Die Schauspielerin Iris Berben spricht offen wie selten über ihre Beziehung zu Heiko Kiesow und die Herausforderungen, die das Leben an ihrer Seite mit sich bringt. Im Gespräch mit dem NDR verriet die 75-Jährige Details über ihre Partnerschaft und zeigte sich selbstkritisch. Die Ungeduld und Emotionalität, die sie selbst als ihre Eigenschaften beschreibt, seien nicht immer leicht zu ertragen, besonders wenn zwei Menschen unterschiedliche Lebensgeschwindigkeiten haben.

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| Steckbrief: Iris Berben | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Iris Berben |
| Geburtsdatum | 12. August 1950 |
| Geburtsort | Detmold, Nordrhein-Westfalen |
| Alter | 73 Jahre |
| Beruf | Schauspielerin |
| Bekannt durch | „Rosa Roth“, „Buddenbrooks“, zahlreiche TV- und Filmproduktionen |
| Aktuelle Projekte | „Ein fast perfekter Antrag“ (Kinofilm) |
| Wohnort | Hamburg |
| Partner/Beziehung | Heiko Kiesow |
| Kinder | Einen Sohn, Oliver Berben |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Iris Berben Beziehung: Selbstkritische Worte über das Leben an ihrer Seite
Iris Berben, eine der bekanntesten und profiliertesten Schauspielerinnen Deutschlands, hat sich in der „NDR Talk Show“ ungewohnt offen über ihre Persönlichkeit und ihre Beziehung zu ihrem Partner Heiko Kiesow geäußert. Anlass war die Promotion ihres neuen Films „Ein fast perfekter Antrag“, einer romantischen Komödie, in der sie gemeinsam mit Heiner Lauterbach vor der Kamera steht. Wie Gala berichtet, sprach Berben dabei über die Herausforderungen, die das Leben mit einer Person mit sich bringt, die seit Jahrzehnten im Rampenlicht steht.
„Ich glaube schon, dass ich sehr anstrengend bin“, gestand Berben in der Talkshow. Sie beschrieb sich selbst als ungeduldig, schnell und hochemotional. Diese Eigenschaften könnten für ihr Umfeld durchaus eine Herausforderung darstellen, insbesondere für ihren Partner Heiko Kiesow. Sie reflektierte, dass nicht jeder Mensch das gleiche Tempo habe und dass es Geduld erfordere, damit umzugehen.
Berben betonte auch den Unterschied zwischen ihrem öffentlichen und privaten Leben. Es sei keine Selbstverständlichkeit, mit jemandem zusammen zu sein, der ein Leben in der Öffentlichkeit führt. Sie schätze es sehr, dass Heiko Kiesow sie in ihrem Leben begleite und unterstütze.
„Ein fast perfekter Antrag“: Eine späte Chance auf die Liebe
In „Ein fast perfekter Antrag“ spielt Iris Berben die Rolle der Alice, einer unabhängigen Kunstprofessorin, die von ihrem ehemaligen Verehrer Walter (Heiner Lauterbach) zurückgewonnen werden soll. Walter versucht, Alice zu beeindrucken, indem er sich in ihr Kunstgeschichteseminar einschreibt, 40 Jahre nachdem sein Heiratsantrag gescheitert ist. Der Film, der aktuell im Kino läuft, erzählt eine Geschichte über späte Chancen, Neuanfänge und die Überwindung von Gegensätzen. (Lesen Sie auch: Iris Berben Liebe: Ihre Sehnsucht nach Nähe…)
Die Zusammenarbeit mit Heiner Lauterbach, mit dem Berben bereits mehrfach vor der Kamera stand, sei von großem Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt, so Berben. Die Chemie zwischen den beiden Schauspielern trage maßgeblich zum Charme der romantischen Komödie bei.
Iris Berben wurde für ihre Rolle in „Rosa Roth“ mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Fernsehpreis und der Goldenen Kamera.
Wie begann Iris Berbens Karriere?
Iris Berben begann ihre Schauspielkarriere in den späten 1960er Jahren. Nach ihrem Schulabschluss zog sie nach Hamburg und nahm Schauspielunterricht. Ihre ersten Rollen spielte sie in Kurzfilmen und kleineren Fernsehproduktionen. Der Durchbruch gelang ihr in den 1970er Jahren mit Filmen wie „Detektive“ und „Das Blaue Palais“.
