Der 19-jährige Burgenländer Benjamin Gedeon alias Cosmó wird Österreich beim 70. Eurovision Song Contest (ESC) in Wien vertreten. Er gewann am Freitagabend die ORF-Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ mit seinem Song „TANZSCHEIN“ und setzte sich gegen elf Konkurrenten durch. Die Entscheidung trafen zu gleichen Teilen eine Jury und das Fernsehpublikum.

Erstmals seit 2016 wieder ein Live-Vorentscheid
Erstmals seit 2016 bestimmte der ORF den ESC-Kandidaten nicht intern, sondern veranstaltete ein Live-TV-Event. Die Show „Vienna Calling“ lockte insgesamt 1,313 Millionen Zuseherinnen und Zuseher vor die Bildschirme, was einem Marktanteil von 17 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren entspricht, wie der ORF mitteilte. „Die Show“ (20.15 Uhr) verfolgten bis zu 534.000 Zuseher, „Das Voting“ (22.55 Uhr) 470.000. (Lesen Sie auch: ALDI Lampen Aktuell: Neue Modelle ab heute…)
Der Ablauf von „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“
Die Entscheidung, wer Österreich beim Song Contest vertreten wird, wurde zu gleichen Teilen von einer Jury und dem Fernsehpublikum getroffen. Abstimmen konnten die Zuschauer per SMS oder Anruf. Favoritin der Fachjury war die Sängerin Lena Schaur mit „Painted Reality“, Cosmó wurde auf Platz zwei gesetzt. Beim Publikumsvoting setzte sich der Sänger aber mit den zwölf Punkten durch und hatte im Gesamtergebnis die Nase knapp vorn. Die Kommentatorin Caroline Athanasiadis zeigte sich auf Facebook verärgert über die teils negativen Kommentare und den Hass, der Cosmó entgegenschlug, nur weil sein Lied nicht jedem gefällt. Sie betonte, dass solche Shows viel zu selten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen laufen.
Reaktionen auf den Sieg von Cosmó
Der Sieg von Cosmó löste unterschiedliche Reaktionen aus. Während viele Zuschauer und Fans den jungen Sänger feierten, gab es auch kritische Stimmen und negative Kommentare, insbesondere in den sozialen Medien. Die Kabarettistin Caroline Athanasiadis, die den Vorentscheid kommentiert hatte, zeigte sich auf Facebook verärgert über den Hass und die Häme, die Cosmó entgegenschlugen. Sie schrieb: „Wie kann es sein, dass ein junger, ambitionierter, leidenschaftlicher Künstler wie Cosmó, für einen Musikbeitrag, innerhalb kürzester Zeit, so viel Hass und Häme einstecken muss, nur weil einem persönlich sein Lied nicht gefällt?“. (Lesen Sie auch: Gta 6 Preis: Erster Händler listet Verkaufspreis)
Unterstützung von der Aktionsgemeinschaft WU
Die Aktionsgemeinschaft WU (AG WU), eine ÖH-Fraktion der Wirtschaftsuni Wien, hatte im Vorfeld der Show auf Instagram dazu aufgerufen, für Cosmó abzustimmen. Als Anreiz kündigte sie an, 500 Gratis-Spritzer beim nächsten Spritzerstand auszugeben, sollte Cosmó den Vorentscheid gewinnen. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass jeder beim Voting bis zu 100 SMS verschicken könne, wie derStandard.at berichtete.
