Ein schwerer Fasnacht Unfall in Le Châble VS, bei dem elf Personen verletzt wurden, darunter eine schwer, hallt bis in andere Fasnachtshochburgen nach. Die Explosion einer Konfettikanone wirft Fragen nach der Sicherheit bei solchen Veranstaltungen auf. In Biel, wo ebenfalls grosse Fasnachtsumzüge stattfinden, hat man umgehend reagiert und das Sicherheitskonzept überprüft.

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| Event | Ergebnis | Datum | Ort | Schlüsselmomente |
|---|---|---|---|---|
| Fasnachtsumzug Le Châble | 11 Verletzte, 1 schwer verletzt | Samstagnachmittag | Le Châble, Wallis | Explosion einer Konfettikanone |
Fasnachtsumzug in Le Châble: Was genau ist passiert?
Am Samstagnachmittag kam es in Le Châble im Wallis zu einem folgenschweren Fasnacht Unfall. Während des Umzugs explodierte eine Konfettikanone, wodurch elf Personen verletzt wurden. Eine Person erlitt schwere Verletzungen und musste umgehend medizinisch versorgt werden. Die genauen Ursachen für die Explosion sind noch unklar und werden derzeit von den Behörden untersucht. Die betroffenen Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Umzugschef in Biel reagiert prompt
Die Nachricht von dem Fasnacht Unfall in Le Châble erreichte auch die Organisatoren des Bieler Fasnachtsumzugs. Umgehend wurde reagiert und das bestehende Sicherheitskonzept einer eingehenden Prüfung unterzogen. „Wir haben unser Sicherheitskonzept bezüglich Konfettikanonen nochmals kontrolliert“, bestätigte der Umzugschef gegenüber Blick. Ziel sei es, die Sicherheit der Zuschauer und Teilnehmer jederzeit zu gewährleisten. (Lesen Sie auch: Unfall Bahnhof Luzern: am: Zugverkehr stundenlang)
Auf einen Blick
- Explosion einer Konfettikanone in Le Châble
- Elf Verletzte, eine Person schwer verletzt
- Umzugschef in Biel reagiert und überprüft Sicherheitskonzept
- Ursachenforschung durch die Behörden läuft
Wie sicher sind Konfettikanonen bei Fasnachtsumzügen?
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheit von Konfettikanonen bei Fasnachtsumzügen. Grundsätzlich gelten für den Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen strenge Vorschriften. Diese sollen sicherstellen, dass von den Geräten keine Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Ob die in Le Châble verwendete Konfettikanone den geltenden Vorschriften entsprach, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art. Immer wieder kommt es bei Fasnachtsveranstaltungen zu kleineren und grösseren Unfällen im Zusammenhang mit Pyrotechnik. Die Organisatoren sind gefordert, die Sicherheitsmassnahmen laufend zu überprüfen und anzupassen, um solche Ereignisse in Zukunft zu verhindern. Die Kantonspolizei Wallis hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Die Reaktion der anderen Fasnachtshochburgen
Auch in anderen Fasnachtshochburgen der Schweiz hat der Unfall in Le Châble für Aufsehen gesorgt. Viele Organisatoren haben angekündigt, ihre Sicherheitskonzepte ebenfalls zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Es gehe darum, das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit der Fasnachtsveranstaltungen zu erhalten, so ein Sprecher des Lozärner Fasnachtskomitees. Die Luzerner Fasnacht, bekannt für ihre Guggenmusiken und farbenprächtigen Umzüge, zieht jährlich tausende Besucher an. Die Sicherheit der Teilnehmenden und Zuschauenden hat höchste Priorität, wie auch die Luzerner Polizei betont. (Lesen Sie auch: Fasnacht Wallis Unfall: Explosion bei Umzug in…)
Die Basler Fasnacht, die grösste Fasnacht der Schweiz, hat bereits seit Jahren strenge Sicherheitsauflagen für den Umgang mit Pyrotechnik. Diese Auflagen werden nun nochmals verschärft, wie die Organisatoren mitteilten. Auch in kleineren Gemeinden und Städten, wo ebenfalls Fasnachtsumzüge stattfinden, wird die Sicherheit grossgeschrieben.
In der Schweiz ist der Umgang mit Pyrotechnik gesetzlich geregelt. Die Verordnung über explosionsgefährliche Stoffe (VExpl) legt fest, welche Anforderungen an die Herstellung, den Handel und die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen gestellt werden.
Konsequenzen für die Zukunft der Fasnachtsumzüge?
Der Fasnacht Unfall in Le Châble könnte langfristige Konsequenzen für die Gestaltung von Fasnachtsumzügen haben. Es ist denkbar, dass die Verwendung von Konfettikanonen und anderer Pyrotechnik in Zukunft stärker reglementiert oder sogar ganz verboten wird. Auch die Schulung der Umzugsteilnehmer im sicheren Umgang mit Pyrotechnik könnte intensiviert werden. Die Diskussion über die Sicherheit bei Fasnachtsveranstaltungen ist in vollem Gange. Es gilt abzuwägen zwischen dem Wunsch nach spektakulären Effekten und dem Schutz der Gesundheit der Zuschauer und Teilnehmer. (Lesen Sie auch: Servette FC: Genfer erkämpfen Remis in Unterzahl)

Die Organisatoren der Bieler Fasnacht haben sich bereits zu Wort gemeldet und angekündigt, die Ergebnisse der Untersuchung in Le Châble genau zu analysieren. „Wir werden alles tun, um die Sicherheit unserer Fasnacht zu gewährleisten“, so der Umzugschef. Die Bieler Fasnacht, bekannt für ihre vielfältigen Guggenmusiken und kreativen Kostüme, ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt. Es gelte, die Tradition zu bewahren, aber gleichzeitig auch neue Wege zu gehen, um die Sicherheit zu erhöhen. Die Schweizerische Eidgenossenschaft, vertreten durch das Bundesamt für Polizei (fedpol), beobachtet die Entwicklung aufmerksam und steht im Kontakt mit den kantonalen Behörden.
Die Fasnacht ist ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Kultur. Es ist zu hoffen, dass der Fasnacht Unfall in Le Châble dazu beiträgt, das Bewusstsein für die Sicherheit bei solchen Veranstaltungen zu schärfen und dass in Zukunft ähnliche Ereignisse vermieden werden können. Die Diskussion um die Risiken und den Umgang mit Pyrotechnik wird sicherlich weitergehen und zu Veränderungen in den Sicherheitskonzepten führen. Die nächste Fasnachtssaison wird zeigen, welche Massnahmen tatsächlich umgesetzt werden.
