Zwei Männer aus Irland wurden in Steinhausen ZG festgenommen, da sie im Verdacht stehen, mit dem sogenannten Lost Traveller Betrug junge Menschen um ihr Bargeld gebracht zu haben. Die Zuger Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche.

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Einsatz-Übersicht
Einsatz-Übersicht
- Datum/Uhrzeit: Unbekannt
- Ort: Steinhausen, ZG
- Art des Einsatzes: Festnahme wegen Betrugsverdacht (Lost Traveller Betrug)
- Beteiligte Kräfte: Zuger Polizei
- Verletzte/Tote: Keine
- Sachschaden: Unbekannt
- Ermittlungsstand: Ermittlungen laufen
- Zeugenaufruf: Nein
Was ist bisher bekannt?
Die Zuger Polizei hat zwei irische Staatsbürger in Steinhausen festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, junge Menschen mit der „Lost Traveller“ Masche betrogen zu haben. Bei dieser Betrugsmasche geben die Täter vor, Reisende in Not zu sein und bitten um finanzielle Unterstützung, um ihre Weiterreise zu finanzieren. Tatsächlich handelt es sich um eine Betrugsmasche, bei der das erbeutete Geld nicht zurückgezahlt wird.
Wie funktioniert der Lost Traveller Betrug?
Beim Lost Traveller Betrug täuschen die Betrüger vor, in einer Notlage zu sein, beispielsweise durch den Verlust von Papieren oder Geld. Sie bitten dann arglose Passanten, meist junge Leute, um eine finanzielle Unterstützung, um ihre Heimreise oder die Fortsetzung ihrer Reise zu ermöglichen. Oft versprechen sie, das Geld später zurückzuzahlen, was jedoch nie geschieht. Die Polizei warnt davor, auf solche Bitten einzugehen. (Lesen Sie auch: Asyl Prepaidkarte Schweiz: Kanton Zug führt Karte)
Festnahmen in Steinhausen – Was sind die Konsequenzen?
Nach den Festnahmen in Steinhausen laufen die Ermittlungen der Zuger Polizei. Die beiden Verdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts auf Betrug verantworten. Die Höhe des erbeuteten Geldes und die Anzahl der Opfer sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Es ist nicht bekannt, ob die Verdächtigen bereits geständig sind. Die Zuger Polizei hat sich bisher nicht weiter zu dem Fall geäußert.
Warnung vor ähnlichen Betrugsmaschen
Die Zuger Polizei warnt generell vor Betrugsmaschen, bei denen Menschen in Notlage vorgetäuscht wird, um an Geld zu gelangen. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von Fremden um finanzielle Hilfe gebeten werden, insbesondere wenn diese Versprechungen auf eine spätere Rückzahlung beinhalten. Im Zweifelsfall sollten Sie die Polizei informieren. Wie Blick berichtet, ist dies nicht die erste derartige Betrugsmasche.
Die Polizei rät, niemals unüberprüft Geld an Fremde zu geben. Im Verdachtsfall sollte man sich an die nächste Polizeistation wenden. (Lesen Sie auch: In Niederwil SG: 25-jähriger Autofahrer prallt gegen…)
Was genau ist der Lost Traveller Betrug?
Der Lost Traveller Betrug ist eine Betrugsmasche, bei der Täter vorgeben, Reisende in Not zu sein und Passanten um Geld bitten, um ihre Reise fortsetzen zu können. Sie versprechen oft, das Geld zurückzuzahlen, was aber nie geschieht. (Lesen Sie auch: Abwassermonitoring Schweiz: Neuer Schritt für die Gesundheit?)

Wo wurde diese Betrugsmasche in der Schweiz festgestellt?
Aktuell wurde diese Betrugsmasche in Steinhausen im Kanton Zug festgestellt, wo zwei mutmaßliche Täter festgenommen wurden. Es ist jedoch möglich, dass diese oder ähnliche Maschen auch in anderen Regionen der Schweiz vorkommen.
Wie kann man sich vor dem Lost Traveller Betrug schützen?
Seien Sie misstrauisch gegenüber Fremden, die Sie um finanzielle Hilfe bitten. Überprüfen Sie die Angaben, wenn möglich, und geben Sie niemals leichtfertig Geld. Im Zweifelsfall informieren Sie die Polizei oder bieten Sie alternative Hilfe an, wie z.B. die Vermittlung an offizielle Hilfsstellen.
Was soll ich tun, wenn ich Opfer des Lost Traveller Betrugs geworden bin?
Melden Sie den Vorfall umgehend bei der Polizei. Geben Sie so viele Details wie möglich an, wie z.B. das Aussehen der Täter, den Ort des Vorfalls und die Höhe des erbeuteten Geldes. Dies hilft der Polizei bei ihren Ermittlungen. (Lesen Sie auch: Generalstaatsanwältin Pilloud reagiert auf Kritik und rechtfertigt…)
Gibt es ähnliche Betrugsmaschen, vor denen die Polizei warnt?
Ja, die Polizei warnt regelmäßig vor verschiedenen Betrugsmaschen, darunter Enkeltrick, falsche Polizisten und Phishing. Seien Sie generell vorsichtig bei unbekannten Anrufen, E-Mails oder Nachrichten, in denen Sie zur Preisgabe persönlicher Daten oder zur Überweisung von Geld aufgefordert werden. Informationen zu aktuellen Betrugswarnungen finden Sie auf der Webseite der Cybercrimepolice Schweiz.
Die Zuger Polizei setzt ihre Ermittlungen fort.
