Melania Trump erster Trailer zur 40-Millionen-Doku „Melania“ ist da: Am 18. Dezember 2025 veröffentlichte Amazon MGM Studios den ersten Einblick in die aufwendigste Dokumentation über eine First Lady aller Zeiten. Der Film begleitet Melania Trump in den 20 Tagen vor der Amtseinführung ihres Mannes im Januar 2025 – mit exklusiven Aufnahmen, die es so noch nie gab.
📖 Lesezeit: 5 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2025
Melania Trump erster Trailer: Das zeigt der 68-Sekunden-Clip
Der nun veröffentlichte Trailer zur Dokumentation „Melania“ gewährt einen ersten Einblick in das 40-Millionen-Dollar-Projekt. Die 68 Sekunden zeigen die First Lady in verschiedenen Situationen: beim Einzug ins US-Kapitol am Tag der Amtseinführung, in den prunkvollen Räumen von Mar-a-Lago und dem Trump Tower, an Bord der Air Force One und bei offiziellen Empfängen.
Eine Szene sticht besonders heraus: Melania Trump sitzt in einem golden ausgestatteten Badezimmer und telefoniert mit ihrem Ehemann. „Hi, Mr. President, congratulations“, sagt sie. Auf Donald Trumps Frage, ob sie seine Ansprache verfolgt habe, antwortet die 55-Jährige trocken: „Habe ich nicht, ich werde es in den Nachrichten sehen.“
Trailer-Highlight:
„Everybody wants to know, so here it is“ („Jeder will es wissen, also hier ist es“) – mit diesen Worten kündigt Melania Trump selbst die Dokumentation an. Der Satz fasst das Konzept zusammen: ein beispielloser Einblick in das Leben der First Lady.
40 Millionen Dollar: Der teuerste Dokumentarfilm-Deal der Geschichte
Variety berichtete als erstes über die Rekordsumme: Amazon zahlte 40 Millionen Dollar für die Lizenzrechte an „Melania“ – mehr als je zuvor für einen Dokumentarfilm ausgegeben wurde. Neben Disney und Netflix hatte auch Paramount Interesse an dem Projekt gezeigt.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Titel | „Melania“ |
| Produktionskosten / Lizenz | 40 Millionen US-Dollar |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Kinostart | 30. Januar 2026 (weltweit) |
| Streaming | Prime Video (nach Kinostart) |
| Regisseur | Brett Ratner |
| Produzentin | Melania Trump |
| Zusätzlich geplant | Dreiteilige Dokuserie |
Die Verhandlungen führte Marc Beckman, Melanias Agent und exklusiver Senior-Berater. Die Gespräche mit Amazon begannen am 18. November 2024 – nur wenige Tage nach dem Wahlsieg von Donald Trump.
Worum geht es in der Dokumentation „Melania“?
Der Film dokumentiert die 20 Tage zwischen dem Wahlsieg und der Amtseinführung am 20. Januar 2025. Laut offizieller Beschreibung bietet „Melania“ einen beispiellosen Zugang zu kritischen Meetings, privaten Gesprächen und der komplexen Vorbereitung auf die Rückkehr ins Weiße Haus.
Die First Lady selbst beschreibt das Projekt so: „Geschichte wird in Bewegung gesetzt während der 20 Tage meines Lebens vor der Amtseinführung. Zum ersten Mal sind globale Zuschauer in die Kinos eingeladen, um dieses entscheidende Kapitel mitzuerleben.“
„Mein stolzestes Vermächtnis wird das eines Friedensstifters sein.“
– Donald Trump im Trailer, korrigiert von Melania: „Friedensstifter und Einiger.“
Eine weitere bemerkenswerte Szene zeigt Melania Trump auf einem Friedhof, wo sie eine weiße Lilie an einem Grabstein platziert. Die Bedeutung dieser Aufnahme bleibt im Trailer noch unklar – ein bewusst gesetzter emotionaler Akzent.
Brett Ratner: Umstrittener Regisseur feiert Comeback
Die Wahl des Regisseurs sorgt für Diskussionen. Brett Ratner, bekannt durch Blockbuster wie die „Rush Hour“-Trilogie und „X-Men: Der letzte Widerstand“, war seit 2017 aus Hollywood verschwunden. Der Grund: Sechs Frauen, darunter die Schauspielerinnen Olivia Munn und Natasha Henstridge, warfen ihm sexuelle Belästigung vor.
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1998-2007 | „Rush Hour“-Trilogie (849 Mio. $ Einspiel) |
| 2014 | Letzter Spielfilm: „Hercules“ |
| November 2017 | MeToo-Vorwürfe von 6 Frauen |
| 2017 | Warner Bros. beendet Zusammenarbeit |
| September 2023 | Auswanderung nach Israel |
| Januar 2025 | Comeback mit „Melania“-Doku |
| November 2025 | „Rush Hour 4″ bei Paramount bestätigt |
Ratner bestritt alle Vorwürfe über seinen Anwalt als „kategorisch unwahr“. Die Melania-Dokumentation markiert sein erstes Projekt seit den Anschuldigungen. Berichten zufolge hat sich Präsident Donald Trump persönlich dafür eingesetzt, dass Paramount auch „Rush Hour 4″ mit Ratner als Regisseur produziert.
