Politikerranking 2026 – Verteidigungsminister Boris Pistorius startet auch ins neue Jahr als beliebtester Politiker Deutschlands. Am 6. Januar 2026 zeigen die aktuellen Umfragen: Bundeskanzler Friedrich Merz liegt weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Wir zeigen das komplette Ranking und analysieren die Überraschungen.
📖 Lesezeit: 6 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 6. Januar 2026
🗳️ Politikerranking 2026 – Die wichtigsten Fakten:
- Platz 1: Boris Pistorius (SPD) – unangefochten an der Spitze
- Überraschung: Johann Wadephul (CDU) auf Platz 2 im Politbarometer
- Absturz: Kanzler Friedrich Merz nur auf Platz 7 (Wert: -0,6)
- Schlusslichter: Sahra Wagenknecht und Alice Weidel
- Regierung: 53% der Deutschen unzufrieden mit Schwarz-Rot
Inhaltsverzeichnis
- Was ist das Politikerranking 2026?
- Politikerranking 2026: Die Top 10 im Politbarometer
- Boris Pistorius: Warum ist der Verteidigungsminister so beliebt?
- Kanzler Merz: Warum sind seine Werte so schlecht?
- INSA-Ranking: Alternative Bewertung der Politiker
- Politikerranking 2026: Gewinner und Verlierer
- Wie werden Politikerrankings erstellt?
- Politische Stimmung zum Jahresbeginn 2026
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit: Politikerranking 2026 zeigt gespaltenes Bild
Was ist das Politikerranking 2026?
Das Politikerranking 2026 misst die Beliebtheit deutscher Spitzenpolitiker anhand von Umfragen. Die wichtigsten Erhebungen stammen vom ZDF Politbarometer (Forschungsgruppe Wahlen) und dem INSA-Institut für die Bild-Zeitung. Dabei bewerten die Befragten Politiker nach Sympathie und Leistung auf einer Skala von -5 bis +5 (Politbarometer) oder 0 bis 100 (INSA).
Das erste Politikerranking des Jahres 2026 zeigt deutliche Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr. Während ein Sozialdemokrat die Spitze dominiert, kämpfen Unionspolitiker mit sinkenden Zustimmungswerten – ein ungewöhnliches Bild für eine regierende Partei.
![]()
Politikerranking 2026: Die Top 10 im Politbarometer
Das ZDF Politbarometer vom Dezember 2025 bildet die aktuellste offizielle Erhebung für das Politikerranking 2026. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte zwischen dem 9. und 11. Dezember 2025 insgesamt 1.295 Wahlberechtigte.
| Rang | Politiker/in | Partei | Bewertung | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Boris Pistorius | SPD | +1,8 | ↑ +0,1 |
| 2 | Johann Wadephul | CDU | +0,6 | ↑ +0,4 |
| 3 | Lars Klingbeil | SPD | +0,2 | ↑ +0,2 |
| 4 | Bärbel Bas | SPD | -0,3 | ↓ -0,4 |
| 5 | Alexander Dobrindt | CSU | -0,4 | → 0 |
| 6 | Markus Söder | CSU | -0,5 | ↓ -0,1 |
| 7 | Friedrich Merz | CDU | -0,6 | ↓ -0,1 |
| 8 | Katherina Reiche | CDU | -0,7 | → 0 |
| 9 | Sahra Wagenknecht | BSW | -1,8 | ↑ +0,3 |
| 10 | Alice Weidel | AfD | -2,6 | ↓ -0,4 |
Quelle: ZDF Politbarometer, Forschungsgruppe Wahlen, Dezember 2025. Skala: -5 bis +5
Boris Pistorius: Warum ist der Verteidigungsminister so beliebt?
Boris Pistorius führt das Politikerranking 2026 zum wiederholten Male an. Der SPD-Politiker erreicht einen Wert von +1,8 und liegt damit mit großem Abstand vor allen anderen Spitzenpolitikern. Sein Erfolgsgeheimnis: klare Kommunikation, konsequentes Auftreten und die Fähigkeit, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen.
In einer separaten INSA-Umfrage gaben 46 Prozent der Befragten an, dass Pistorius 2026 möglichst viel Einfluss in der deutschen Politik haben sollte. Das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr. Selbst bei Anhängern der Union erhielt er die besten Bewertungen – ein ungewöhnliches Phänomen für einen Oppositionspolitiker.
💡 Analyse: Pistorius profitiert davon, dass er als Verteidigungsminister nicht direkt in die täglichen Regierungskonflikte involviert ist. Seine Beliebtheit basiert auf Sachkompetenz – nicht auf Parteipolitik.
Kanzler Merz: Warum sind seine Werte so schlecht?
Friedrich Merz landet im Politikerranking 2026 nur auf Platz 7 mit einer negativen Bewertung von -0,6. Für einen amtierenden Bundeskanzler ist das ein besorgniserregendes Ergebnis. Im INSA-Ranking fällt er sogar auf die hinteren Plätze (17-19) zurück.
