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Aktualisiert: 1. Februar 2026
Geprüft
Greenpeace verzeichnete weitere Asbestfunde im Burgenland
1. Februar 2026 – Die alarmierenden Funde von Asbest im Burgenland reißen nicht ab. Greenpeace hat heute bekannt gegeben, dass weitere Standorte im österreichischen Bundesland betroffen sind. Die Umweltschutzorganisation prangert an, dass trotz jahrelanger Aufklärung und Sanierungsbemühungen immer noch gefährliche Asbestfasern freigesetzt werden und eine Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Konkret betroffen sind der Spielplatz eines McDonald’s-Restaurants in Oberpullendorf, der Asfinag-Rastplatz in Mogersdorf sowie der Businesspark Steinberg-Dörfl. Diese neuen Funde werfen erneut die Frage auf, wie umfassend die Asbestbelastung im Burgenland tatsächlich ist und ob die bisherigen Maßnahmen ausreichend waren.

- Asbest Burgenland: Gefahrenquelle Spielplatz Oberpullendorf
- Asbest im Businesspark Steinberg-Dörfl: Ein unterschätztes Risiko?
- Die Rolle der Behörden im Asbest Burgenland Skandal
- Asbest Burgenland: Was sind die nächsten Schritte?
- Gesundheitliche Auswirkungen und Prävention
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Fazit
Die Ergebnisse der jüngsten Untersuchungen von Greenpeace zeigen, dass in den genannten Gebieten erhöhte Konzentrationen von Asbestfasern in der Luft gemessen wurden. Besonders besorgniserregend ist die Situation auf dem Spielplatz in Oberpullendorf, da Kinder besonders anfällig für die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Asbest sind. Asbest, ein natürlich vorkommendes Mineral, wurde in der Vergangenheit aufgrund seiner Hitzebeständigkeit und Festigkeit in zahlreichen Baumaterialien verwendet. Die Gefahr liegt jedoch in den freigesetzten Fasern, die beim Einatmen schwere Lungenerkrankungen, einschließlich Lungenkrebs und Asbestose, verursachen können.
Das Wichtigste in Kürze
Greenpeace hat neue Asbestfunde im Burgenland gemeldet, die einen McDonald’s-Spielplatz, einen Rastplatz und einen Businesspark betreffen. Luftmessungen in Niederösterreich werden ebenfalls durchgeführt, um die Ausbreitung der Kontamination zu überwachen. Die Situation erfordert dringende Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung.
Asbest Burgenland: Gefahrenquelle Spielplatz Oberpullendorf
Der Spielplatz des McDonald’s-Restaurants in Oberpullendorf ist ein besonders kritischer Fall. Greenpeace fordert die sofortige Schließung des Spielplatzes und eine umfassende Sanierung des Geländes. Die Organisation betont, dass Kinder, die auf dem Spielplatz spielen, einem erheblichen Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Die Asbestfasern können durch Abrieb von asbesthaltigen Materialien, wie beispielsweise Eternitplatten oder asbesthaltigen Klebern, freigesetzt werden. Diese Fasern sind unsichtbar und geruchlos, was die Gefahr noch weiter erhöht. Eltern in Oberpullendorf sind in großer Sorge und fordern von den Behörden eine rasche und transparente Aufklärung der Situation. (Lesen Sie auch: Börsen eilen trotz schwächelnder Wirtschaft von Rekord…)
Die Asfinag, Betreiber des Rastplatzes in Mogersdorf, hat sich zu den Vorwürfen geäußert und angekündigt, umgehend Maßnahmen zur Untersuchung und Sanierung des Geländes einzuleiten. Der Rastplatz ist ein stark frequentierter Ort, an dem sich täglich zahlreiche Reisende aufhalten. Die Gefahr einer Asbestbelastung besteht insbesondere durch alte Bausubstanz, die möglicherweise asbesthaltige Materialien enthält. Die Asfinag versichert, dass die Sicherheit der Reisenden oberste Priorität hat und dass alle notwendigen Schritte unternommen werden, um eine Gefährdung auszuschließen. Die Asfinag hat bereits ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die genaue Quelle der Asbestbelastung zu identifizieren und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen. Es wird vermutet, dass alte Sanitäranlagen oder Dachmaterialien für die Belastung verantwortlich sind.
Asbest ist in Österreich seit 1990 verboten. Dennoch stellen Altfälle, insbesondere in älteren Gebäuden und Infrastrukturen, weiterhin eine erhebliche Herausforderung dar. Eine umfassende Sanierung und Überwachung ist unerlässlich, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Risiken zu schützen.
