Ein Vampirfilm, der in Wien spielt und in dem Isabelle Huppert auf Conchita Wurst trifft? Ja, das gibt es wirklich! In Ulrike Ottingers „Die Blutgräfin“ wandelt Huppert als blutdürstige Fürstin durch die österreichische Hauptstadt, und das Ergebnis ist ein ebenso schillerndes wie makabres Fest für Cineasten. Der Film ist eine extravagante Mischung aus Fantasy, Satire und historischem Drama.

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| Titel | Die Blutgräfin |
|---|---|
| Originaltitel | Die Blutgräfin |
| Regie | Ulrike Ottinger |
| Drehbuch | Ulrike Ottinger |
| Besetzung | Isabelle Huppert, Conchita Wurst, Lilith Stangenberg |
| Genre | Fantasy, Drama, Satire |
| Laufzeit | 129 Minuten |
| Kinostart/Streaming-Start | 26. Oktober 2023 |
| Plattform | Kino |
| FSK | 16 |
| Produktion | Deutschland |
| Verleih | Salzgeber & Co. Medien GmbH |
Unser Eindruck: Ein visuell opulentes und intellektuell anregendes Kinoerlebnis, das Konventionen sprengt und zum Nachdenken anregt.
Die Blutgräfin Film: Ein extravagantes Spektakel
Ulrike Ottinger, bekannt für ihre experimentellen und genreübergreifenden Werke, präsentiert mit „Die Blutgräfin“ ein weiteres außergewöhnliches Filmerlebnis. Wie Moviepilot.de berichtet, ist der Film eine einzigartige Mischung aus Fantasy, Satire und historischem Drama, die durch Ottingers unverwechselbare Handschrift zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis wird. Der Film ist keine konventionelle Erzählung, sondern eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Macht, Schönheit, Vergänglichkeit und der Rolle der Frau in der Geschichte.
Ulrike Ottinger drehte bereits 2011 einen Film namens „Unter Schnee“, der ebenfalls in Japan spielt und Elemente des Dokumentarfilms und der Fiktion verbindet.
Was unterscheidet „Die Blutgräfin“ von anderen Vampirfilmen?
„Die Blutgräfin“ ist weit entfernt von den üblichen Vampirklischees. Statt auf blutrünstige Action und Schreckeffekte setzt Ottinger auf eine opulente Ausstattung, exzentrische Charaktere und eine tiefgründige Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Themen. Der Film ist eher ein barockes Gemälde als ein Horrorfilm, eine surreale Traumwelt, in der sich Realität und Fantasie vermischen. (Lesen Sie auch: Fantasy Serie Prime: Emma Watson in Apokalyptischem…)
Die Kameraarbeit von Yorck Hauswirth fängt die prunkvollen Kostüme und Schauplätze in atemberaubenden Bildern ein, während der Schnitt von Andreas Höfer dem Film einen dynamischen und unkonventionellen Rhythmus verleiht. Die Musik von Niki Reiser unterstreicht die surreale Atmosphäre und verstärkt die emotionalen Untertöne der Geschichte.
Kultur-Kompakt
- Isabelle Huppert brilliert in der Rolle der exzentrischen Vampirfürstin.
- Conchita Wurst verkörpert eine schillernde und geheimnisvolle Figur.
- Ulrike Ottingers Regie ist gewohnt experimentell und genreübergreifend.
- Der Film ist visuell opulent und intellektuell anregend.
Isabelle Huppert als Vampirfürstin: Eine Besetzungscoup
Die Besetzung von Isabelle Huppert als Gräfin ist ein wahrer Glücksfall. Huppert, eine der größten Schauspielerinnen unserer Zeit, verleiht der Figur eine Aura von aristokratischer Eleganz, kalter Berechnung und melancholischer Tiefe. Sie verkörpert die Gräfin mit einer Intensität und Präzision, die den Zuschauer in ihren Bann zieht. Auch Conchita Wurst überzeugt in einer schillernden Nebenrolle, die dem Film eine zusätzliche Ebene der Exzentrik und des Glamours verleiht.
Lilith Stangenberg, bekannt für ihre expressiven und körperbetonten Performances, ergänzt das Ensemble auf ideale Weise. Sie verleiht ihrer Figur eine rohe Energie und eine unberechenbare Wildheit, die einen spannenden Kontrast zur kühlen Eleganz von Isabelle Huppert bildet.
Wie inszeniert Ulrike Ottinger Wien als makabren Abenteuerspielplatz?
