Erneute Streiks legen den Hamburger Nahverkehr lahm. Am Dienstag, dem 17. Februar 2026, hat die Gewerkschaft ver.di zu einem sogenannten Wellenstreik bei der Hamburger Hochbahn aufgerufen. Dies führt zu massiven Einschränkungen im Busverkehr. Betroffen sind zahlreiche Linien, während am Mittwoch auch die VHH bestreikt wird, was besonders Pendler im Osten Hamburgs und in Schleswig-Holstein betrifft.

Hintergrund der Streiks im HVV
Die Streiks sind Teil einer laufenden Tarifauseinandersetzung zwischen ver.di und den Verkehrsbetrieben. Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im Nahverkehr. Durch die Wellenstreiks sollen die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich gehalten werden, während gleichzeitig der Druck auf die Arbeitgeber erhöht wird. Die Strategie, die Betriebshöfe und betroffenen Linien kurzfristig zu wechseln, soll die Flexibilität erhöhen und die Arbeitgeber vor unvorhergesehene Herausforderungen stellen.
Aktuelle Entwicklung: Betroffene Linien und Regionen
Am Dienstag, den 17. Februar 2026, sind vor allem die Buslinien der Hamburger Hochbahn betroffen. Laut NDR.de sind folgende Linien von 3 Uhr morgens bis Mittwoch, 3 Uhr morgens, nicht in Betrieb: 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111, 115, 170, 172, 174, 176, 177, 179, 181, 183, 214, 218, 270, 276, 277, 292, 375, 391, 603, 606, 607, 613, 616, 617, 624, X86. Ein instabiler Teilbetrieb ist auf den Linien 12, 16, 23, 25, 28, 31, 105, 150, 168, 171, 180, 191, 250, 261, X22, X27 möglich. (Lesen Sie auch: HVV Streik legt Hamburg lahm: Busausfälle und…)
Am Mittwoch, den 18. Februar 2026, weitet sich der Streik auf die VHH aus. Betroffen sind vor allem die östlichen Regionen Hamburgs sowie die Kreise Lauenburg und Stormarn in Schleswig-Holstein. Pendler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, ist beispielsweise auch die Stadtbuslinie 339 in Geesthacht betroffen.
Die HVV empfiehlt Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt aktuell über die hvv switch-App oder die HVV-App sowie auf hvv.de zu informieren. Dort werden die neuesten Entwicklungen und Fahrplanänderungen bekannt gegeben.
Reaktionen und Einordnung
Die Streiks stoßen auf unterschiedliche Reaktionen. Während die Gewerkschaft ver.di die Notwendigkeit der Arbeitskampfmaßnahmen betont, um die Forderungen der Beschäftigten durchzusetzen, kritisieren Arbeitgeber und Politiker die Auswirkungen auf die Fahrgäste und die Wirtschaft. Es wird befürchtet, dass die Streiks zu erheblichen Beeinträchtigungen im Berufsverkehr und im Alltag vieler Menschen führen. (Lesen Sie auch: Rolf Benz wieder in deutscher Hand: Investorenkonsortium)
Was bedeutet das für die Fahrgäste und die Zukunft des HVV?
Die aktuellen Streiks verdeutlichen die angespannte Situation im Hamburger Nahverkehr. Sie zeigen, dass Handlungsbedarf besteht, um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu verbessern und gleichzeitig einen zuverlässigen und attraktiven öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten.
Die Streiks im HVV sind nicht nur eine Belastung für die Fahrgäste, sondern werfen auch Fragen nach der Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs in Hamburg auf. Es ist entscheidend, dass alle Beteiligten an einem Tisch zusammenkommen, um konstruktive Lösungen zu finden, die sowohl den Interessen der Beschäftigten als auch den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht werden. Nur so kann ein attraktiver und zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr gewährleistet werden, der einen wichtigen Beitrag zur Mobilität und Lebensqualität in der Stadt leistet.

Über den Hamburger Verkehrsverbund
Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) ist ein Zusammenschluss von Verkehrsunternehmen, der den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Hamburg und Umgebung koordiniert. Ziel des HVV ist es, ein einheitliches Tarifsystem und einen aufeinander abgestimmten Fahrplan anzubieten, um den ÖPNV für die Fahrgäste attraktiver zu gestalten. Zum HVV gehören unter anderem die Hamburger Hochbahn, die S-Bahn Hamburg, die VHH und zahlreiche Busunternehmen. Der HVV erstreckt sich über das gesamte Hamburger Stadtgebiet sowie Teile von Schleswig-Holstein und Niedersachsen. (Lesen Sie auch: Victor Wembanyama erzielt 40 Punkte bei Spurs-Sieg)
Betroffene Buslinien im Überblick
Um den Überblick über die betroffenen Linien zu erleichtern, hier eine tabellarische Darstellung der Buslinien, die am Dienstag, den 17. Februar 2026, von den Streiks betroffen sind:
| Betrieb | Betroffene Buslinien |
|---|---|
| Hamburger Hochbahn | 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37, 111, 115, 170, 172, 174, 176, 177, 179, 181, 183, 214, 218, 270, 276, 277, 292, 375, 391, 603, 606, 607, 613, 616, 617, 624, X86 |
| VHH | Informationen zu den betroffenen VHH-Linien werden am 18. Februar 2026 erwartet. |
Häufig gestellte Fragen zu hvv
Welche Buslinien sind am Dienstag, den 17. Februar 2026, von den Streiks betroffen?
Am Dienstag, den 17. Februar 2026, sind zahlreiche Buslinien der Hamburger Hochbahn von den Streiks betroffen. Dazu gehören die Linien 4, 5, 6, 7, 17, 18, 19, 20, 24, 26, 30, 37 und viele mehr. Eine vollständige Liste finden Sie auf hvv.de.
Wie kann ich mich über aktuelle Fahrplanänderungen informieren?
Die HVV empfiehlt, sich vor Fahrtantritt über die hvv switch-App, die HVV-App oder die Website hvv.de zu informieren. Dort werden die neuesten Entwicklungen und Fahrplanänderungen bekannt gegeben, sodass Sie stets auf dem Laufenden sind. (Lesen Sie auch: Jocurile Olimpice De Iarnă 2026: Hochei Pe…)
Sind auch die U-Bahnen von den Streiks betroffen?
Am Dienstag, den 17. Februar 2026, sind die U-Bahnen nicht von den Streiks betroffen. Allerdings kann es aufgrund der Einschränkungen im Busverkehr zu einer höheren Auslastung der U-Bahnen kommen. Es ist ratsam, dies bei der Reiseplanung zu berücksichtigen.
Welche Regionen sind am Mittwoch, den 18. Februar 2026, von den Streiks betroffen?
Am Mittwoch, den 18. Februar 2026, weitet sich der Streik auf die VHH aus. Betroffen sind vor allem die östlichen Regionen Hamburgs sowie die Kreise Lauenburg und Stormarn in Schleswig-Holstein. Pendler müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Warum kommt es zu den Streiks im Hamburger Nahverkehr?
Die Streiks sind Teil einer laufenden Tarifauseinandersetzung zwischen ver.di und den Verkehrsbetrieben. Die Gewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für die Beschäftigten im Nahverkehr. Durch die Streiks soll der Druck auf die Arbeitgeber erhöht werden.
