Am Rande der Olympischen Spiele in Mailand erhebt die ARD schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) und deren Präsidenten Matthias Große. Der Vorwurf: Athleten müssen sich finanziell an Trainingslagern und Wettkampfreisen beteiligen und warten teils jahrelang auf ihnen zustehende Prämien.

Hintergrund der Vorwürfe gegen die DESG
Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) ist der Dachverband für den Eisschnelllauf und Shorttrack in Deutschland. Die ARD-Recherche wirft nun ein Schlaglicht auf die Finanzierung des Verbandes und die Bedingungen für die Athleten. Im Zentrum der Kritik steht Präsident Matthias Große, dem Intransparenz und eine wenig sportlerfreundliche Führung vorgeworfen werden. Die Vorwürfe kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da die Olympischen Spiele in Mailand stattfinden und die deutschen Eisschnellläufer ohnehin mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben. (Lesen Sie auch: Jogos Olímpicos De Inverno De 2026: Hóquei…)
ARD-Recherche deckt Missstände auf
Die ARD berichtet, dass Eisschnellläufer zum Teil hohe „Teilnahmegebühren“ für Weltcup-Reisen zahlen müssen. So soll beispielsweise für den Weltcup 2024 in Salt Lake City eine Gebühr von bis zu 2000 Euro fällig geworden sein. Wie die Sportschau berichtet, müssen Athleten auch für die Eigenbeteiligung an offizieller Teamkleidung zahlen. Die ARD beruft sich dabei auf Rechnungen und Dokumente, die dem Sender vorliegen. Zudem würden Prämienzahlungen an die Athleten teils jahrelang auf sich warten lassen.
Die Rolle von Präsident Matthias Große
Matthias Große steht als Präsident der DESG im Zentrum der Kritik. Ihm wird vorgeworfen, den Verband intransparent und nach Gutdünken zu führen. Die ARD zitiert den Vorwurf, dass Athleten regelmäßig Beiträge für wichtige Wettkampf-Reisen an den Verband entrichten müssen, sogenannte „Teilnahmegebühren“. Der DESG selbst hat sich bislang noch nicht umfassend zu den Vorwürfen geäußert. (Lesen Sie auch: Genickbruch Olympia: Snowboard-Star Bolton: -Drama)
Reaktionen und Stimmen
Die Vorwürfe der ARD haben in der deutschen Eisschnelllauf-Szene für Aufsehen gesorgt. Athleten, Trainer und Funktionäre äußern sich besorgt über die Situation und fordern Aufklärung. Es wird kritisiert, dass die finanziellen Belastungen die sportliche Entwicklung der Athleten behindern und die ohnehin schwierige Situation im deutschen Eisschnelllauf weiter verschärfen. Einige Athleten berichten anonym von ihren Erfahrungen und bestätigen die Vorwürfe der ARD. Andere äußern sich zurückhaltend und verweisen auf die laufenden Untersuchungen.
Die finanzielle Situation der DESG
Die finanzielle Situation der DESG ist seit Jahren angespannt. Der Verband ist auf öffentliche Gelder und Sponsoring-Einnahmen angewiesen. Die ARD-Recherche wirft die Frage auf, wie die Gelder verwendet werden und ob die Athleten angemessen unterstützt werden. Es wird gefordert, dass die DESG ihre Finanzen offenlegt und transparent darlegt, wie die Gelder eingesetzt werden. Nur so könne das Vertrauen in den Verband wiederhergestellt werden. (Lesen Sie auch: Toni Eggert bei Olympia 2026: Thüringer Rodelstar…)
Ausblick auf die Zukunft der DESG
Die Vorwürfe gegen die DESG haben das Potenzial, den deutschen Eisschnelllauf nachhaltig zu verändern. Es ist zu erwarten, dass die Vorwürfe umfassend untersucht werden und Konsequenzen für die Verantwortlichen haben werden.Unabhängig davon wird es notwendig sein, die Strukturen und Finanzierung des Verbandes zu überdenken, um sicherzustellen, dass die Athleten in Zukunft besser unterstützt werden. Die DOSB wird sich sicherlich auch mit den Vorwürfen auseinandersetzen müssen.

Was bedeutet das für die Athleten?
Die aktuellen Vorwürfe belasten die Athleten zusätzlich zu den ohnehin schon hohen Anforderungen im Leistungssport. Die finanzielle Unsicherheit und die fehlende Unterstützung durch den Verband können sich negativ auf die Trainingsbedingungen und die Wettkampfleistungen auswirken. Es ist daher wichtig, dass die Athleten in dieser schwierigen Situation Unterstützung erhalten und dass ihre Interessen bei den anstehenden Entscheidungen berücksichtigt werden. (Lesen Sie auch: лудогорец СРЕЩУ „левски“ СОФИЯ: „: Das Spitzenspiel)
Häufig gestellte Fragen zu desg
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Was genau wird der DESG vorgeworfen?
Der DESG wird vorgeworfen, dass Athleten jahrelang auf Prämien warten müssen und sich an Reisekosten beteiligen müssen. Die ARD berichtet von „Teilnahmegebühren“ bis zu 2000 Euro für Weltcup-Reisen. Zudem soll die Führung des Verbandes intransparent sein.
Wer ist der Hauptverantwortliche für die Situation bei der DESG?
Im Zentrum der Kritik steht Matthias Große, der Präsident der DESG. Ihm wird vorgeworfen, den Verband intransparent zu führen und die Athleten finanziell zu belasten. Es wird gefordert, dass er sich zu den Vorwürfen äußert und die Situation aufklärt.
Welche Konsequenzen könnten die Vorwürfe für die DESG haben?
Die Vorwürfe könnten weitreichende Konsequenzen haben. Es ist möglich, dass Präsident Große sein Amt verliert und dass die Strukturen und Finanzierung des Verbandes grundlegend überdacht werden müssen. Zudem droht der DESG ein Imageverlust.
Wie reagieren die Athleten auf die Vorwürfe gegen die DESG?
Die Athleten reagieren besorgt auf die Vorwürfe. Einige bestätigen die Anschuldigungen anonym, während andere sich zurückhaltend äußern. Sie fordern Aufklärung und Unterstützung, um ihre sportliche Karriere nicht zu gefährden.
Welche Rolle spielt die ARD bei der Aufdeckung der Vorwürfe?
Die ARD hat die Vorwürfe gegen die DESG durch eine umfassende Recherche aufgedeckt. Der Sender beruft sich auf Dokumente und Aussagen von Betroffenen. Die ARD hat damit einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Situation geleistet.
