Der Taxi Teller, eine üppige Kombination aus Pommes, Currywurst, Gyros und Zwiebeln, erfreut sich wachsender Beliebtheit über das Ruhrgebiet hinaus. Befeuert durch virale Social-Media-Trends, hat sich diese Kalorienbombe zu einem deutschlandweiten Phänomen entwickelt, das sowohl Feinschmecker als auch Fast-Food-Liebhaber polarisiert.

Ein kulinarischer Hype erobert Deutschland: Was macht den Taxi Teller so besonders?
Der Taxi Teller ist eine Fast-Food-Kreation, die im Wesentlichen aus einer Basis von Pommes Frites besteht, die mit Currywurst, Gyrosfleisch, Zwiebeln und verschiedenen Saucen wie Mayonnaise und Tzatziki belegt ist. Diese Kombination ergibt ein kalorienreiches Gericht, das vor allem für seinen sättigenden Effekt und seinen deftigen Geschmack bekannt ist. Der Ursprung des Namens ist nicht eindeutig geklärt, aber er wird oft mit der Kundschaft von Taxifahrern in Verbindung gebracht, die nachts eine schnelle und sättigende Mahlzeit suchen.
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Social Media als Turbo für den Taxi-Teller-Trend
Was einst ein lokales Phänomen im Ruhrgebiet war, hat sich dank der Macht der sozialen Medien zu einem bundesweiten Trend entwickelt. Plattformen wie TikTok und Instagram sind voll von Beiträgen, die den Taxi Teller in all seinen Variationen feiern. Unter dem Hashtag #TaxiTeller finden sich unzählige Videos und Fotos, die das Gericht in den Mittelpunkt stellen: (Lesen Sie auch: Muskulöse Arme Frau: Neues Schönheitsideal Erobert die…)
- Imbiss-Empfehlungen
- „Taxi-Teller“-Wettbewerbe, bei denen es darum geht, wer die größte Portion schafft
- Eine „Taxi-Teller“-Weltkarte, die Imbisse verzeichnet, die das Gericht anbieten
- Sogar KI-generierte Inhalte, die auf humorvolle Weise die angeblich heilenden Kräfte der Kalorienbombe auf den menschlichen Organismus thematisieren.
Dieser Hype hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen auf den Taxi Teller aufmerksam werden und ihn selbst probieren möchten. Die Popularität des Gerichts ist somit eng mit der Verbreitung und dem Einfluss sozialer Medien verbunden.
Die wichtigsten Fakten
- Der Taxi Teller ist eine Kombination aus Pommes, Currywurst, Gyros und Zwiebeln.
- Der Ursprung des Gerichts liegt im Ruhrgebiet.
- Social Media hat den „Taxi-Teller“-Hype ausgelöst.
- Bestellungen sind bundesweit sprunghaft angestiegen.
- Das Gericht ist nun auch in der Schweiz erhältlich.
„Dat Ding is mächtig“: Prominente Unterstützung für den Taxi Teller
Auch bekannte Persönlichkeiten aus dem Ruhrgebiet tragen zur Popularität des Taxi Tellers bei. Der Comedian Ryko, der sich selbst als „Außenminister des Ruhrgebiets“ bezeichnet, hat das Gericht für sich entdeckt und ein „Taxi-Teller“-Tasting gestartet. Sein Urteil: „Dat Ding is mächtig, auf jeden Fall“. Diese humorvolle und authentische Auseinandersetzung mit dem Gericht kommt bei vielen Menschen gut an und trägt dazu bei, dass der Taxi Teller weiterhin im Gespräch bleibt.
Ein von Ryko und seinem Influencer-Kollegen Jan Schlappen organisiertes „Taxi-Teller“-Treffen im ostwestfälischen Porta Westfalica zog Hunderte von Fans an, einige davon sogar aus Stuttgart, wie die Neue Westfälische berichtete. Ordner mussten den Verkehr rund um einen Grill-Imbiss regeln, um dem Andrang gerecht zu werden. Dies zeigt, wie groß die Begeisterung für den Taxi Teller mittlerweile ist.
