Die usa einreisen könnten bald deutlich komplizierter werden. Der US-Grenzschutz plant, die Einreisebestimmungen für Touristen zu verschärfen. Reisende, die im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) mit einer elektronischen Reisegenehmigung (ESTA) in die USA einreisen, könnten künftig verpflichtet sein, mehr persönliche Informationen preiszugeben.

Inhaltsverzeichnis
Hintergrund: Verschärfte Migrationspolitik der USA
Die geplanten Änderungen sind Teil einer umfassenderen Strategie der US-Regierung, die Migrations- und Sicherheitspolitik zu verschärfen. Ziel ist es, die Sicherheit der USA besser zu schützen und potenzielle Bedrohungen frühzeitig zu erkennen. Kritiker sehen in den Plänen jedoch einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre von Reisenden. (Lesen Sie auch: MVG Streik: Droht Spielabsage beim Pokal-Hit FC…)
Aktuelle Entwicklung: Mehr Informationen für ESTA-Antrag erforderlich
Konkret sehen die Pläne vor, dass Antragsteller im Rahmen des ESTA-Verfahrens (Electronic System for Travel Authorization) zusätzliche Informationen angeben müssen. Dazu gehören:
- Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre (z.B. X, Facebook, Instagram)
- E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre
- Telefonnummern der letzten fünf Jahre
- Geburtsdaten, Anschriften und Telefonnummern von Familienmitgliedern
Bisher waren Angaben zu Social-Media-Profilen beim ESTA-Antrag freiwillig. Die neuen Regeln würden dies ändern und die Offenlegung dieser Informationen zur Pflicht machen. Wie SZ.de berichtet, läuft am Montag eine Frist ab, bis zu der Einwände und Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen eingereicht werden können. Danach prüft die US-Behörde die Eingaben und nimmt möglicherweise noch Änderungen vor, bevor die Neuerungen in Kraft treten. (Lesen Sie auch: NFL Super Bowl: Seahawks gewinnen 2026: Ein…)
Reaktionen und Stimmen
Die geplanten Änderungen stoßen auf Kritik von Datenschützern und Bürgerrechtsorganisationen. Sie befürchten, dass die umfassende Sammlung persönlicher Daten zu einer Überwachung von Reisenden führen und die Privatsphäre unverhältnismäßig einschränken könnte. Es wird auch argumentiert, dass die neuen Regeln wenig zur Terrorismusbekämpfung beitragen würden, da Terroristen in der Regel keine offenen Social-Media-Profile nutzen oder falsche Angaben machen könnten.
Die US-Regierung verteidigt die Pläne mit dem Argument, dass sie notwendig seien, um die Sicherheit der USA zu gewährleisten. Durch die Sammlung zusätzlicher Informationen könne man potenzielle Bedrohungen besser erkennen und verhindern, dass Terroristen oder andere Kriminelle in die USA einreisen, so die Argumentation. (Lesen Sie auch: Wer hat den Super Bowl 2026 Gewonnen:…)
USA Einreise: Was bedeutet das für Reisende?
Wenn die neuen Regeln in Kraft treten, müssen sich Reisende aus Deutschland und anderen Ländern, die am Visa Waiver Program teilnehmen, auf umfangreichere Angaben bei der ESTA-Beantragung einstellen. Dies könnte den Antragsprozess verlängern und möglicherweise auch dazu führen, dass Reisenden die Einreise in die USA verweigert wird, wenn sie bestimmte Informationen nicht preisgeben oder wenn ihre Angaben als verdächtig eingestuft werden.

Es ist ratsam, sich vor einer Reise in die USA über die aktuellen Einreisebestimmungen zu informieren und gegebenenfalls frühzeitig ein Visum zu beantragen. Informationen dazu finden sich auf der offiziellen ESTA-Webseite.Die US-Behörden werden die eingegangenen Stellungnahmen prüfen und möglicherweise noch Anpassungen vornehmen. Reisende sollten die Entwicklung aufmerksam verfolgen und sich rechtzeitig über die geltenden Einreisebestimmungen informieren. Die BILD berichtete, dass die neuen Regeln möglicherweise schon ab Montag gelten könnten, aber ein genauer Zeitrahmen ist noch unklar. (Lesen Sie auch: Super Bowl Flitzer sorgt für Aufsehen: Spiel…)
Tabelle: Vergleich der aktuellen und geplanten ESTA-Anforderungen
| Anforderung | Aktuell | Geplant |
|---|---|---|
| Persönliche Daten (Name, Geburtsdatum, etc.) | Erforderlich | Erforderlich |
| Reiseinformationen (Flugdaten, Adresse in den USA) | Erforderlich | Erforderlich |
| Angaben zu Vorerkrankungen und Vorstrafen | Erforderlich | Erforderlich |
| Social-Media-Konten | Freiwillig | Erforderlich |
| E-Mail-Adressen (letzte 10 Jahre) | Nicht erforderlich | Erforderlich |
| Telefonnummern (letzte 5 Jahre) | Nicht erforderlich | Erforderlich |
| Daten von Familienmitgliedern | Nicht erforderlich | Erforderlich |
Häufig gestellte Fragen zu usa einreisen
Welche Änderungen sind bei der Einreise in die USA geplant?
Die USA planen, die Einreisebestimmungen für Touristen zu verschärfen. Reisende müssen zukünftig möglicherweise detailliertere Informationen über sich preisgeben, einschließlich Social-Media-Konten, E-Mail-Adressen und Telefonnummern der letzten Jahre. Die Einspruchsfrist ist abgelaufen, die finale Entscheidung steht noch aus.
Wer ist von den neuen Einreiseregeln in die USA betroffen?
Betroffen sind Reisende, die im Rahmen des Visa Waiver Program (VWP) mit einer elektronischen Reisegenehmigung (ESTA) in die USA einreisen. Das VWP ermöglicht Bürgern aus bestimmten Ländern, ohne Visum für touristische oder geschäftliche Zwecke bis zu 90 Tage in den USA zu bleiben.
Warum werden die Einreiseregeln in die USA verschärft?
Die US-Regierung begründet die Verschärfung der Einreiseregeln mit dem Schutz der nationalen Sicherheit. Durch die Sammlung zusätzlicher Informationen sollen potenzielle Bedrohungen frühzeitig erkannt und verhindert werden, dass Terroristen oder andere Kriminelle in die USA einreisen.
Wann treten die neuen Einreiseregeln für die USA voraussichtlich in Kraft?
Ein genauer Zeitpunkt für das Inkrafttreten der neuen Einreiseregeln steht noch nicht fest. Die US-Behörden werden die eingegangenen Stellungnahmen prüfen und möglicherweise noch Anpassungen vornehmen. Es ist ratsam, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.
Welche Konsequenzen hat es, wenn ich die zusätzlichen Informationen bei der ESTA-Beantragung nicht angebe?
Wenn die neuen Regeln in Kraft treten, könnte die Verweigerung der Angabe der zusätzlichen Informationen dazu führen, dass der ESTA-Antrag abgelehnt wird und die Einreise in die USA verweigert wird. Es ist daher wichtig, alle geforderten Angaben wahrheitsgemäß zu machen.