Ein Wendepunkt in ihrer Karriere war die Rolle der Marlene in der Fernsehserie „Es muss nicht immer Kaviar sein“ (1977), die auf dem gleichnamigen Roman von Johannes Mario Simmel basiert. Diese Rolle machte sie einem breiten Publikum bekannt und etablierte sie als eine der gefragtesten Schauspielerinnen Deutschlands.
In den 1980er Jahren festigte Berben ihren Ruf als vielseitige Schauspielerin mit Rollen in Filmen wie „Das Arche Noah Prinzip“ und „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“. Sie scheute sich auch nicht vor politischen und gesellschaftskritischen Rollen, was ihr den Ruf einer meinungsstarken und engagierten Künstlerin einbrachte. Ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement zeichnen sie bis heute aus. (Lesen Sie auch: Heiko Kiesow: Iris Berbens Partner seit fast…)
Iris Berben privat: Was ist aktuell über sie bekannt?
Iris Berben lebt in Hamburg und führt ein relativ zurückgezogenes Privatleben. Ihre Beziehung zu Heiko Kiesow, einem Professor für Wirtschaftswissenschaften, hält seit vielen Jahren. Obwohl sie selten Details über ihre Beziehung preisgibt, betonte sie in der Vergangenheit immer wieder, wie wichtig ihr die Unterstützung und der Rückhalt ihres Partners sind.
Ihr Sohn Oliver Berben ist ebenfalls im Filmgeschäft tätig, als Produzent und Geschäftsführer der Constantin Film. Iris Berben und ihr Sohn arbeiten gelegentlich zusammen, wobei sie großen Wert auf eine professionelle Distanz legen. Die Familie Berben hält generell einen engen Kontakt, auch wenn sie beruflich unterschiedliche Wege gehen.
Aktuell steht Iris Berben mit dem Film „Ein fast perfekter Antrag“ im Fokus der Öffentlichkeit. Sie engagiert sich zudem weiterhin politisch und gesellschaftlich, unter anderem gegen Antisemitismus und für Toleranz. Ihre Stimme hat Gewicht, und sie nutzt ihre Popularität, um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen. Sie ist eine Verfechterin der Demokratie und setzt sich aktiv gegen Hass und Hetze ein. Ihr Engagement zeigt, dass sie nicht nur eine talentierte Schauspielerin, sondern auch eine engagierte Bürgerin ist.

Die „NDR Talk Show“ mit Iris Berben ist in der ARD-Mediathek abrufbar.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt ist Iris Berben?
Iris Berben wurde am 12. August 1950 geboren und ist aktuell 73 Jahre alt. Sie gehört zu den renommiertesten Schauspielerinnen Deutschlands und blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück.
Hat Iris Berben einen Partner oder ist sie verheiratet?
Iris Berben ist in einer Beziehung mit Heiko Kiesow, einem Professor für Wirtschaftswissenschaften. Die beiden sind seit vielen Jahren ein Paar, legen aber Wert auf ihre Privatsphäre und halten Details ihrer Beziehung weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus.
Hat Iris Berben Kinder?
Ja, Iris Berben hat einen Sohn, Oliver Berben. Er ist ebenfalls im Filmgeschäft tätig und arbeitet als Produzent und Geschäftsführer der Constantin Film. Mutter und Sohn pflegen ein gutes Verhältnis, legen aber Wert auf professionelle Distanz bei gemeinsamen Projekten.
Worum geht es in dem Film „Ein fast perfekter Antrag“?
Der Film erzählt die Geschichte von Walter, der versucht, seine Jugendliebe Alice 40 Jahre nach einem gescheiterten Heiratsantrag zurückzugewinnen. Er schreibt sich in ihr Kunstgeschichteseminar ein, um sie zu beeindrucken. Es ist eine romantische Komödie über späte Chancen und Neuanfänge.
Wo kann man „Ein fast perfekter Antrag“ sehen?
„Ein fast perfekter Antrag“ läuft aktuell in den deutschen Kinos. Informationen zu den Spielzeiten und Kinos in Ihrer Nähe finden Sie auf den üblichen Kinoportalen oder auf den Webseiten der Kinos selbst. (Lesen Sie auch: Kimberly Van Der Beek: Rührende Hommage nach…)
Iris Berben bleibt eine prägende Figur im deutschen Film und Fernsehen. Ihre schauspielerische Leistung und ihr gesellschaftliches Engagement machen sie zu einer außergewöhnlichen Persönlichkeit, die sowohl vor als auch hinter der Kamera überzeugt.