Vom Ruhrgebiet in die Welt: Der Taxi Teller erobert neue Regionen
Längst ist der Taxi Teller kein reines Ruhrgebiets-Phänomen mehr. Die Bestellplattform Lieferando verzeichnete seit 2024 einen sprunghaften Anstieg der Bestellungen um fast 170 Prozent nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Niedersachsen. Auch in Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg gab es Zuwächse, wie ein Sprecher von Lieferando mitteilte. Diese Zahlen belegen, dass der Taxi Teller sich erfolgreich in anderen Regionen Deutschlands etabliert hat. (Lesen Sie auch: Zugbegleiter Sicherheit: Bahn plant Mehr Schutzmaßnahmen)
Der Exil-Ruhrgebietler Alessandro Reintges serviert die Fast-Food-Dröhnung seit Anfang Februar auch in Zürich in seinem Imbiss „Oder Wat“, wie er auf Instagram verkündete – angeblich der erste Taxi Teller in der Schweiz. Damit hat das Gericht auch den Sprung über die Landesgrenzen geschafft und erfreut sich nun auch internationaler Beliebtheit.
Der Taxi Teller wird oft als „Manta-Platte 2.0“ bezeichnet. Die Manta-Platte, benannt nach dem Opel Manta, einem beliebten Auto in den 1980er und 1990er Jahren, war ein ähnliches Gericht aus Pommes, Currywurst und Mayonnaise, das vor allem in Imbissen rund um Autowerkstätten und Tankstellen angeboten wurde.
Reaktionen aus der Taxi-Branche
Sogar die Taxi-Branche selbst zeigt Interesse an dem Gericht. Dies zeigt, dass der Name „Taxi Teller“ nicht nur zufällig gewählt ist, sondern auch eine Verbindung zu der Zielgruppe hat, die das Gericht besonders schätzt.
Die Schattenseite des Hypes: Kalorien und Kontroversen
Trotz des Hypes um den Taxi Teller gibt es auch kritische Stimmen. Gourmets wenden sich mit Grausen ab und bemängeln die mangelnde Raffinesse und die hohe Kalorienzahl des Gerichts. Eine Portion Taxi Teller kann leicht über 1000 Kalorien enthalten und ist somit keine leichte Kost. Kritiker bemängeln auch den hohen Fett- und Salzgehalt des Gerichts, der gesundheitsschädlich sein kann. (Lesen Sie auch: USA: Vermisstenfall Guthrie: FBI verdoppelt Belohnung für…)

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten. Der Taxi Teller passt nicht unbedingt in dieses Konzept, da er hauptsächlich aus frittierten und fettreichen Zutaten besteht. Dennoch ist es wichtig zu betonen, dass es sich um ein gelegentliches Genussmittel handelt und nicht um ein Gericht, das man täglich konsumieren sollte.
Die Zukunft des Taxi Tellers: Ein Trend mit Potenzial?
Ob der Taxi-Teller-Hype von Dauer sein wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass das Gericht derzeit viele Menschen begeistert und für Gesprächsstoff sorgt. Die Kombination aus deftigem Geschmack, sättigender Wirkung und dem Hype in den sozialen Medien hat dazu geführt, dass der Taxi Teller zu einem echten Phänomen geworden ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Trend weiterentwickelt und ob der Taxi Teller auch in Zukunft auf den Speisekarten der Imbisse zu finden sein wird.
Wie Stern berichtet, hat der Taxi Teller seinen Siegeszug über die sozialen Medien angetreten.
Fazit
Der Taxi Teller hat sich von einem lokalen Phänomen im Ruhrgebiet zu einem deutschlandweiten Trend entwickelt, der durch Social Media befeuert wird. Auch wenn das Gericht aufgrund seiner hohen Kalorienzahl und des Fettgehalts nicht unumstritten ist, erfreut es sich dennoch großer Beliebtheit. Ob der Hype von Dauer sein wird, bleibt abzuwarten, aber der Taxi Teller hat zweifellos seinen Platz in der deutschen Fast-Food-Landschaft gefunden. (Lesen Sie auch: E Zigaretten Aromen Verbot: Streeck fordert Radikalen…)
