Die Zukunft der meta datensammlung: Was erwartet uns?
Die Zukunft der meta datensammlung ist ungewiss. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Datenschutzbestimmungen weiter verschärft werden und die Nutzer mehr Kontrolle über ihre Daten erhalten. Unternehmen werden gezwungen sein, ihre Praktiken zur meta datensammlung zu ändern und die Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Es ist auch möglich, dass neue Technologien entwickelt werden, die es den Nutzern ermöglichen, ihre Daten besser zu schützen und die meta datensammlung zu verhindern. Die Urteile gegen Meta Platforms sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung und zeigen, dass die Gerichte bereit sind, die Rechte der Nutzer zu schützen.
Chronologie der Ereignisse rund um die meta datensammlung von Meta
Der Like-Button wird auf zahlreichen Webseiten integriert und ermöglicht die Verfolgung von Nutzeraktivitäten. (Lesen Sie auch: Amazon Prime Video: KI soll Produktionskosten für…)
Meta (damals Facebook) übernimmt WhatsApp und integriert die Daten in sein Ökosystem.
Die Datenschutzgrundverordnung stärkt die Rechte der Nutzer und legt strenge Anforderungen an die Datenverarbeitung fest.
Nutzer und Datenschutzorganisationen reichen Klagen gegen Meta ein.

Das Gericht bewertet die meta datensammlung als unzulässig und spricht einem Nutzer Schadenersatz zu. (Lesen Sie auch: heise-Angebot: c’t Analoge Fotografie 2026: Entwickeln, Scannen…)
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen zu meta datensammlung
Was ist meta datensammlung?
Meta Datensammlung bezieht sich auf die Erfassung von Nutzerdaten durch Meta Platforms, auch außerhalb der eigenen Plattformen wie Facebook und Instagram, oft durch Tracking-Technologien wie Pixel und Social Plugins. (Lesen Sie auch: Disney setzt auf Freizeitpark-Chef D'Amaro als neuen…)
Wie funktioniert meta datensammlung?
Meta nutzt Tracking-Pixel und Social Plugins auf Webseiten, um Informationen über Nutzeraktivitäten zu sammeln. Diese Daten werden dann mit dem Nutzerprofil verknüpft, um personalisierte Werbung auszuspielen.
Warum ist meta datensammlung umstritten?
Die meta datensammlung ist umstritten, weil sie die Privatsphäre der Nutzer gefährdet und gegen Datenschutzbestimmungen wie die DSGVO verstößt. Nutzer werden oft nicht ausreichend über die Datensammlung informiert.
Welche Rechte haben Nutzer in Bezug auf meta datensammlung?
Nutzer haben das Recht auf Information, Berichtigung, Löschung und Widerspruch gegen die Verarbeitung ihrer Daten gemäß der DSGVO. Sie können auch Schadenersatz fordern, wenn ihre Rechte verletzt wurden.
Wie können sich Nutzer vor meta datensammlung schützen?
Nutzer können sich durch die Überprüfung der Datenschutzeinstellungen, die Aktivierung des Tracking-Schutzes, die Verwendung von Ad-Blockern und VPNs sowie die Nutzung datenschutzfreundlicher Alternativen schützen.
Fazit: meta datensammlung und die Notwendigkeit des Datenschutzes
Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Naumburg ist ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen unzulässige meta datensammlung. Sie unterstreicht die Bedeutung des Datenschutzes und die Notwendigkeit, dass Unternehmen die Datenschutzbestimmungen einhalten. Nutzer müssen sich ihrer Rechte bewusst sein und diese aktiv wahrnehmen, um ihre Privatsphäre zu schützen. Die Zukunft der meta datensammlung wird davon abhängen, wie Unternehmen und Gesetzgeber auf die zunehmende Kritik und die rechtlichen Herausforderungen reagieren.
