Mick Schumacher steht vor seinem Debüt in der IndyCar-Serie. Während die Vorfreude bei vielen Fans groß ist, warnt IndyCar-Experte Will Buxton vor zu hohen Erwartungen an den Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher.

Mick Schumacher: Neustart in der IndyCar-Serie
Nachdem sich die Türen für ein erneutes Engagement in der Formel 1 für Mick Schumacher vorerst geschlossen haben, suchte der 26-Jährige eine neue Herausforderung. Diese fand er in der IndyCar-Serie, dem amerikanischen Pendant zur Formel 1. Schumacher wird für das Team RLL (Rahal Letterman Lanigan Racing) an den Start gehen, einem Rennstall, der unter anderem von dem dreifachen Indycar-Champion Bobby Rahal und dem bekannten Late-Night-Moderator David Letterman geführt wird. Das Team hat sich für die Saison 2026 verstärkt und Mitarbeiter von McLaren abgeworben, wie der General-Anzeiger Bonn berichtet.
IndyCar-Test in Phoenix: Schumacher überzeugt als Rookie
Als Vorbereitung auf die Saison absolvierte Mick Schumacher einen Test auf dem Phoenix Raceway in Arizona. In der Rookie-Session erreichte er auf Anhieb den dritten Platz. Insgesamt gibt es in der IndyCar-Saison 2026 drei Neulinge: Neben Schumacher sind dies Dennis Hauger aus Norwegen und Caio Collet aus Brasilien, berichtet Motorsport-Total.com. Für Schumacher war es der zweite Ovaltest überhaupt. Seinen ersten Ovaltest hatte er am 4. Februar auf dem Homestead-Miami Speedway absolviert. (Lesen Sie auch: Martina Peterlini bei Olympia 2026: Zwischen Hoffen)
Expertenstimme dämpft die Erwartungen
Trotz der vielversprechenden Testfahrten warnt IndyCar-Experte Will Buxton vor zu hohen Erwartungen an Mick Schumacher. „Es hat ihn immer Zeit gekostet, sich in einem Auto zurechtzufinden. Schon in der Formel 4, F3, F2 und Formel 1. Er brauchte ein Jahr, teils anderthalb, bis er ansatzweise konkurrenzfähig war“, so Buxton gegenüber dem Merkur. Er prognostiziert, dass Schumacher auch in der IndyCar-Serie Zeit brauchen wird, um sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen, insbesondere an die Ovalkurse, die für ihn noch ungewohnt sind.
Herausforderungen in der IndyCar-Serie
Die IndyCar-Serie unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der Formel 1. Neben den Ovalkursen, auf denen Geschwindigkeiten von über 380 km/h erreicht werden, sind auch die Fahrzeuge anders konstruiert. Zudem ist das Fahrerfeld sehr ausgeglichen, was die Konkurrenzsituation deutlich erhöht. Für Mick Schumacher bedeutet dies, dass er sich schnell an die neuen Bedingungen anpassen muss, um erfolgreich zu sein.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Erfahrung auf Ovalkursen. Diese stellen eine besondere Herausforderung dar, da sie ein völlig anderes Fahrgefühl erfordern als herkömmliche Rennstrecken. Schumacher hat bisher nur wenig Erfahrung auf Ovalen sammeln können, was ihm den Einstieg in die IndyCar-Serie zusätzlich erschwert. (Lesen Sie auch: Ind VS Ned: Indien setzt Siegesserie bei…)
Mick Schumacher: Was bedeutet der Wechsel in die IndyCar-Serie?
Der Wechsel in die IndyCar-Serie stellt für Mick Schumacher einen wichtigen Schritt in seiner Karriere dar. Nachdem es in der Formel 1 nicht für ein Stammcockpit gereicht hat, bietet ihm die IndyCar-Serie die Möglichkeit, sich in einem anderen Umfeld zu beweisen und seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln.Die Saison beginnt in wenigen Wochen, und Schumacher wird die Zeit nutzen, um sich bestmöglich vorzubereiten.
