Brandwohnung Kind Tot: Bei einem verheerenden Brand in einem Berliner Hochhaus in Friedrichsfelde ist am Mittwochabend ein Kind ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen, darunter ein Kind und eine Frau, wurden schwer verletzt aus dem Gebäude gerettet. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen und die Bewohner in Sicherheit zu bringen.

Brandwohnung Kind Tot: Tragödie in Berliner Hochhaus
Ein Großbrand in einem Hochhaus in der Dolgenseestraße im Berliner Bezirk Lichtenberg forderte am Mittwochabend das Leben eines Kindes. Die Feuerwehr war mit einem massiven Aufgebot von 170 Einsatzkräften vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen und die Bewohner des 20-geschossigen Gebäudes zu evakuieren. Zwei weitere Personen, ein Kind und eine Frau, wurden schwer verletzt und mussten reanimiert werden. Die Ursache des Feuers ist noch unklar, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
| Datum/Uhrzeit | Mittwochabend |
|---|---|
| Ort | Dolgenseestraße, Berlin-Lichtenberg |
| Art des Einsatzes | Brand in Hochhaus, Menschenrettung |
| Beteiligte Kräfte | 170 Feuerwehrleute, Polizei, Notärzte |
| Verletzte/Tote | 1 Kind tot, 2 Personen schwer verletzt |
| Sachschaden | Wird noch ermittelt, 20 Wohnungen unbewohnbar |
| Ermittlungsstand | Ursache unklar, Polizei ermittelt |
| Zeugenaufruf | Ja, Telefonnummer der Polizei Berlin: (030) 4664-0 |
Chronologie des Brandes in Berlin-Lichtenberg
Die Ereignisse des verheerenden Brandes in der Dolgenseestraße in Berlin-Lichtenberg im Überblick:
Was ist bisher bekannt?
Nach dem Brand in der Brandwohnung, bei dem ein Kind tot geborgen wurde, sind folgende Fakten bestätigt: Das Feuer brach in einer Wohnung im dritten Stock eines Hochhauses in der Dolgenseestraße in Berlin-Lichtenberg aus. Die Feuerwehr war mit 170 Einsatzkräften vor Ort, um den Brand zu löschen und die Bewohner zu evakuieren. Ein Kind kam bei dem Brand ums Leben, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. 20 Wohnungen sind derzeit unbewohnbar. (Lesen Sie auch: Drogenschmuggel Urteil: 15 Jahre Haft für Albaner-Trio)
Die schwierige Brandbekämpfung in der Messie-Wohnung
Wie Stern berichtet, handelte es sich bei der Brandwohnung um eine sogenannte Messie-Wohnung. Die großen Mengen an Unrat und Gegenständen in der Wohnung erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Die Feuerwehrleute mussten sich unter Atemschutz durch die verrauchten und zugestellten Räume kämpfen, um zum Brandherd vorzudringen. Die starke Rauchentwicklung behinderte die Sicht zusätzlich und verlängerte die Einsatzdauer.
Das ist passiert
- Brand in einer Messie-Wohnung in Berlin-Lichtenberg
- Ein Kind ist gestorben, zwei Personen schwer verletzt
- Feuerwehr mit 170 Einsatzkräften vor Ort
- 20 Wohnungen unbewohnbar
- Polizei ermittelt zur Brandursache
Die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehr
Die Feuerwehrleute retteten unter Atemschutz 70 Menschen aus dem verrauchten Gebäude. Viele Bewohner hatten sich an den Fenstern bemerkbar gemacht, da sie aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht mehr selbstständig das Gebäude verlassen konnten. Die Einsatzkräfte brachten die Bewohner über das Treppenhaus ins Freie und versorgten sie vor Ort. Acht Personen mussten mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Berliner Feuerwehr koordinierte den Einsatz und sorgte für die Unterbringung der evakuierten Bewohner.
Die Polizei Berlin bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Brandursache geben können, sich unter der Telefonnummer (030) 4664-0 zu melden.