Die Gründe für den Absturz sind vielfältig. Die schwarz-rote Koalition kämpft seit Monaten mit internen Konflikten und einer schwächelnden Wirtschaft. Laut Politbarometer bewerten 53 Prozent der Deutschen die Arbeit der Bundesregierung als „eher schlecht“. Nur 41 Prozent sind zufrieden – ein deutlicher Dämpfer für die erst seit Februar 2025 regierende Koalition.
INSA-Ranking: Alternative Bewertung der Politiker
Das INSA-Institut erstellt wöchentlich ein Politikerranking für die Bild-Zeitung. Anders als das Politbarometer verwendet INSA eine Skala von 0 bis 100 und befragt rund 2.000 Personen online. Laut Statista gehören diese Erhebungen zu den wichtigsten Stimmungsbarometern der deutschen Politik.
| Rang | Politiker/in | Partei | INSA-Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Boris Pistorius | SPD | 54,8 |
| 2 | Markus Söder | CSU | 43,1 |
| 3 | Hendrik Wüst | CDU | 43,0 |
| 4 | Alexander Dobrindt | CSU | 41,5 |
| 5 | Lars Klingbeil | SPD | 40,8 |
Quelle: INSA-Institut für Bild-Zeitung, Dezember 2025
Politikerranking 2026: Gewinner und Verlierer
Die größten Gewinner
Johann Wadephul (CDU) überrascht mit einem Sprung auf Platz 2 im Politbarometer. Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion verbesserte sich um 0,4 Punkte auf +0,6. Seine klare Haltung in der Sicherheitspolitik kommt bei den Wählern an.
Lars Klingbeil (SPD) erreichte seine bisher beste Platzierung. Der Finanzminister und SPD-Chef kletterte im INSA-Ranking auf Platz 5 und legte auch im Politbarometer zu. Offenbar honorieren die Wähler seine Arbeit in der Großen Koalition.
Die größten Verlierer
Bärbel Bas (SPD) wird zum ersten Mal negativ bewertet (-0,3). Die Bundesarbeitsministerin verlor im Vergleich zum Vormonat 0,4 Punkte – der stärkste Rückgang unter den Top 10.
Alice Weidel (AfD) bleibt mit -2,6 das Schlusslicht im Politbarometer. Ihre Werte verschlechterten sich um weitere 0,4 Punkte. Auch im INSA-Ranking konnte sie nur kurzfristig auf Platz 5 vorrücken.
Wie werden Politikerrankings erstellt?
Politikerrankings basieren auf repräsentativen Umfragen. Beim ZDF Politbarometer bewerten die Befragten ausgewählte Politiker nach „Sympathie und Leistung“ auf einer Skala von -5 bis +5. Ein Wert von 0 bedeutet neutral, positive Werte zeigen Zustimmung, negative Ablehnung.
| Umfrage | Institut | Skala | Befragte |
|---|---|---|---|
| ZDF Politbarometer | Forschungsgruppe Wahlen | -5 bis +5 | ca. 1.300 |
| INSA-Ranking | INSA-Consulere | 0 bis 100 | ca. 2.000 |
| ARD DeutschlandTrend | Infratest dimap | Zufriedenheit in % | ca. 1.300 |
📊 Nächste Veröffentlichung: Das nächste ZDF Politbarometer erscheint am Freitag, 16. Januar 2026. Es wird das erste offizielle Politikerranking des neuen Jahres sein.
Politische Stimmung zum Jahresbeginn 2026
Die Sonntagsfrage zeigt eine gespaltene politische Landschaft. Laut Politbarometer liegt die CDU/CSU bei 29 Prozent, gefolgt von der AfD mit 18 Prozent. SPD und Grüne kommen auf jeweils 15 Prozent, die Linke erreicht 13 Prozent.
Zum persönlichen Jahresausblick sind die Deutschen verhalten optimistisch: 26 Prozent glauben, dass 2026 für sie persönlich besser wird als 2025. Die Mehrheit (60 Prozent) erwartet keine großen Veränderungen. Nur 12 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Fazit: Politikerranking 2026 zeigt gespaltenes Bild
Das erste Politikerranking 2026 offenbart eine bemerkenswerte Situation: Ein Sozialdemokrat dominiert die Beliebtheitsskala, während der CDU-Kanzler weit abgeschlagen landet. Boris Pistorius bleibt mit großem Abstand der beliebteste Politiker Deutschlands – parteiübergreifend und konstant.
Für Friedrich Merz und seine schwarz-rote Koalition sind die Zahlen ein Warnsignal. Mit 53 Prozent Unzufriedenheit und negativen Personalwerten startet die Regierung holprig ins neue Jahr. Das nächste Politbarometer am 16. Januar wird zeigen, ob sich der Trend fortsetzt.
Autor: MinDelMedia Redaktion | Politik
Unsere Redaktion berichtet über aktuelle Politik-Themen und Umfragen.
📧 redaktion@mindelmedia-news.de
Stand: 6. Januar 2026 | Quellen: ZDF Politbarometer, Forschungsgruppe Wahlen, INSA-Consulere, Statista