Vienna Calling: Ein wichtiger Schritt für den ORF
Die erstmalige Austragung eines öffentlichen Vorentscheids seit 2016 stellt einen wichtigen Schritt für den ORF dar. Die hohe Zuschauerzahl und das große Interesse an der Show zeigen, dass sich viele Menschen in Österreich für den Eurovision Song Contest begeistern. Durch die Einbindung des Publikums in die Entscheidung wurde zudem eine größere Transparenz und Akzeptanz des Ergebnisses erreicht. (Lesen Sie auch: West Indies Cricket Team VS Zimbabwe National…)
Ausblick auf den Eurovision Song Contest in Wien
Cosmó wird Österreich am 16. Mai in der Wiener Stadthalle beim Eurovision Song Contest vertreten. Er wird mit seinem Song „TANZSCHEIN“ gegen die Beiträge aus anderen Ländern antreten.Die Konkurrenz ist groß, und der Ausgang des Wettbewerbs hängt von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise der Qualität des Songs, der Bühnenperformance und dem Publikumsgeschmack. Es bleibt zu hoffen, dass Cosmó Österreich würdig vertreten und ein gutes Ergebnis erzielen wird. Informationen zum Eurovision Song Contest finden sich auf der offiziellen Webseite.
Zusammenfassung der wichtigsten Fakten zu „Vienna Calling“
Die Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ war ein voller Erfolg für den ORF. Sie lockte ein Millionenpublikum vor die Bildschirme und sorgte für viel Gesprächsstoff in den Medien und den sozialen Netzwerken. Der Sieg von Cosmó war verdient, auch wenn es im Vorfeld und im Nachgang der Show einige kritische Stimmen gab. Insgesamt hat Vienna Calling dazu beigetragen, das Interesse am Eurovision Song Contest in Österreich neu zu entfachen und die Vorfreude auf den Wettbewerb in Wien zu steigern. (Lesen Sie auch: Fiorentina – PISA: gegen: Toskana-Derby elektrisiert)

Zuschauerzahlen der Sendungen von „Vienna Calling“
| Sendung | Zuschauer (gesamt) | Marktanteil |
|---|---|---|
| Die Show (20:15 Uhr) | Bis zu 534.000 (im Schnitt 457.000) | 20 Prozent |
| Das Voting (22:55 Uhr) | 470.000 | 30 Prozent |
| Die Party (23:20 Uhr) | 258.000 | k.A. |
Häufig gestellte Fragen zu vienna calling
Wann fand die Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ statt?
Die Show fand am Freitag, den 20. Februar 2026, statt. Im Rahmen der Sendung wurde der österreichische Teilnehmer für den Eurovision Song Contest in Wien ermittelt. Der Sänger Cosmó konnte sich mit seinem Lied „TANZSCHEIN“ gegen elf Mitbewerber durchsetzen und das Ticket zum ESC lösen.
Wie viele Zuschauer verfolgten „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ im ORF?
Insgesamt verfolgten 1,313 Millionen Zuseherinnen und Zuseher die drei Sendungen von „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ im ORF. Dies entspricht einem Marktanteil von 17 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Die Show erreichte somit ein breites Publikum.
Wer hat die Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ gewonnen?
Der Sänger Cosmó hat die Show „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ gewonnen. Er setzte sich mit seinem Titel „TANZSCHEIN“ gegen elf andere Acts durch. Cosmó wird Österreich nun beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten und hofft auf eine gute Platzierung im internationalen Wettbewerb.
Wie wurde der Gewinner bei „Vienna Calling – Wer singt für Österreich?“ ermittelt?
Der Gewinner wurde zu gleichen Teilen von einer Fachjury und dem Publikum bestimmt. Die Zuschauer konnten per SMS oder Anruf für ihren Favoriten abstimmen. Die Jury bewertete die Auftritte der Kandidaten und vergab ebenfalls Punkte. Die Kombination aus Jury- und Publikumsvoting ergab schließlich das Endergebnis.
Welchen Stellenwert hat der Eurovision Song Contest für Österreich?
Der Eurovision Song Contest hat in Österreich einen hohen Stellenwert. Die Teilnahme am Wettbewerb ist für viele Künstler eine große Chance, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren. Der ESC ist zudem ein wichtiges Ereignis für die österreichische Musikszene und trägt zur Förderung der kulturellen Vielfalt bei.
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