Reaktionen auf die Tragödie
Der Brand hat in Berlin große Bestürzung ausgelöst. Politiker und Hilfsorganisationen äußerten ihr Mitgefühl für die Opfer und ihre Angehörigen. Die Stadt Berlin kündigte an, den betroffenen Bewohnern schnell und unbürokratisch zu helfen. Es wurden Spendenkonten eingerichtet, um die Menschen zu unterstützen, die durch den Brand ihr Zuhause verloren haben. Laut Tagesspiegel, bietet das Bezirksamt Lichtenberg Notunterkünfte für die Betroffenen an. (Lesen Sie auch: Lamprey Mmaouv: Lockheed Martin Revolutioniert Seekrieg?)
Wie geht es jetzt weiter?
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es wird geprüft, ob fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung vorliegt. Die Brandwohnung ist beschlagnahmt und wird von Brandexperten untersucht. Die Bewohner der unbewohnbaren Wohnungen werden vorerst in Notunterkünften untergebracht. Die Stadt Berlin und Hilfsorganisationen unterstützen die Betroffenen bei der Suche nach neuem Wohnraum und bei der Bewältigung der traumatischen Erlebnisse. Es ist noch unklar, wann die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Was sind Messie-Wohnungen?
Messie-Wohnungen sind Wohnungen, die von Menschen bewohnt werden, die unter dem sogenannten Messie-Syndrom leiden. Dieses Syndrom ist durch eine extreme Sammelwut und Schwierigkeiten beim Wegwerfen von Gegenständen gekennzeichnet. Die Wohnungen sind oft bis zum Rand mit Unrat, Zeitungen, Verpackungen und anderen Gegenständen vollgestellt. Dies kann zu hygienischen Problemen, Schädlingsbefall und erhöhter Brandgefahr führen. Das Messie-Syndrom ist eine psychische Erkrankung, die professionelle Hilfe erfordert. Informationen und Anlaufstellen bietet beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).
Häufig gestellte Fragen
Wie konnte es zu dem Brand in der Brandwohnung kommen?
Die genaue Ursache des Brandes ist noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Es wird geprüft, ob ein technischer Defekt, fahrlässiges Verhalten oder Brandstiftung vorliegt. Die Tatsache, dass es sich um eine Messie-Wohnung handelte, erschwerte die Löscharbeiten und könnte zur schnellen Ausbreitung des Feuers beigetragen haben.
Welche Konsequenzen hat der Brand für die Bewohner des Hochhauses?
Die Bewohner der 20 unbewohnbaren Wohnungen müssen vorerst in Notunterkünften untergebracht werden. Sie werden bei der Suche nach neuem Wohnraum und bei der Bewältigung der traumatischen Erlebnisse unterstützt. Die Stadt Berlin und Hilfsorganisationen bieten finanzielle und psychologische Hilfe an.
Wie können Betroffene des Messie-Syndroms Hilfe erhalten?
Das Messie-Syndrom ist eine psychische Erkrankung, die professionelle Hilfe erfordert. Betroffene können sich an ihren Hausarzt, einen Psychologen oder eine Beratungsstelle wenden. Es gibt auch Selbsthilfegruppen für Menschen mit Messie-Syndrom und ihre Angehörigen.
Was können Anwohner tun, um Brände in Hochhäusern zu verhindern?
Wichtig ist, Rauchmelder in der Wohnung zu installieren und regelmäßig zu überprüfen. Zudem sollten Fluchtwege freigehalten und brennbare Materialien nicht in der Nähe von Wärmequellen gelagert werden. Im Brandfall ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, die Feuerwehr zu alarmieren und andere Bewohner zu warnen. (Lesen Sie auch: Weiberfastnacht Köln: Feiern Narren trotz Regen)
Wie hoch ist der Sachschaden, der durch den Brand entstanden ist?
Die Höhe des Sachschadens wird derzeit noch ermittelt. Da 20 Wohnungen unbewohnbar sind und umfangreiche Schäden durch Feuer, Rauch und Löschwasser entstanden sind, ist von einem erheblichen Schaden auszugehen. Die genaue Schadenssumme wird erst nach Abschluss der Untersuchungen feststehen.
Dieser Artikel basiert auf einer Meldung von: Stern