Asbest im Businesspark Steinberg-Dörfl: Ein unterschätztes Risiko?
Auch der Businesspark Steinberg-Dörfl steht im Fokus der aktuellen Untersuchungen. Hier wurden in verschiedenen Gebäuden und auf dem Außengelände erhöhte Asbestwerte festgestellt. Betroffen sind insbesondere ältere Industriehallen und Büros, die in der Vergangenheit mit asbesthaltigen Materialien errichtet wurden. Die Betreiber des Businessparks sind nun gefordert, die notwendigen Sanierungsmaßnahmen einzuleiten, um die Gesundheit der Mitarbeiter und Besucher zu schützen. Greenpeace kritisiert, dass die Asbestproblematik in Gewerbegebieten oft unterschätzt wird und dass es an ausreichenden Kontrollen und Sanierungsmaßnahmen mangelt. Viele Unternehmen sind sich der Gefahr nicht bewusst oder scheuen die hohen Kosten für eine fachgerechte Asbestsanierung.
Die neuen Funde von Asbest im Burgenland haben auch in Niederösterreich Alarm ausgelöst. Die Behörden haben angekündigt, verstärkt Luftmessungen durchzuführen, um die mögliche Ausbreitung der Asbestfasern zu überwachen. Insbesondere in den Grenzregionen zum Burgenland werden die Messungen intensiviert. Es besteht die Sorge, dass die Asbestfasern durch Wind und Wetter über die Landesgrenzen getragen werden und somit auch die Bevölkerung in Niederösterreich gefährden könnten. Die niederösterreichische Landesregierung hat angekündigt, eng mit den burgenländischen Behörden zusammenzuarbeiten, um die Ursachen der Asbestbelastung zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu koordinieren. (Lesen Sie auch: Kurz-„Gipfel“ in Tirol: Orbán- und Thiel-Vertraute unter…)
Die Rolle der Behörden im Asbest Burgenland Skandal
Die Frage, die sich nun stellt, ist, wie die Behörden mit den neuen Erkenntnissen umgehen werden. Greenpeace fordert eine umfassende Untersuchung aller betroffenen Gebiete und eine schnelle und effektive Sanierung. Die Organisation kritisiert, dass die Asbestproblematik im Burgenland seit Jahren bekannt ist, aber bisher nicht ausreichend bekämpft wurde. Es brauche eine klare Strategie und ausreichende finanzielle Mittel, um die Asbestbelastung nachhaltig zu reduzieren und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Die Umweltschutzorganisation fordert außerdem eine transparente Kommunikation mit der Bevölkerung und eine umfassende Aufklärung über die Gefahren von Asbest. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, zu wissen, wo sie gefährdet sind und welche Maßnahmen ergriffen werden, um ihre Gesundheit zu schützen. Die Asbestproblematik im Burgenland ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Asbestsanierung in Österreich noch lange nicht abgeschlossen ist und dass weiterhin große Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Risiken zu schützen. Die neuen Asbestfunde im Burgenland sind ein Weckruf für die Politik und die Behörden, die Asbestproblematik endlich ernst zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.
Experten warnen davor, die Gefahr von Asbest zu unterschätzen. Auch geringe Mengen von Asbestfasern können langfristig zu schweren Lungenerkrankungen führen. Die Inkubationszeit für Asbestose und Lungenkrebs beträgt oft mehrere Jahrzehnte, was die Diagnose und Behandlung erschwert. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, die Asbestbelastung so gering wie möglich zu halten und die Bevölkerung umfassend über die Gefahren zu informieren. Die Asbestproblematik im Burgenland zeigt, dass es noch viel zu tun gibt, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Risiken zu schützen. Es ist wichtig, dass die Behörden und die Politik die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Asbestbelastung nachhaltig zu reduzieren und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Die Asbestfunde im Burgenland sind ein Mahnmal dafür, dass die Asbestsanierung in Österreich noch lange nicht abgeschlossen ist und dass weiterhin große Anstrengungen unternommen werden müssen.
Asbest Burgenland: Was sind die nächsten Schritte?
