Die Olympische Winterspiele 2026 lieferten am 17.02.2026 im Freestyle-Skiing (Big Air) der Männer ein atemberaubendes Finale mit spektakulären Tricks und einer knappen Entscheidung. Am Ende verteidigte der Norweger Birk Ruud seinen Titel und sicherte sich erneut die Goldmedaille in einem hochklassigen Wettkampf.
Der Wettkampf im Livigno Snow Park hielt die Zuschauer bis zum letzten Sprung in Atem. Birk Ruud aus Norwegen triumphierte mit einer beeindruckenden Gesamtpunktzahl und verwies den US-Amerikaner Mac Forehand auf den zweiten Platz. Der junge Österreicher Matěj Švancer komplettierte das Podium und gewann die Bronzemedaille. Das Finale war geprägt von progressiven Sprüngen und einer enorm hohen Leistungsdichte an der Weltspitze.
Inhaltsverzeichnis
- Das Wichtigste in Kürze
- Olympische Winterspiele 2026: Ergebnisse des Freestyle-Skiing (Big Air) der Männer im Detail
- Dramatischer Wettkampfverlauf im Livigno Snow Park
- Wer waren die Favoriten im Big Air Finale?
- Wie funktionieren Wertung und Regeln im Freeski Big Air?
- Die Ergebnisse der deutschen und Schweizer Athleten
- Fazit: Ein unvergessliches Big Air Finale
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Wichtigste in Kürze
- Goldmedaille: Birk Ruud (NOR) verteidigt seinen Olympiasieg von 2022 mit einer überragenden Leistung.
- Silbermedaille: Mac Forehand (USA), der Führende nach der Qualifikation, sichert sich den zweiten Platz.
- Bronzemedaille: Matěj Švancer (AUT) gewinnt nach einer starken Vorstellung im Finale die Bronzemedaille.
- Austragungsort: Der Wettkampf fand im Livigno Snow Park im Rahmen der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 statt.
- Entscheidung: Das Ergebnis wurde aus der Summe der beiden besten von drei Sprüngen mit unterschiedlicher Drehrichtung gebildet.
- Hohes Niveau: Das Finale zeigte Tricks mit bis zu 1980 Grad Rotationen und setzte neue Maßstäbe im Sport.
- Deutsche & Schweizer: Die Athleten aus Deutschland und der Schweiz verpassten den Einzug in die Top 10 knapp.
Olympische Winterspiele 2026: Ergebnisse des Freestyle-Skiing (Big Air) der Männer im Detail
Das Finale im Freestyle-Skiing Big Air am 17. Februar 2026 war an Spannung kaum zu überbieten. Die besten zwölf Athleten der Welt kämpften um die begehrten Medaillen. Zunächst sah alles nach einem Sieg für den Qualifikationsbesten Mac Forehand aus, doch Titelverteidiger Birk Ruud konterte im letzten Durchgang nervenstark. Folglich setzte sich der Norweger mit zwei nahezu perfekten Sprüngen durch. Seine Kombination aus einem Switch Left Triple Cork 1980 Mute und einem Left Double Bio 1800 Safety Grab brachte ihm die entscheidenden Punkte.
Mac Forehand zeigte ebenfalls eine Weltklasseleistung, insbesondere mit seinem Left Triple Cork 1800 und einem Switch Right Double 1620. Allerdings reichte seine Gesamtpunktzahl am Ende nicht ganz für Gold. Der Österreicher Matěj Švancer, ein junges Talent, landete mit beeindruckender Konstanz auf dem dritten Rang und sicherte sich damit seine erste olympische Medaille. Viele fragen sich, wie sich die erfolgreiche Nachwuchsarbeit in diesen Sportarten zukünftig auswirken wird.
Die Finalplatzierungen im Überblick
Die Leistungsdichte war enorm hoch, weshalb bereits kleinste Fehler über Sieg oder Niederlage entschieden. Der Neuseeländer Luca Harrington, amtierender Weltmeister, landete auf dem undankbaren vierten Platz. Auch Troy Podmilsak aus den USA, ebenfalls ein Mitfavorit, konnte nicht ganz an seine besten Leistungen anknüpfen und wurde Fünfter. Die detaillierten Olympische Winterspiele 2026 – Ergebnisse des Freestyle-Skiing (Big Air) der Männer zeigen die knappen Abstände.
