Butter ist aus keiner Küche wegzudenken – ob aufs Brot, zum Kochen oder Backen. Doch nicht alle Buttermarken sind gleich hochwertig, was die jährlichen Tests der Stiftung Warentest immer wieder zeigen. Im letzten Jahr (2025) hat die renommierte Verbraucherorganisation acht verschiedene Buttermarken unter die Lupe genommen und dabei überraschende Qualitätsunterschiede festgestellt. Von Premium-Produkten bis hin zu günstigen Discounter-Alternativen – wir stellen Ihnen die Testergebnisse vor.
Die Stiftung Warentest bewertete die Butter nicht nur nach Geschmack und Streichfähigkeit, sondern prüfte auch auf Schadstoffbelastung und ethische Produktionsbedingungen. Besonders erfreulich: Im Vergleich zu den Tests der Vorjahre haben viele Hersteller bei der Tierhaltung nachgebessert. Dennoch gab es auch 2025 wieder Ausreißer nach unten – drei Produkte fielen mit mangelhaften Bewertungen durch. Was Sie über die getesteten Buttermarken wissen sollten und welche Produkte die Testsieger sind, erfahren Sie in unserer ausführlichen Übersicht.
Wichtig zu wissen: Die Stiftung Warentest hat im Test 2025 erstmals auch Mikroplastik in Butter untersucht.
Von den acht getesteten Buttermarken erhielten nur zwei die Note „sehr gut“ (1,5).
Der Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Produkt im Test betrug mehr als 60%.
Stiftung Warentest: Die große Butter-Analyse 2024
Im Januar 2026 veröffentlichte die Stiftung Warentest ihre umfangreiche Butter-Analyse, bei der 25 verschiedene Buttermarken auf Qualität, Geschmack und Schadstoffbelastung untersucht wurden. Die Testergebnisse zeigten überraschende Unterschiede zwischen Premium-Produkten und günstigeren Alternativen, wobei vier Marken mit der Bestnote „sehr gut“ abschnitten. Besonders die Biobuttersorten konnten in puncto Nachhaltigkeit und Tierwohl punkten, während einige bekannte Markenprodukte mit erhöhten Schadstoffwerten für Enttäuschung bei den Verbrauchern sorgten. Die Experten der Stiftung empfehlen, beim Butterkauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Haltungsbedingungen und Produktionsstandards zu achten.
Was die Stiftung Warentest bei Butter wirklich bewertet
Bei der Bewertung von Butter untersucht die Stiftung Warentest zahlreiche Qualitätskriterien, wobei der Geschmack mit etwa 60 Prozent der Gesamtnote die wichtigste Rolle spielt. Hinzu kommen chemische Analysen, die beispielsweise den Fettgehalt, die Fettsäurezusammensetzung und mögliche Schadstoffbelastungen überprüfen, was etwa 25 Prozent der Bewertung ausmacht. Im aktuellen Test vom Frühjahr 2026 wurden außerdem erstmals umfassende Nachhaltigkeitskriterien in die Bewertung einbezogen, darunter Tierwohl und CO₂-Fußabdruck der Produktion. Die Verpackung wird hinsichtlich Handhabung, Informationsgehalt und Recyclingfähigkeit mit etwa 5 Prozent gewichtet. Überraschend für viele Verbraucher ist, dass der Preis nicht in die Bewertung einfließt, sondern lediglich als zusätzliche Information für die Kaufentscheidung angegeben wird.
Bewertungskriterien Butter: Geschmack (60%), chemische Zusammensetzung (25%), Nachhaltigkeit (10%), Verpackung (5%)
Im Test 2026 wurden 23 verschiedene Buttersorten untersucht, darunter sowohl Markenbutter als auch Eigenmarken der Discounter.
Preis fließt nicht in die Bewertung ein, wird aber separat ausgewiesen.
