Lesezeit: 6 Min.
Aktualisiert: 1. Februar 2026
Geprüft
Der Crash-Professor: Dave Collum prognostiziert einen Absturz der Aktienmärkte um 50 bis 70 Prozent
Am 1. Februar 2026 veröffentlichte der renommierte Chemiker und Wirtschaftskommentator Dave Collum seinen neuesten Jahresbericht, der erneut düstere Prognosen für die globale Finanzlandschaft enthält. Collum, der in der Vergangenheit bereits mehrfach vor drohenden Marktkorrekturen warnte, sieht nun eine «Alles-Blase» heraufziehen und prognostiziert einen drastischen Aktienmarkt Absturz von 50 bis 70 Prozent. Seine Empfehlung für Anleger: Cash und Edelmetalle als sicherer Hafen in einer zunehmend unsicheren Welt.

Die «Alles-Blase» und ihre Ursachen
Collum argumentiert, dass jahrelange Niedrigzinspolitik der Zentralbanken und massive Konjunkturprogramme eine beispiellose Blasenbildung in nahezu allen Anlageklassen verursacht haben. Von Aktien über Immobilien bis hin zu Kryptowährungen seien die Bewertungen in astronomische Höhen gestiegen, die in keiner Relation mehr zu den fundamentalen wirtschaftlichen Gegebenheiten stünden. Die niedrigen Zinsen hätten dazu geführt, dass Investoren gezwungen seien, immer riskantere Anlagen zu suchen, um überhaupt noch Rendite zu erzielen. Dies habe zu einer gefährlichen Anhäufung von spekulativen Positionen geführt, die jederzeit platzen könne.
Ein weiterer Faktor, der Collum beunruhigt, ist die zunehmende Verschuldung von Staaten, Unternehmen und privaten Haushalten. Die Schuldenberge seien in den letzten Jahren exponentiell gewachsen und würden die Weltwirtschaft zunehmend belasten. Sollten die Zinsen steigen, könnten viele Schuldner ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen, was zu einer Kettenreaktion von Zahlungsausfällen und einem globalen Aktienmarkt Absturz führen könnte.
Collums Analyse basiert auf einer Kombination aus fundamentalen Wirtschaftsdaten, technischen Analysen und seiner langjährigen Erfahrung als Beobachter der Finanzmärkte. Er betont, dass seine Prognosen keine Garantie für die Zukunft sind, sondern lediglich eine Einschätzung der aktuellen Risikolage darstellen. (Lesen Sie auch: Kehrtwende nach jahrelangem Zögern: Die EU setzt…)
Cash und Edelmetalle als sicherer Hafen
Angesichts der drohenden Gefahr eines Aktienmarkt Absturz empfiehlt Collum Anlegern, ihre Portfolios defensiv auszurichten. Konkret bedeutet dies, einen Großteil des Vermögens in Cash und Edelmetallen wie Gold und Silber zu halten. Cash bietet die Möglichkeit, nach dem Crash günstig in unterbewertete Vermögenswerte zu investieren, während Edelmetalle als Wertspeicher in Krisenzeiten dienen können. Collum warnt jedoch davor, blindlings auf seine Empfehlungen zu vertrauen und rät Anlegern, sich umfassend zu informieren und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
Er betont auch, dass es keine perfekte Anlagestrategie gibt und dass jede Entscheidung mit Risiken verbunden ist. Dennoch ist er der festen Überzeugung, dass Cash und Edelmetalle in der aktuellen Situation die risikoärmsten Optionen darstellen. Ein Aktienmarkt Absturz würde viele Anleger unvorbereitet treffen, während diejenigen, die sich rechtzeitig abgesichert haben, die Chance hätten, von der Krise zu profitieren.
Die Rolle der Zentralbanken
Collum kritisiert die Politik der Zentralbanken scharf. Er wirft ihnen vor, durch ihre Niedrigzinspolitik und ihre massiven Anleihekaufprogramme die Blasenbildung erst ermöglicht zu haben. Die Zentralbanken hätten die kurzfristigen Vorteile der Konjunkturstimulierung über die langfristigen Risiken der Finanzstabilität gestellt. Nun stünden sie vor einem Dilemma: Würden sie die Zinsen erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, riskierten sie einen Aktienmarkt Absturz und eine Rezession. Würden sie die Zinsen niedrig lassen, würde die Inflation weiter steigen und die Kaufkraft der Bevölkerung untergraben. Collum glaubt, dass die Zentralbanken letztendlich keine andere Wahl haben werden, als die Zinsen zu erhöhen, was den Aktienmarkt Absturz beschleunigen dürfte.