Trump und Tech-Giganten: Die Verflechtung vertieft sich
Die Dokumentation unterstreicht die enger werdenden Beziehungen zwischen der Trump-Familie und den großen Tech-Konzernen. Amazon-Gründer Jeff Bezos gehörte zu den prominenten Gästen bei Donald Trumps Amtseinführung im Januar 2025 – obwohl er den Präsidenten in der Vergangenheit kritisiert hatte.
Das 40-Millionen-Dollar-Investment in die Melania-Doku folgt auf weitere Annäherungen: Amazon und andere Tech-Plattformen bemühen sich verstärkt um gute Beziehungen zur neuen Administration.
Vergleich: First-Lady-Dokumentationen
Michelle Obamas Dokumentation „Becoming“ (2020) wurde von ihrer eigenen Produktionsfirma Higher Ground produziert und erschien auf Netflix. Die Melania-Doku unterscheidet sich durch den Fokus auf einen kurzen, intensiven Zeitraum statt einer umfassenden Biografie.
Wo ist Melania Trump? Die zurückhaltende First Lady
Während der zweiten Amtszeit ihres Mannes hält sich Melania Trump weitgehend bedeckt. Sie tritt deutlich seltener öffentlich auf als während der ersten Amtszeit und teilt ihre Zeit zwischen New York und Palm Beach auf. Ihr Büro im Weißen Haus bleibt oft unbesetzt.
Die Dokumentation könnte erklären, warum: Melania hat nach eigener Aussage viel ihrer Aufmerksamkeit hinter den Kulissen in das Filmprojekt investiert. In den vergangenen Wochen verstärkte sie ihre öffentlichen Auftritte rund um die Weihnachtsfeiertage.
Bei einer Veranstaltung, bei der sie den „Patriot of the Year“-Award von Fox Nation entgegennahm, erklärte die First Lady: Die Idee zur Dokumentation sei ihr kurz nach dem Wahlsieg gekommen. Es handle sich um „eine Premiere, die 20 intensive Tage der Transformation von Privatperson zur First Lady festhält“.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wann erscheint die Melania Trump Dokumentation?
Die Dokumentation „Melania“ startet am 30. Januar 2026 weltweit in den Kinos. Der Film wird in Nordamerika, Südamerika, Asien, Europa, Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten gezeigt. Nach dem Kinostart erscheint er auf Prime Video zum Streaming.
Wie viel hat Amazon für die Melania-Doku bezahlt?
Amazon MGM Studios zahlte 40 Millionen US-Dollar für die Lizenzrechte an der Dokumentation. Das ist der höchste Betrag, der je für einen Dokumentarfilm ausgegeben wurde. Auch Disney, Netflix und Paramount hatten Interesse an dem Projekt gezeigt.
Wer hat die Melania Trump Dokumentation gedreht?
Regie führte Brett Ratner, bekannt durch die „Rush Hour“-Filme. Der Regisseur war seit 2017 wegen MeToo-Vorwürfen aus Hollywood verschwunden. Melania Trump ist selbst als Produzentin beteiligt und hatte damit erhebliche Kontrolle über das fertige Produkt.
Worum geht es in der Dokumentation „Melania“?
Der 104-minütige Film dokumentiert die 20 Tage zwischen dem Wahlsieg von Donald Trump und seiner Amtseinführung am 20. Januar 2025. Gezeigt werden die Vorbereitungen der First Lady, private Gespräche, kritische Meetings und der Übergang von der Privatperson zur First Lady.
Gibt es noch mehr Content außer dem Film?
Ja, Amazon plant zusätzlich eine dreiteilige Dokuserie, die Melanias Leben zwischen dem Trump Tower in New York, Mar-a-Lago in Palm Beach und Washington D.C. begleitet. Der Starttermin für die Serie steht noch nicht fest.
Hat Melania Trump den Wahlsieg verpasst?
Im Trailer ist zu sehen, wie Melania Trump ihrem Mann zum Wahlsieg gratuliert. Auf seine Frage, ob sie zugeschaut habe, antwortet sie: „Habe ich nicht, ich werde es in den Nachrichten sehen.“ Die Szene zeigt ihre charakteristische Distanz und Selbstironie.
Fazit: Melania Trump erster Trailer setzt ein Statement
Der Trailer zur 40-Millionen-Doku „Melania“ zeigt eine First Lady, die keine Angst vor Selbstironie hat. Mit goldenem Badezimmer, knappen Telefonaten und einer Prise Distanz zu ihrem berühmten Ehemann präsentiert sich Melania Trump als Regisseurin ihres eigenen Images.
Ob die Dokumentation mehr ist als ein aufwendiges Imageprojekt, wird sich am 30. Januar 2026 zeigen. Der Kinostart verspricht jedenfalls eines: einen beispiellosen Einblick in das Leben einer der rätselhaftesten First Ladies der amerikanischen Geschichte. Die politischen Entwicklungen rund um die Trump-Administration bleiben spannend.
Kinostart: 30. Januar 2026 weltweit. Streaming auf Prime Video im Anschluss.