Dramatischer Wettkampfverlauf im Livigno Snow Park
Der Wettkampf begann mit einem Paukenschlag, als mehrere Athleten im ersten von drei Durchgängen extrem schwierige Sprünge zeigten. Mac Forehand setzte sich mit einem nahezu perfekten ersten Sprung an die Spitze. Birk Ruud hingegen startete verhalten, erhöhte dann aber den Druck mit einem exzellenten zweiten Versuch. Die Entscheidung fiel somit im dritten und letzten Durchgang. Während einige Athleten wie Tormod Frostad (NOR) bei dem Versuch, alles zu riskieren, stürzten, behielt Ruud die Nerven. Er landete seinen schwierigsten Trick sauber und zog an Forehand vorbei. Die Atmosphäre im Livigno Snow Park war elektrisierend, als die finale Punktzahl aufleuchtete und Ruuds Sieg bestätigte.
Wer waren die Favoriten im Big Air Finale?
Im Vorfeld des Finales kristallisierte sich ein klarer Favoritenkreis heraus. Dazu zählten neben dem späteren Sieger Birk Ruud und dem Zweitplatzierten Mac Forehand auch der amtierende Weltmeister Luca Harrington (NZL) und der X-Games-Champion Troy Podmilsak (USA). Auch der Österreicher Matěj Švancer wurde nach seiner starken Qualifikation als Medaillenkandidat gehandelt. Der Wettkampf bestätigte diese Prognosen eindrucksvoll, denn genau diese Athleten dominierten das Finale und machten die Medaillen unter sich aus. Die Olympia-Ergebnisse sind oft ein Spiegelbild der aktuellen Weltspitze, ähnlich wie bei den anderen Disziplinen bei den Olympischen Winterspielen 2026.
Wie funktionieren Wertung und Regeln im Freeski Big Air?
Die Disziplin Big Air ist eine der spektakulärsten im Freestyle-Skiing. Athleten fahren eine massive Rampe hinunter, um von einem einzigen, großen Schanzentisch abzuspringen und in der Luft komplexe Tricks zu vollführen. Die Wertung erfolgt durch eine Jury nach mehreren Kriterien:
- Schwierigkeit (Difficulty): Die Komplexität des Tricks, z.B. die Anzahl der Rotationen und Salti.
- Ausführung (Execution): Die Sauberkeit des Tricks, Grabs (Griffe am Ski) und die Kontrolle in der Luft.
- Amplitude: Die Höhe des Sprungs.
- Landung (Landing): Eine saubere und stabile Landung ohne Wackler oder Handberührung ist entscheidend.
Im Finale hat jeder Athlet drei Versuche. Die Punkte der zwei besten Sprünge werden addiert, allerdings müssen die beiden gewerteten Tricks in unterschiedliche Richtungen gedreht werden (z.B. ein Links- und ein Rechts-Spin). Dies fordert von den Athleten eine hohe Vielseitigkeit. Eine offizielle Übersicht der Regeln findet sich auf der Wikipedia-Seite zum Wettbewerb.
Die Ergebnisse der deutschen und Schweizer Athleten
Für die Athleten aus Deutschland und der Schweiz reichte es in diesem Jahr leider nicht für den Einzug ins Finale der besten Zwölf. Der Schweizer Fabian Bösch zeigte zwar eine solide Leistung in der Qualifikation am 15. Februar, verpasste aber als 14. knapp den Sprung in die Endrunde. Ähnlich erging es dem besten deutschen Starter, der auf dem 17. Rang landete. Trotzdem zeigten beide Nationen vielversprechende Ansätze für die Zukunft.
Offizielle Endergebnisse: Freestyle-Skiing Big Air Männer – Olympia 2026
| Platz | Athlet | Nation | Bester Sprung 1 | Bester Sprung 2 | Gesamtpunktzahl |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Birk Ruud | NOR | 95.75 | 94.50 | 190.25 |
| 2 | Mac Forehand | USA | 95.50 | 93.25 | 188.75 |
| 3 | Matěj Švancer | AUT | 93.00 | 92.75 | 185.75 |
| 4 | Luca Harrington | NZL | 92.00 | 91.50 | 183.50 |
| 5 | Troy Podmilsak | USA | 90.50 | 92.25 | 182.75 |
| 6 | Tormod Frostad | NOR | 96.25 | 84.00 | 180.25 |
| 7 | Timothé Sivignon | FRA | 93.00 | 85.00 | 178.00 |
| 8 | Dylan Deschamps | CAN | 85.00 | 90.50 | 175.50 |
Fazit: Ein unvergessliches Big Air Finale
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Olympische Winterspiele 2026 – Ergebnisse des Freestyle-Skiing (Big Air) der Männer einen würdigen und spannenden Wettkampf widerspiegeln. Mit Birk Ruud hat ein verdienter Athlet seinen Titel verteidigt und damit Sportgeschichte geschrieben. Das hohe Niveau und die progressiven Tricks versprechen eine aufregende Zukunft für die Disziplin. Die Veranstaltung in Mailand-Cortina hat die Messlatte für kommende Wettkämpfe zweifellos höher gelegt.