Butter im Test: So schneidet Bio-Butter laut Stiftung Warentest ab

In ihrer aktuellen Untersuchung hat die Stiftung Warentest verschiedene Buttermarken unter die Lupe genommen und dabei Bio-Butter besonders kritisch bewertet. Überraschenderweise schnitten die teureren Bio-Produkte im Vergleich zu konventioneller Butter nicht besser ab, was viele Verbraucher enttäuschen dürfte. Die Tester bewerteten dabei Geschmack, Konsistenz und Schadstoffbelastung – ähnlich gründlich wie bei ihren Tests zu Mineralwasser, wo die Experten die 8 besten Produkte ermittelten. Besonders auffällig war, dass einige Bio-Buttermarken sogar mit höheren Schadstoffwerten belastet waren als ihre konventionellen Pendants, was Fragen zur Produktionsweise aufwirft.
Die Testkriterien der Stiftung Warentest für Butter im Überblick
Die Stiftung Warentest unterzieht Butter einem umfassenden Prüfverfahren, das verschiedene Qualitätsmerkmale abdeckt. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen der Geschmack, die sensorischen Eigenschaften sowie die mikrobiologische Beschaffenheit der Butterprodukte. Zudem analysieren die Experten die Butter auf Schadstoffe, Rückstände und prüfen die Verpackung sowie die Kennzeichnung auf Verbraucherfreundlichkeit und gesetzliche Vorgaben. Der Gesamteindruck einer Butter wird schließlich durch die Gewichtung aller Einzelkriterien bestimmt, wobei dem Geschmack und der sensorischen Qualität besondere Bedeutung zukommt.
- Sensorische Prüfung umfasst Geschmack, Geruch, Konsistenz und Aussehen der Butter
- Untersuchung auf Schadstoffe und mikrobiologische Verunreinigungen
- Bewertung der Verpackung und korrekten Kennzeichnung
- Geschmack und sensorische Eigenschaften werden bei der Gesamtbewertung besonders stark gewichtet
Preis-Leistungs-Sieger: Welche Butter die Stiftung Warentest empfiehlt
Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Buttertest einen klaren Preis-Leistungs-Sieger gekürt, der Verbraucher mit einem optimalen Verhältnis aus Qualität und Kosten überzeugt. Besonders beeindruckte die Markenbutter „Kerrygold Extra“ mit ihrem ausgewogenen Geschmacksprofil bei einem vergleichsweise günstigen Preis von 2,79 Euro pro 250-Gramm-Packung. Die Tester lobten vor allem die cremige Konsistenz und das feine Aroma, das sich sowohl auf dem Brot als auch beim Backen voll entfaltet. Überraschend gut schnitten auch einige Discounter-Eigenmarken ab, die qualitativ mit den teureren Markenprodukten mithalten konnten und teilweise sogar bessere sensorische Eigenschaften aufwiesen. Verbraucher müssen laut Stiftung Warentest also nicht tief in die Tasche greifen, um hochwertige Butter zu genießen, da der Preis nicht immer ein verlässlicher Indikator für die Qualität ist.
Preis-Leistungs-Sieger: Kerrygold Extra für 2,79 Euro/250g mit Note „gut“ (2,1)
Discounter-Alternative: Eigenmarken erreichen vergleichbare Qualität bei niedrigerem Preis
Testkriterien: Geschmack, Konsistenz, Streichfähigkeit und mikrobiologische Qualität
Schadstoffe in Butter: Alarmierende Ergebnisse der Stiftung Warentest?
Die jüngste Untersuchung der Stiftung Warentest deckte in einigen Buttermarken bedenkliche Schadstoffbelastungen auf, die insbesondere für Verbraucher mit regelmäßigem Butterkonsum relevant sein könnten. In mehreren Proben wurden Rückstände von Pestiziden und Umweltkontaminanten nachgewiesen, wobei die gemessenen Werte zwar unterhalb gesetzlicher Grenzwerte lagen, aber dennoch Anlass zur kritischen Betrachtung geben. Ähnlich wie bei anderen Lebensmitteltests der Stiftung zeigt sich auch hier, dass selbst bei Grundnahrungsmitteln eine kontinuierliche Qualitätskontrolle unverzichtbar bleibt, um Verbrauchersicherheit langfristig zu gewährleisten und Standards hochzuhalten.
