Eine aktuelle Statistik von Google sorgt für Aufsehen: Demnach sind rund 40 Prozent aller Android-Smartphones unsicher, weil sie nicht mehr mit den neuesten android sicherheitslücke updates versorgt werden. Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil der Android-Nutzer potenziell anfällig für Malware und andere Sicherheitsbedrohungen ist. Die Zahlen verdeutlichen ein Problem, das seit Jahren besteht: die Fragmentierung des Android-Ökosystems.

Hintergrund: Fragmentierung und fehlende Updates
Das Android-Betriebssystem zeichnet sich durch seine Vielfalt aus. Zahlreiche Hersteller verwenden es auf ihren Geräten, und jeder Hersteller kann eigene Anpassungen vornehmen. Diese Vielfalt führt jedoch auch zu einem Problem: Die Aktualisierung auf neue Android-Versionen und die Verteilung von Sicherheitsupdates ist oft langwierig und unzuverlässig. Während Google regelmäßig neue Android-Versionen veröffentlicht, dauert es oft Monate oder sogar Jahre, bis diese auf allen Geräten verfügbar sind. Einige Hersteller bieten überhaupt keine Updates mehr für ältere Geräte an. Ein aktueller Bericht des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) betont die Notwendigkeit regelmäßiger Sicherheitsupdates, um Risiken zu minimieren. (Lesen Sie auch: Super Bowl 2026 Halbzeitshow Bad Bunny: 2026:…)
Aktuelle Entwicklung: Android-Verteilung im Februar 2026
Ein Blick auf die aktuelle Android-Verteilung zeigt, wie groß das Problem ist. Laut der „Android Distribution Chart“ von Google, die von 9to5Google zitiert wird, nutzen lediglich 7,5 Prozent der Smartphones Android 16, die neueste Version. Android 15 ist mit 19,3 Prozent am weitesten verbreitet, gefolgt von Android 14 (17,9 Prozent) und Android 13 (13,9 Prozent). Das bedeutet, dass nur 58,6 Prozent aller Android-Smartphones noch offizielle Updates erhalten. Der Blog Caschys Blog veröffentlichte am 7. Februar 2026 eine ähnliche Übersicht, die diese Zahlen bestätigt.
Android-Versionen und ihre Verbreitung (Februar 2026)
| Android-Version | API-Level | Verbreitung |
|---|---|---|
| Android 15 (V) | 35 | 19,3 % |
| Android 14 (U) | 34 | 17,2 % |
| Android 13 (T) | 33 | 13,9 % |
| Android 11 (R) | 30 | 13,7 % |
| Android 12 (S) | 31 | 11,4 % |
| Android 10 (Q) | 29 | 7,8 % |
| Android 16 (B) | 36 | 7,4 % |
Sicherheitsrisiko: Was bedeutet das für Nutzer?
Smartphones, die nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt werden, sind anfällig für Malware, Viren und andere Bedrohungen. Angreifer können Sicherheitslücken in älteren Android-Versionen ausnutzen, um auf persönliche Daten zuzugreifen, das Gerät zu übernehmen oder Schaden anzurichten. Nutzer solcher Geräte sollten sich bewusst sein, dass sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. CHIP Online rät betroffenen Nutzern, über die Anschaffung eines neuen Handys nachzudenken. (Lesen Sie auch: Bayern Leipzig DFB Pokal: Droht Spielabsage?)
Android sicherheitslücke updates: Was können Nutzer tun?
Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Nutzer ergreifen können, um das Risiko zu minimieren:
- Prüfen, ob das Gerät noch unterstützt wird: In den Einstellungen des Smartphones lässt sich überprüfen, welche Android-Version installiert ist und ob noch Updates verfügbar sind.
- Hersteller kontaktieren: Nutzer können sich an den Hersteller ihres Geräts wenden und nachfragen, ob noch Updates geplant sind.
- Aufmerksam sein: Nutzer sollten vorsichtig sein beim Herunterladen von Apps aus unbekannten Quellen und verdächtige Links vermeiden.
- Alternative Betriebssysteme: Für einige ältere Geräte gibt es alternative Betriebssysteme wie LineageOS, die weiterhin mit Sicherheitsupdates versorgt werden.
- Neues Smartphone kaufen: Wenn keine Updates mehr verfügbar sind, ist die Anschaffung eines neuen Smartphones mit aktueller Android-Version und regelmäßigen Sicherheitsupdates die sicherste Option.
Ausblick: Google und die Update-Problematik
Google ist sich des Problems der Fragmentierung bewusst und arbeitet an Lösungen. Project Treble und Project Mainline sollen die Update-Prozesse vereinfachen und beschleunigen.Für Nutzer älterer Android-Smartphones bleibt die Situation jedoch weiterhin kritisch. (Lesen Sie auch: MVG Streik: Droht Spielabsage beim Pokal-Hit FC…)
Häufig gestellte Fragen zu android sicherheitslücke updates
Häufig gestellte Fragen zu android sicherheitslücke updates
Warum sind Sicherheitsupdates für Android-Smartphones so wichtig?
Sicherheitsupdates schließen bekannt gewordene Schwachstellen im Betriebssystem. Ohne diese Updates sind Geräte anfällig für Angriffe durch Schadsoftware, die persönliche Daten stehlen oder das Gerät beschädigen können. Regelmäßige Updates sind daher essentiell für den Schutz des Smartphones.

Wie kann ich überprüfen, ob mein Android-Gerät noch Sicherheitsupdates erhält?
In den Einstellungen des Android-Geräts gibt es einen Menüpunkt „Softwareupdate“ oder „Systemupdate“. Dort kann man nach neuen Updates suchen und einsehen, wann das letzte Update installiert wurde. Fehlen Updates über einen längeren Zeitraum, ist das ein Warnsignal. (Lesen Sie auch: NFL Super Bowl: Seahawks gewinnen 2026: Ein…)
Was bedeutet „Fragmentierung“ im Zusammenhang mit Android-Updates?
Fragmentierung bedeutet, dass es viele verschiedene Android-Versionen auf unterschiedlichen Geräten gibt. Da jeder Hersteller die Updates anpassen muss, dauert es oft lange, bis neue Versionen oder Sicherheitsupdates für alle Geräte verfügbar sind, was zu Sicherheitslücken führt.
Welche Risiken bestehen, wenn ich ein Android-Smartphone ohne aktuelle Sicherheitsupdates nutze?
Ohne aktuelle Sicherheitsupdates ist das Smartphone anfälliger für Malware, Viren und andere Cyberangriffe. Angreifer können so auf persönliche Daten wie Fotos, Kontakte oder Bankdaten zugreifen und das Gerät für kriminelle Zwecke missbrauchen.
Gibt es Möglichkeiten, ein älteres Android-Smartphone sicherer zu machen, wenn keine Updates mehr verfügbar sind?
Man kann versuchen, das Risiko zu minimieren, indem man nur Apps aus vertrauenswürdigen Quellen installiert, verdächtige Links vermeidet und ein Antivirenprogramm nutzt. Die sicherste Option ist jedoch, auf ein neueres Gerät mit aktuellen Sicherheitsupdates umzusteigen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