Das Team RLL hat für Schumacher einen eigenen Coach engagiert, um ihn bei der Umstellung auf die IndyCar-Serie zu unterstützen. Zudem wird er die Möglichkeit haben, weitere Testfahrten zu absolvieren, um sich mit den Fahrzeugen und den Strecken vertraut zu machen.
Ausblick auf die IndyCar-Saison 2026
Die IndyCar-Saison 2026 verspricht spannend zu werden. Neben Mick Schumacher werden auch andere talentierte Fahrer ihr Debüt in der Serie geben. Zudem gibt es einige etablierte Piloten, die um den Titel kämpfen werden. Die Saison beginnt am 10. März in St. Petersburg, Florida. Insgesamt stehen 17 Rennen auf dem Programm, darunter das berühmte Indianapolis 500, das am 26. Mai stattfindet. (Lesen Sie auch: Paula Moltzan: US-Skirennläuferin im Olympia-Fokus ihrer)

Fans in Deutschland können die IndyCar-Rennen im TV verfolgen. Die Übertragungsrechte liegen bei verschiedenen Sendern, darunter Sky und Sport1. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Rennen im Livestream zu sehen.
Zeitplan: IndyCar-Saison 2026
| Datum | Rennen | Ort |
|---|---|---|
| 10. März | Firestone Grand Prix of St. Petersburg | St. Petersburg, Florida |
| 24. März | Sonsio Grand Prix | Birmingham, Alabama |
| 21. April | Acura Grand Prix of Long Beach | Long Beach, Kalifornien |
| 28. April | Children’s of Alabama Indy Grand Prix | Birmingham, Alabama |
| 11. Mai | Indianapolis Motor Speedway Road Course | Indianapolis, Indiana |
| 26. Mai | Indianapolis 500 | Indianapolis, Indiana |
Häufig gestellte Fragen zu mick schumacher
Warum wechselt Mick Schumacher in die IndyCar-Serie?
Mick Schumacher wechselt in die IndyCar-Serie, nachdem sich seine Hoffnungen auf ein erneutes Engagement in der Formel 1 zerschlagen haben. In der IndyCar-Serie sieht er eine neue Herausforderung und die Möglichkeit, seine Fähigkeiten in einem anderen Umfeld unter Beweis zu stellen.
Für welches Team wird Mick Schumacher in der IndyCar-Serie fahren?
Mick Schumacher wird in der IndyCar-Serie für das Team RLL (Rahal Letterman Lanigan Racing) an den Start gehen. Das Team wird unter anderem von dem dreifachen Indycar-Champion Bobby Rahal und dem Late-Night-Moderator David Letterman geführt. (Lesen Sie auch: Lawine Fiss: in Ischgl: Deutsche Tourengeher verschüttet)
Welche Herausforderungen erwarten Mick Schumacher in der IndyCar-Serie?
In der IndyCar-Serie erwarten Mick Schumacher vor allem die ungewohnten Ovalkurse als größte Herausforderung. Zudem ist das Fahrerfeld sehr ausgeglichen, was die Konkurrenzsituation deutlich erhöht. Er muss sich schnell an die neuen Bedingungen anpassen.
Wann beginnt die IndyCar-Saison 2026?
Die IndyCar-Saison 2026 beginnt am 10. März mit dem Firestone Grand Prix of St. Petersburg in St. Petersburg, Florida. Insgesamt stehen 17 Rennen auf dem Programm, darunter das berühmte Indianapolis 500 im Mai.
Wo können Fans die IndyCar-Rennen im TV sehen?
Fans in Deutschland können die IndyCar-Rennen im TV bei verschiedenen Sendern verfolgen, darunter Sky und Sport1. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Rennen im Livestream zu sehen. Die genauen Übertragungszeiten sind dem jeweiligen Sendeplan zu entnehmen.
Weitere Informationen zur IndyCar-Serie finden sich auf der offiziellen Webseite der Serie.
