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Arbeitsmarkt Umfrage

Arbeitsmarkt: Umfrage: Lust auf Jobwechsel lässt nach

4. Februar 2026
in Wirtschaft
Lesedauer: 9 min.
⏱️ Lesezeit: 8 Min.
|
📅 Aktualisiert: 4. Februar 2026
|
✅ Geprüft

Arbeitsmarkt: Umfrage zeigt sinkende Wechselbereitschaft

Die deutsche Arbeitswelt scheint sich zu beruhigen. Eine aktuelle Umfrage des Karrierenetzwerks Xing offenbart, dass die Lust auf Jobwechsel bei den deutschen Arbeitnehmern spürbar nachgelassen hat. Während die „Generation Z“ weiterhin eine gewisse Offenheit für neue berufliche Herausforderungen zeigt, tendieren ältere Generationen zunehmend dazu, in ihren aktuellen Positionen zu verharren. Diese Entwicklung wirft ein spannendes Licht auf die sich verändernden Prioritäten und Erwartungen der verschiedenen Altersgruppen auf dem Arbeitsmarkt.

Inhaltsverzeichnis

Toggle
  • Die sinkende Wechselbereitschaft im Detail
  • Generation Z: Wechselwillig, aber weniger als zuvor
  • Unterschiede zwischen den Generationen
  • Gehalt, Aufstiegschancen und Sinnhaftigkeit: Die Motive für einen Jobwechsel
  • Die Erwartungen an den neuen Arbeitsplatz
  • Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt
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    • Autoindustrie: VW und Stellantis: "Made in Europe" soll Branche stärken
    • Höchstrente: So hoch kann die gesetzliche Rente ausfallen
  • Weiterführende Informationen
  • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
    • Was versteht man unter der „Generation Z“?
    • Warum ist die Wechselbereitschaft der Arbeitnehmer gesunken?
    • Welche Rolle spielt das Gehalt bei der Entscheidung für einen Jobwechsel?
    • Welche Erwartungen haben Arbeitnehmer an ihren neuen Arbeitsplatz?
    • Wie beeinflusst die Digitalisierung den Arbeitsmarkt?
  • Fazit
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Arbeitsmarkt Umfrage
Symbolbild: Arbeitsmarkt Umfrage (Foto: Picsum)
📑 Inhaltsverzeichnis
+
  • Die sinkende Wechselbereitschaft im Detail
  • Generation Z: Wechselwillig, aber weniger als zuvor
  • Unterschiede zwischen den Generationen
  • Gehalt, Aufstiegschancen und Sinnhaftigkeit: Die Motive für einen Jobwechsel
  • Die Erwartungen an den neuen Arbeitsplatz
  • Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt
  • Weiterführende Informationen
  • Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  • Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wechselbereitschaft der deutschen Arbeitnehmer ist auf einem Fünfjahrestief.
  • Die „Generation Z“ zeigt im Vergleich zu älteren Generationen die größte Offenheit für Jobwechsel.
  • Gehaltsvorstellungen und Aufstiegschancen sind für jüngere Arbeitnehmer entscheidende Faktoren bei der Jobsuche.
  • Ältere Generationen legen mehr Wert auf ein geringes Stresslevel und eine wertschätzende Führungskraft.
  • Alle Generationen sind sich einig, dass ein sicherer und sinnstiftender Arbeitsplatz hohe Priorität hat.

Die sinkende Wechselbereitschaft im Detail

Die Ergebnisse der Forsa-Umfrage, die im Auftrag von Xing durchgeführt wurde, zeigen deutlich, dass die Bereitschaft, den aktuellen Arbeitgeber zu verlassen, im Vergleich zu den Vorjahren gesunken ist. Nur noch etwa zwei Drittel der Befragten (34 Prozent) gaben an, offen für einen Jobwechsel zu sein. Dies ist der niedrigste Wert seit fünf Jahren und deutet auf eine zunehmende Stabilität und Zufriedenheit in den bestehenden Arbeitsverhältnissen hin. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig und reichen von einer veränderten wirtschaftlichen Lage bis hin zu einem wachsenden Bedürfnis nach Sicherheit und Kontinuität im Berufsleben.

