ADAC Beitragserhöhung: Was Autofahrer jetzt wissen müssen
Die ADAC Beitragserhöhung steht im Raum: Nach sechs Jahren ohne Anpassung könnten die Mitgliedsbeiträge um rund 20 Prozent steigen. Besonders betroffen wären Premium-Mitglieder, aber auch Basis- und Plus-Mitgliedschaften würden teurer. Die Entscheidung soll im Mai fallen, die neuen Preise ab 2027 gelten.

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- ADAC Beitragserhöhung: Was Autofahrer jetzt wissen müssen
- Welche ADAC-Mitgliedschaften sind von der Beitragserhöhung betroffen?
- Warum plant der ADAC eine Beitragserhöhung?
- Was bedeutet die ADAC Beitragserhöhung für Autofahrer?
- Welche Alternativen gibt es zur ADAC-Mitgliedschaft?
- Wie reagiert der ADAC auf mögliche Kündigungen?
- Häufig gestellte Fragen
Verkehrs-Info
- Geplante Beitragserhöhung von rund 20 Prozent beim ADAC.
- Betrifft Basis-, Plus- und Premium-Mitgliedschaften.
- Entscheidung soll am 23. Mai fallen.
- Neue Preise sollen ab 2027 gelten.
Welche ADAC-Mitgliedschaften sind von der Beitragserhöhung betroffen?
Die geplante ADAC Beitragserhöhung betrifft verschiedene Mitgliedschaftsmodelle. Wie Stern berichtet, könnten Premium-Mitglieder am stärksten betroffen sein, mit einem Anstieg von 139 auf 174 Euro jährlich. Aber auch Basis- und Plus-Mitgliedschaften sollen teurer werden. Konkret sind folgende Änderungen im Gespräch:
- Basis-Mitgliedschaft: Anstieg von 54 auf 64 Euro (ca. 18 Prozent)
- Plus-Mitgliedschaft: Anstieg von 94 auf 114 Euro (ca. 21 Prozent)
- Premium-Mitgliedschaft: Anstieg von 139 auf 174 Euro (ca. 25 Prozent)
Diese Zahlen basieren auf internen ADAC-Dokumenten. Der ADAC selbst hat die konkreten Zahlen noch nicht bestätigt. (Lesen Sie auch: ADAC Beitragserhöhung: Deutliche Preiserhöhung droht Mitgliedern)
Warum plant der ADAC eine Beitragserhöhung?
Eine Sprecherin des ADAC begründet die geplante Beitragserhöhung mit gestiegenen Kosten. Vor allem hohe Energie- und Personalkosten machten dem Automobilclub zu schaffen. Auch Ersatzteile sowie Abschlepp- und Werkstattdienste seien teurer geworden. Um die gewohnte Qualität und den Umfang der Leistungen aufrechtzuerhalten, sei eine Anpassung der Beiträge notwendig.
Der ADAC ist mit über 21 Millionen Mitgliedern einer der größten Automobilclubs Europas. Zu seinen Kernleistungen gehören Pannenhilfe, Abschleppdienste und verkehrsrechtliche Beratung.
Was bedeutet die ADAC Beitragserhöhung für Autofahrer?
Für Autofahrer bedeutet die geplante ADAC Beitragserhöhung höhere Kosten für die Mitgliedschaft. Ob sich die Erhöhung lohnt, hängt vom individuellen Nutzungsverhalten ab. Wer regelmäßig die Leistungen des ADAC in Anspruch nimmt, profitiert möglicherweise weiterhin von der Mitgliedschaft. Wer den ADAC nur selten benötigt, sollte prüfen, ob sich eine andere Absicherung lohnt. (Lesen Sie auch: ADAC Preiserhöhung droht: Bis zu 25% Höhere…)
Welche Alternativen gibt es zur ADAC-Mitgliedschaft?
Neben dem ADAC gibt es weitere Anbieter von Pannenhilfe und Mobilitätsschutz. Dazu gehören beispielsweise der ACE Auto Club Europa oder Versicherungen, die Pannenhilfe als Zusatzleistung anbieten. Ein Vergleich der Leistungen und Preise kann sich lohnen, um die passende Absicherung zu finden. Es ist ratsam, die jeweiligen Leistungen genau zu prüfen, da sie sich in Umfang und Konditionen unterscheiden können.
Der ADAC selbst bietet verschiedene Mitgliedschaftsmodelle an, die unterschiedliche Leistungen beinhalten. So können Mitglieder beispielsweise zwischen einer Basis-, Plus- oder Premium-Mitgliedschaft wählen, je nachdem, welche Leistungen sie benötigen.
Wie reagiert der ADAC auf mögliche Kündigungen?
Der ADAC rechnet aufgrund der geplanten Beitragserhöhung mit einer erhöhten Kündigungsquote. Bereits im Januar gab es rund 60.000 Kündigungen, nachdem sich der damalige „Verkehrspräsident“ Gerhard Hillebrand für höhere Benzinpreise ausgesprochen hatte. Trotzdem prognostiziert der ADAC sowohl für das laufende Jahr als auch für 2027 steigende Mitgliederzahlen. Ob diese Prognose zutrifft, bleibt abzuwarten.
Häufig gestellte Fragen
Wann soll die ADAC Beitragserhöhung in Kraft treten?
Die neuen Preise sollen voraussichtlich ab 2027 gelten, sofern die Hauptversammlung des ADAC am 23. Mai die Erhöhung beschließt. Bis dahin bleiben die aktuellen Beiträge unverändert.
Wie hoch fällt die Beitragserhöhung für die ADAC Basis-Mitgliedschaft aus?
Für die Basis-Mitgliedschaft ist eine Erhöhung von 54 Euro auf 64 Euro pro Jahr geplant. Das entspricht einer Steigerung von etwa 18 Prozent. (Lesen Sie auch: ADAC plant offenbar höchste Beitragserhöhung)
Steigen die Beiträge für alle ADAC-Mitglieder gleichermaßen?
Nein, die Beitragserhöhung betrifft die verschiedenen Mitgliedschaftsmodelle unterschiedlich stark. Premium-Mitglieder müssen mit dem prozentual größten Anstieg rechnen.
Kann ich meine ADAC-Mitgliedschaft kündigen, wenn ich mit der Beitragserhöhung nicht einverstanden bin?
Ja, ADAC-Mitglieder haben das Recht, ihre Mitgliedschaft zu kündigen, wenn sie mit der Beitragserhöhung nicht einverstanden sind. Die Kündigungsfristen sind in den ADAC-Bedingungen festgelegt.
Welche Leistungen sind in der ADAC Premium-Mitgliedschaft enthalten?
Die ADAC Premium-Mitgliedschaft bietet umfangreiche Leistungen wie weltweite Pannenhilfe, Krankenrücktransport und Fahrzeugrücktransport aus dem Ausland. Die genauen Details sind auf der ADAC-Webseite einsehbar.

