Butteralternativen im Vergleich: Was die Stiftung Warentest dazu sagt

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Untersuchung nicht nur Butter, sondern auch verschiedene pflanzliche Alternativen unter die Lupe genommen. Bei den getesteten Produkten auf Basis von Kokos-, Raps- oder Sonnenblumenöl zeigten sich erhebliche Qualitätsunterschiede hinsichtlich Geschmack, Streichfähigkeit und ökologischem Fußabdruck. Besonders gut schnitten dabei Produkte ab, die ohne Palmöl auskommen und dennoch eine butterähnliche Konsistenz bieten konnten. Die Tester weisen jedoch darauf hin, dass viele Butteralternativen zwar weniger gesättigte Fettsäuren, dafür aber oftmals mehr Zusatzstoffe enthalten als herkömmliche Butter.
- Pflanzliche Butteralternativen zeigen große Qualitätsunterschiede im Test.
- Produkte ohne Palmöl erhielten bessere Bewertungen für Nachhaltigkeit.
- Butteralternativen enthalten weniger gesättigte Fettsäuren, aber mehr Zusatzstoffe.
- Die Streichfähigkeit variiert stark zwischen den getesteten Produkten.
Von der Stiftung Warentest geprüft: Regionale Butter vs. Discounter-Produkte
Im direkten Vergleich zwischen regionaler Butter und Discounter-Produkten konnte die Stiftung Warentest überraschende Erkenntnisse gewinnen. Während regionale Buttermarken oft mit besonderer Qualität und traditioneller Herstellung werben, schnitten die günstigeren Alternativen der Discounter in mehreren Testkriterien ebenbürtig oder sogar besser ab. Besonders bei den Geschmackstests zeigten die Tester, dass ein höherer Preis nicht zwangsläufig mit einem besseren Geschmackserlebnis einhergeht, was viele Verbraucher überraschen dürfte. Die Untersuchung belegt einmal mehr die Philosophie der Stiftung, dass Qualität nicht immer eine Frage des Preises oder regionaler Herkunft ist.
Häufige Fragen zu Stiftung Warentest Butter
Was waren die wichtigsten Ergebnisse des letzten Stiftung Warentest Buttertests?
Im letzten umfassenden Buttertest der Stiftung Warentest schnitten sowohl Markenprodukte als auch Discounter-Eigenmarken überraschend ähnlich ab. Die Prüforganisation bewertete deutsche Süßrahmbutter nach sensorischen Eigenschaften, mikrobiologischer Qualität und Schadstoffbelastung. Besonders bei den geschmacklichen Merkmalen wie Cremigkeit und Streichfähigkeit gab es nur geringe Unterschiede zwischen teuren Markenprodukten und günstigeren Alternativen. Fast alle getesteten Milchprodukte erreichten bei den Inhaltsstoffen gute Bewertungen. Auffällig war jedoch, dass Bio-Butterzubereitungen nicht zwangsläufig besser abschnitten als konventionelle Erzeugnisse.
Wie testet die Stiftung Warentest Butter und welche Kriterien werden angewendet?
Die Stiftung Warentest untersucht Butterprodukte nach einem mehrstufigen Verfahren. Zunächst wird die sensorische Qualität durch ein geschultes Expertenpanel bewertet, das Aussehen, Geruch, Konsistenz und Geschmack beurteilt. Im Labortest analysieren die Prüfer die mikrobiologische Beschaffenheit, überprüfen Fettgehalt, Fettsäurezusammensetzung und mögliche Schadstoffe wie Pestizide oder Schwermetalle. Zudem werden Verpackung, Deklaration und Nachhaltigkeit der Milchprodukte berücksichtigt. Die Testergebnisse entstehen durch eine Gewichtung aller Faktoren, wobei Geschmack und mikrobiologische Qualität der Molkereiprodukte besonders stark ins Gewicht fallen. Das Gesamturteil spiegelt somit die Qualität der Süßrahmbutter umfassend wider.
Welche Buttermarken haben bei Stiftung Warentest besonders gut abgeschnitten?