Generation Z: Wechselwillig, aber weniger als zuvor

Die „Generation Z“, also die Jahrgänge 1997 bis 2012, gilt gemeinhin als besonders wechselwillig. Die aktuelle Arbeitsmarkt Umfrage bestätigt diese Annahme zwar grundsätzlich, zeigt aber auch, dass die Wechselbereitschaft innerhalb dieser Altersgruppe leicht gesunken ist. Rund 44 Prozent der „Generation Z“ können sich aktuell einen Jobwechsel vorstellen. Das waren weniger als noch 2023 (48 Prozent) und 2022 (50 Prozent). Laut Julian Stahl, Arbeitsmarktexperte bei Xing, hat gerade in den jüngeren Generationen die Bereitschaft zum Jobwechsel in den vergangenen Jahren abgenommen. Dies könnte unter anderem auf eine gestiegene Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt und eine stärkere Fokussierung auf langfristige Karriereziele zurückzuführen sein. Eine interessante Beobachtung der Arbeitsmarkt Umfrage. (Lesen Sie auch: Lehrplan-Entrümpelung: Wiederkehr sieht sich in Reformen von…)

Unterschiede zwischen den Generationen

Neben der „Generation Z“ wurden auch andere Altersgruppen in der Arbeitsmarkt Umfrage berücksichtigt. Bei den „Millennials“ (Jahrgänge 1981 bis 1996) gaben 40 Prozent an, für einen neuen Job offen zu sein. Die „Generation X“ (Jahrgänge 1965 bis 1980) zeigte mit rund 29 Prozent eine noch geringere Wechselbereitschaft. Am wenigsten offen für einen Jobwechsel waren die „Baby-Boomer“ (Jahrgänge 1946 bis 1964), von denen lediglich 17 Prozent angaben, grundsätzlich wechselbereit zu sein. Diese deutlichen Unterschiede zwischen den Generationen spiegeln die unterschiedlichen Lebensphasen und Prioritäten der jeweiligen Altersgruppen wider. Während jüngere Arbeitnehmer häufiger auf der Suche nach neuen Herausforderungen und besseren Karrieremöglichkeiten sind, legen ältere Arbeitnehmer oft mehr Wert auf Sicherheit, Stabilität und Work-Life-Balance.

💡 Wichtig zu wissen

Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht repräsentativ für die gesamte deutsche Bevölkerung, da sie auf einer Stichprobe von Xing-Nutzern basieren. Dennoch geben sie wertvolle Einblicke in die Stimmungslage und die Trends auf dem Arbeitsmarkt.

Gehalt, Aufstiegschancen und Sinnhaftigkeit: Die Motive für einen Jobwechsel

Die Arbeitsmarkt Umfrage hat auch die Motive für einen möglichen Jobwechsel untersucht. Für die „Generation Z“ ist ein zu niedriges Gehalt einer der Hauptfaktoren (55 Prozent). Fehlende oder wenig Aufstiegschancen (42 Prozent), Unzufriedenheit mit den aktuellen Aufgaben (39 Prozent) sowie eine generelle Lust auf Abwechslung (38 Prozent) wurden ebenfalls häufig genannt. Für die „Baby-Boomer“ war dagegen am häufigsten ein hohes Stresslevel ausschlaggebend für eine Wechselbereitschaft (35 Prozent). Das Gehalt und die Führungskraft waren für die Befragten in dieser Generation ebenfalls von Bedeutung. Unabhängig von der Generation sind sich die meisten Arbeitnehmer einig, dass ein neuer Job vor allem sicher und sinnhaft sein sollte. Eine angemessene Work-Life-Balance, flexible Arbeitszeiten und eine positive Unternehmenskultur spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für oder gegen einen Jobwechsel. Die Arbeitsmarkt Umfrage zeigt ganz klar, dass die Motivationen für einen Jobwechsel sehr vielfältig sind. (Lesen Sie auch: Ministerin Bauer warnt vor Zivildiener-Mangel)

Die Erwartungen an den neuen Arbeitsplatz

Die Arbeitsmarkt Umfrage hat nicht nur die Gründe für einen Jobwechsel, sondern auch die Erwartungen an den neuen Arbeitsplatz untersucht. Hier zeigt sich eine große Übereinstimmung zwischen den Generationen. Am wichtigsten ist den meisten Arbeitnehmern ein sicherer Arbeitsplatz mit langfristigen Perspektiven. Auch eine faire Bezahlung, gute Entwicklungsmöglichkeiten und eine wertschätzende Unternehmenskultur spielen eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus legen viele Arbeitnehmer Wert auf flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Homeoffice und eine gute Work-Life-Balance. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sinnhaftigkeit der Arbeit. Immer mehr Menschen möchten einen Job ausüben, der einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet und mit ihren persönlichen Werten übereinstimmt. Diese Ergebnisse der Arbeitsmarkt Umfrage unterstreichen die Bedeutung einer mitarbeiterorientierten Unternehmensführung und einer transparenten Kommunikation.

Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren zu tiefgreifenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Neue Technologien, Automatisierung und künstliche Intelligenz verändern die Anforderungen an die Arbeitnehmer und schaffen gleichzeitig neue Jobprofile. Die Arbeitsmarkt Umfrage hat auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wechselbereitschaft der Arbeitnehmer untersucht. Dabei zeigte sich, dass vor allem jüngere Arbeitnehmer die Digitalisierung als Chance begreifen und offen für neue Technologien und Arbeitsweisen sind. Ältere Arbeitnehmer sind hingegen oft skeptischer und sehen die Digitalisierung eher als Bedrohung für ihren Arbeitsplatz. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der digitalen Transformation unterstützen und ihnen die notwendigen Kompetenzen vermitteln. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Generationen von den Chancen der Digitalisierung profitieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig gesichert wird. Die Arbeitsmarkt Umfrage macht deutlich, dass die Digitalisierung ein zentrales Thema für den Arbeitsmarkt der Zukunft ist.

AspektDetailsBewertung
WechselbereitschaftGesunken im Vergleich zu Vorjahren⭐⭐
GehaltszufriedenheitHauptgrund für Wechsel bei Gen Z⭐⭐⭐
SicherheitWichtigster Faktor für alle Generationen⭐⭐⭐⭐⭐
DigitalisierungChance und Herausforderung zugleich⭐⭐⭐
R

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Redaktion

Online-Redakteur (Lesen Sie auch: 8-Stunden-Tag in Gefahr: Gewerkschaften drohen mit Protesten…)

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Weiterführende Informationen

Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:

  • Wikipedia
  • Statistisches Bundesamt

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was versteht man unter der „Generation Z“?

Die „Generation Z“ umfasst die Jahrgänge 1997 bis 2012. Diese Generation ist mit dem Internet und den sozialen Medien aufgewachsen und gilt als besonders technologieaffin und flexibel. (Lesen Sie auch: Chemie Krise Deutschland 2026: Branche funkt SOS…)

Warum ist die Wechselbereitschaft der Arbeitnehmer gesunken?

Die Gründe für die sinkende Wechselbereitschaft sind vielfältig. Dazu gehören eine veränderte wirtschaftliche Lage, ein wachsendes Bedürfnis nach Sicherheit und Kontinuität sowie eine gestiegene Zufriedenheit in den bestehenden Arbeitsverhältnissen.

Welche Rolle spielt das Gehalt bei der Entscheidung für einen Jobwechsel?

Das Gehalt ist vor allem für jüngere Arbeitnehmer ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für einen Jobwechsel. Aber auch ältere Arbeitnehmer legen Wert auf eine faire Bezahlung und eine angemessene Vergütung ihrer Leistung.

Welche Erwartungen haben Arbeitnehmer an ihren neuen Arbeitsplatz?

Arbeitnehmer erwarten von ihrem neuen Arbeitsplatz vor allem Sicherheit, faire Bezahlung, gute Entwicklungsmöglichkeiten, eine wertschätzende Unternehmenskultur, flexible Arbeitszeiten und eine gute Work-Life-Balance. (Lesen Sie auch: EZB Zinsentscheidung Dezember 2025: Leitzins bleibt bei…)

Wie beeinflusst die Digitalisierung den Arbeitsmarkt?

Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Neue Technologien, Automatisierung und künstliche Intelligenz verändern die Anforderungen an die Arbeitnehmer und schaffen gleichzeitig neue Jobprofile.

Fazit

Die aktuelle Arbeitsmarkt Umfrage von Xing zeigt, dass die Wechselbereitschaft der deutschen Arbeitnehmer gesunken ist, insbesondere bei den älteren Generationen. Während die „Generation Z“ weiterhin eine gewisse Offenheit für Jobwechsel zeigt, legen ältere Arbeitnehmer mehr Wert auf Sicherheit, Stabilität und Work-Life-Balance. Die Motive für einen Jobwechsel sind vielfältig und reichen von einem zu niedrigen Gehalt über fehlende Aufstiegschancen bis hin zu einem hohen Stresslevel. Unabhängig von der Generation sind sich die meisten Arbeitnehmer einig, dass ein neuer Job vor allem sicher und sinnhaft sein sollte. Die Digitalisierung spielt eine immer größere Rolle auf dem Arbeitsmarkt und stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter bei der digitalen Transformation unterstützen und ihnen die notwendigen Kompetenzen vermitteln. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Generationen von den Chancen der Digitalisierung profitieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig gesichert wird. Die Ergebnisse der Arbeitsmarkt Umfrage geben wertvolle Einblicke in die sich verändernden Prioritäten und Erwartungen der Arbeitnehmer und können Unternehmen dabei helfen, ihre Personalstrategie entsprechend anzupassen.

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