Das Wichtigste in Kürze
Dave Collum prognostiziert einen Aktienmarkt Absturz von 50 bis 70 Prozent aufgrund einer «Alles-Blase». Er empfiehlt Cash und Edelmetalle als sicheren Hafen und kritisiert die Politik der Zentralbanken. Anleger sollten sich umfassend informieren und ihre eigenen Entscheidungen treffen. (Lesen Sie auch: Kein vernünftiger Mensch nehme eine Pistole an…)
Ein möglicher Fahrplan für den Aktienmarkt Absturz
Obwohl Collum keine konkreten Zeitangaben für den erwarteten Aktienmarkt Absturz macht, skizziert er ein mögliches Szenario. Er geht davon aus, dass der Auslöser für den Crash ein unerwartetes Ereignis sein könnte, beispielsweise eine geopolitische Krise, ein Zahlungsausfall eines großen Unternehmens oder eine Eskalation des Handelskriegs. Dieses Ereignis würde zu einem Vertrauensverlust der Anleger führen, der eine Abwärtsspirale auslösen würde. Die Kurse würden fallen, Panikverkäufe würden einsetzen und die Liquidität würde versiegen. Die Zentralbanken wären machtlos, den Crash aufzuhalten, da sie bereits alle ihre Instrumente ausgeschöpft hätten.
Alternativen zu Cash und Edelmetallen?
Neben Cash und Edelmetallen gibt es auch andere Anlageklassen, die in Krisenzeiten als relativ sicher gelten. Dazu gehören beispielsweise inflationsgeschützte Anleihen, kurzlaufende Staatsanleihen und bestimmte Rohstoffe wie Nahrungsmittel und Energie. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, da keine Anlageklasse vollständig vor Verlusten geschützt ist. Die beste Strategie ist, das Portfolio breit zu diversifizieren und sich umfassend zu informieren, bevor man Anlageentscheidungen trifft. Ein Aktienmarkt Absturz ist eine ernste Bedrohung, aber auch eine Chance für informierte und vorbereitete Investoren.

Es ist wichtig zu beachten, dass Collum nicht der einzige Experte ist, der vor einem Aktienmarkt Absturz warnt. Viele andere Analysten und Ökonomen teilen seine Einschätzung, wenn auch mit unterschiedlichen Begründungen und Prognosen.
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist eine „Alles-Blase“?
Eine „Alles-Blase“ beschreibt eine Situation, in der die Preise von fast allen Anlageklassen (Aktien, Immobilien, Anleihen, Kryptowährungen usw.) überbewertet sind und in keiner Relation mehr zu den fundamentalen wirtschaftlichen Gegebenheiten stehen.
Wie kann ich mich vor einem Aktienmarkt Absturz schützen?
Es gibt keine absolute Garantie, sich vor Verlusten zu schützen. Allerdings können Sie Ihr Risiko reduzieren, indem Sie Ihr Portfolio diversifizieren, einen Teil Ihres Vermögens in Cash und Edelmetallen halten und sich umfassend informieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen. (Lesen Sie auch: Straßenverkehr: Tempolimit mit Schneeflocken-Schild: Wann gilt das…)
Soll ich jetzt alle meine Aktien verkaufen?
Das hängt von Ihrer individuellen Risikobereitschaft, Ihrer Anlagestrategie und Ihrer finanziellen Situation ab. Es ist ratsam, sich von einem unabhängigen Finanzberater beraten zu lassen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
Wer ist Dave Collum?
Dave Collum ist ein renommierter Chemiker und Wirtschaftskommentator, der für seine kritischen Analysen der Finanzmärkte bekannt ist. Er hat in der Vergangenheit bereits mehrfach vor drohenden Marktkorrekturen gewarnt.
Welche Rolle spielen die Zentralbanken bei der Blasenbildung?
Collum kritisiert die Zentralbanken für ihre Niedrigzinspolitik und ihre massiven Anleihekaufprogramme, die seiner Meinung nach die Blasenbildung erst ermöglicht haben.
Fazit
Dave Collums Prognose eines bevorstehenden Aktienmarkt Absturz ist alarmierend, aber nicht unbegründet. Die globale Finanzlandschaft ist von zahlreichen Risiken geprägt, die jederzeit zu einer schweren Krise führen können. Anleger sollten sich der Gefahren bewusst sein und ihre Portfolios entsprechend ausrichten. Ob Collums düstere Vorhersage tatsächlich eintrifft, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass Vorsicht und Umsicht in der aktuellen Situation geboten sind. Ein umfassender Blick auf die wirtschaftlichen Zusammenhänge und eine gut durchdachte Anlagestrategie können helfen, sich vor den potenziellen Folgen eines Aktienmarkt Absturz zu schützen. (Lesen Sie auch: Sicher durch den Winter: Warum ein Frostschutzprüfer…)