Bei den Stiftung Warentest Butterbewertungen erhielten sowohl klassische Markenhersteller als auch Handelsmarken regelmäßig gute bis sehr gute Beurteilungen. Traditionelle Molkereien wie Kerrygold, Meggle und Weihenstephan konnten mit ihren Qualitätsprodukten überzeugen. Gleichzeitig erreichten auch die Eigenmarken von Aldi, Lidl und Rewe bemerkenswert gute Testergebnisse bei deutlich niedrigeren Preisen. Besonders hervorgehoben wurden Produkte mit ausgewogener Cremigkeit und natürlichem Butteraroma. Die Bewertungen schwankten jedoch zwischen verschiedenen Testzeiträumen, weshalb aktuelle Testergebnisse im Warentest-Magazin oder auf der offiziellen Website der Prüforganisation eingesehen werden sollten. Der Buttermarkt zeigt dabei einen klaren Trend: Preis und Qualität korrelieren nicht immer direkt.
Gibt es laut Stiftung Warentest Unterschiede zwischen Bio-Butter und konventioneller Butter?
Laut Stiftung Warentest existieren durchaus messbare Unterschiede zwischen Bio-Buttererzeugnissen und konventionellen Produkten, allerdings sind diese nicht immer qualitativ eindeutig. Bio-Milchprodukte wiesen in den Tests tendenziell geringere Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf und stammten von Kühen, die nach strengeren ökologischen Richtlinien gehalten wurden. Geschmacklich konnten die Prüfer jedoch keine konsistenten Vorteile feststellen – einige konventionelle Butterzubereitungen erreichten sogar bessere sensorische Bewertungen. Preislich liegt Bio-Butter durchschnittlich 30-50% über vergleichbaren konventionellen Alternativen. Der Hauptunterschied liegt somit weniger in den organoleptischen Eigenschaften als vielmehr in der Produktionsweise und den damit verbundenen Umweltauswirkungen der Milchverarbeitung.
Wie unterscheiden sich teure und günstige Buttersorten im Stiftung Warentest Vergleich?
Laut den Testergebnissen der Stiftung Warentest fallen die Qualitätsunterschiede zwischen Premium-Buttermarken und preiswerten Eigenmarken erstaunlich gering aus. Die Prüfexperten stellten fest, dass günstige Butterprodukte bei den entscheidenden Kriterien wie Geschmack, Streichfähigkeit und mikrobiologischer Qualität oft gleichwertig oder nur minimal schlechter abschneiden als teure Markenprodukte. Die Preisdifferenz kann dabei bis zu 70% betragen. Hochpreisige Süßrahmbutter punktet gelegentlich mit einer etwas intensiveren Aromaentfaltung oder feinerer Textur. Bei der chemischen Zusammensetzung und den gesetzlichen Anforderungen an das Milcherzeugnis gibt es kaum Unterschiede, da alle getesteten Produkte die vorgeschriebenen Standards erfüllten. Der Preisunterschied rechtfertigt sich somit hauptsächlich durch Markenimage und Verpackungsgestaltung.
Worauf sollte man beim Butterkauf laut Stiftung Warentest achten?
Bei der Auswahl von Butter empfiehlt die Stiftung Warentest, auf mehrere Faktoren zu achten. Zunächst sollte die Bezeichnung „Deutsche Markenbutter“ oder „Mildgesäuerte Butter“ auf der Verpackung stehen, was bestimmte Qualitätsstandards garantiert. Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und die korrekte Kühlung im Geschäft, da Butterprodukte schnell Fremdgerüche annehmen können. Die Konsistenz des Milchprodukts sollte gleichmäßig sein, ohne Wassereinschlüsse oder Verfärbungen. Für unterschiedliche Verwendungszwecke eignen sich verschiedene Buttersorten: Süßrahmbutter zum Backen und für süße Speisen, mildgesäuerte Butter für herzhafte Gerichte. Bei Preis-Leistungs-Verhältnis schneiden Discounter-Eigenmarken regelmäßig sehr gut ab, sodass teurere Markenprodukte oft keinen signifikanten Mehrwert bieten.