Wien dient in „Die Blutgräfin“ nicht nur als Kulisse, sondern als lebendiger Organismus, der die Geschichte atmet und prägt. Ottinger inszeniert die Stadt als einen Ort der Gegensätze, an dem sich Prunk und Verfall, Tradition und Moderne, Schönheit und Grauen auf surreale Weise vermischen. Die prunkvollen Paläste und historischen Plätze werden zu Schauplätzen makabrer Rituale und exzentrischer Zusammenkünfte, während die dunklen Gassen und verborgenen Winkel die Geheimnisse und Abgründe der Stadt bergen.
Die Kostüme von Uta Danella sind ein Fest für die Augen und unterstreichen die exzentrische und extravagante Atmosphäre des Films. Sie sind eine Mischung aus historischen Elementen und modernen Einflüssen, die die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lassen. Die Maske von Gerhard Zeiss ist ebenfalls bemerkenswert und verleiht den Figuren eine zusätzliche Ebene der Künstlichkeit und des Theatralischen. (Lesen Sie auch: Dust Bunny Verlosung: Kinotickets für Fullers Film…)
Ulrike Ottinger ist eine deutsche Filmemacherin, die für ihre experimentellen und genreübergreifenden Werke bekannt ist. Sie hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen für ihr Werk erhalten, darunter den Deutschen Filmpreis für ihr Lebenswerk.
Die österreichische Filmförderungsanstalt unterstützt Filmprojekte wie „Die Blutgräfin“, um die österreichische Filmkultur zu stärken und vielfältige Produktionen zu fördern.
Für wen lohnt sich „Die Blutgräfin“?
„Die Blutgräfin“ ist kein Film für jedermann. Wer auf der Suche nach konventioneller Unterhaltung ist, wird hier wahrscheinlich enttäuscht werden. Doch wer sich auf Ottingers experimentelle Ästhetik einlässt und sich von der opulenten Inszenierung und den exzentrischen Charakteren faszinieren lässt, wird mit einem unvergesslichen Kinoerlebnis belohnt. Wer Filme wie „Orlando“ von Sally Potter oder „Only Lovers Left Alive“ von Jim Jarmusch mochte, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Der Film ist ein Fest für Cineasten, die das Besondere und Außergewöhnliche suchen.
Der Film ist eine Hommage an das Kino als Kunstform und eine Provokation für das Mainstream-Publikum. Er fordert den Zuschauer heraus, seine Sehgewohnheiten zu hinterfragen und sich auf eine Reise in eine surreale Traumwelt zu begeben. „Die Blutgräfin“ ist ein Film, der noch lange nach dem Kinobesuch im Gedächtnis bleibt und zum Nachdenken anregt. Die Filmdatenbank IMDb bietet weitere Informationen zum Film.

Häufig gestellte Fragen
Wer ist die Regisseurin von „Die Blutgräfin“?
Die Regie bei „Die Blutgräfin“ führte die deutsche Filmemacherin Ulrike Ottinger, die für ihre experimentellen und genreübergreifenden Werke bekannt ist.
Welche Schauspieler spielen in „Die Blutgräfin“ mit?
Die Hauptrollen in „Die Blutgräfin“ spielen Isabelle Huppert, Conchita Wurst und Lilith Stangenberg. Das Ensemble wird durch weitere talentierte Schauspieler ergänzt.
In welcher Stadt spielt die Handlung von „Die Blutgräfin“?
Die Handlung von „Die Blutgräfin“ spielt in Wien, das von Ulrike Ottinger als ein makabrer Abenteuerspielplatz inszeniert wird, der die Geschichte des Films prägt.
Welches Genre bedient der Film „Die Blutgräfin“?
„Die Blutgräfin“ ist eine Mischung aus Fantasy, Satire und historischem Drama. Der Film ist keinem Genre eindeutig zuzuordnen, sondern sprengt Konventionen und schafft eine eigene, einzigartige Welt. (Lesen Sie auch: Avatar Netflix Staffel 2: Wann kommt die…)
Wo kann man den Film „Die Blutgräfin“ sehen?
„Die Blutgräfin“ startete am 26. Oktober 2023 in den österreichischen Kinos. Ob und wann der Film auf Streaming-Plattformen verfügbar sein wird, ist derzeit nicht bekannt.
Mit „Die Blutgräfin“ hat Ulrike Ottinger einen Film geschaffen, der die Grenzen des Kinos auslotet und den Zuschauer auf eine unvergessliche Reise in eine surreale Traumwelt entführt. Der Film ist ein Muss für alle, die das Besondere und Außergewöhnliche suchen und sich von der Kraft der Bilder und der Magie des Kinos verzaubern lassen wollen.