Die nächsten Schritte umfassen eine detaillierte Kartierung der betroffenen Gebiete im Burgenland, um das Ausmaß der Asbestbelastung genau zu bestimmen. Zudem müssen die Verantwortlichen für die betroffenen Standorte – wie McDonald’s, Asfinag und die Betreiber des Businessparks – umgehend Sanierungspläne vorlegen. Diese Pläne müssen von unabhängigen Experten geprüft und von den Behörden genehmigt werden. Die Sanierung selbst muss unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgen, um eine weitere Freisetzung von Asbestfasern zu verhindern. Die Bevölkerung muss umfassend über die geplanten Maßnahmen informiert werden und die Möglichkeit haben, sich an dem Sanierungsprozess zu beteiligen. Die Kosten für die Sanierung müssen von den Verursachern getragen werden. Sollten diese nicht in der Lage sein, die Kosten zu tragen, müssen die Behörden finanzielle Unterstützung leisten. Die Asbestproblematik im Burgenland ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das nur durch eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten gelöst werden kann.

Gesundheitliche Auswirkungen und Prävention
Die gesundheitlichen Auswirkungen von Asbest sind gravierend und langfristig. Asbestose, Lungenkrebs und Mesotheliom sind nur einige der schweren Erkrankungen, die durch Asbest verursacht werden können. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, die Exposition gegenüber Asbestfasern so gering wie möglich zu halten. Präventive Maßnahmen umfassen das Tragen von Atemschutzmasken bei Arbeiten in asbestbelasteten Gebieten, die fachgerechte Entsorgung von asbesthaltigen Materialien und regelmäßige ärztliche Untersuchungen für Personen, die beruflich mit Asbest in Kontakt kommen. Die Asbestproblematik im Burgenland zeigt, dass es noch viel zu tun gibt, um die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Risiken zu schützen. Es ist wichtig, dass die Behörden und die Politik die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Asbestbelastung nachhaltig zu reduzieren und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. (Lesen Sie auch: Der Crash-Professor: Dave Collum prognostiziert einen Absturz…)
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Asbest und warum ist es gefährlich?
Asbest ist ein natürlich vorkommendes Mineral, das aufgrund seiner Hitzebeständigkeit und Festigkeit in der Vergangenheit in vielen Baumaterialien verwendet wurde. Die Gefahr liegt in den freigesetzten Fasern, die beim Einatmen schwere Lungenerkrankungen, einschließlich Lungenkrebs und Asbestose, verursachen können. (Lesen Sie auch: Geberit ist top, Sika ein Flop: Deshalb…)
Wo wurde im Burgenland Asbest gefunden?
Greenpeace hat Asbest auf dem Spielplatz eines McDonald’s-Restaurants in Oberpullendorf, dem Asfinag-Rastplatz in Mogersdorf und im Businesspark Steinberg-Dörfl gefunden.
Was sind die Symptome einer Asbestose-Erkrankung?
Zu den Symptomen einer Asbestose-Erkrankung gehören Kurzatmigkeit, Husten, Brustschmerzen und Müdigkeit. Die Symptome treten oft erst Jahrzehnte nach der Exposition auf.
Wie kann ich mich vor Asbest schützen?
Vermeiden Sie den Kontakt mit asbesthaltigen Materialien. Wenn Sie in einem Gebäude mit Asbest arbeiten oder leben, stellen Sie sicher, dass die Materialien nicht beschädigt sind und keine Fasern freisetzen. Bei Arbeiten in asbestbelasteten Gebieten tragen Sie Atemschutzmasken und Schutzkleidung.
Wer ist für die Sanierung asbestbelasteter Gebiete verantwortlich?
Die Verantwortung für die Sanierung asbestbelasteter Gebiete liegt in der Regel bei den Eigentümern oder Betreibern der betroffenen Grundstücke. Die Behörden können die Sanierung anordnen und überwachen. (Lesen Sie auch: Party trotz Krieg. Wahlen trotz Diktatur. Nichts…)
Was macht Niederösterreich?
Niederösterreich führt verstärkt Luftmessungen in den Grenzregionen zum Burgenland durch, um die mögliche Ausbreitung der Asbestfasern zu überwachen.
Fazit
Die erneuten Asbestfunde im Burgenland sind ein besorgniserregendes Zeichen dafür, dass die Asbestproblematik in Österreich noch lange nicht bewältigt ist. Die betroffenen Standorte, insbesondere der Spielplatz in Oberpullendorf, stellen eine akute Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Es ist nun von entscheidender Bedeutung, dass die Behörden und die Verantwortlichen vor Ort schnell und entschlossen handeln, um die Asbestbelastung zu beseitigen und die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Eine transparente Kommunikation und eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung sind dabei unerlässlich. Die Asbestproblematik im Burgenland muss als Weckruf für ganz Österreich dienen, um die Asbestsanierung mit Nachdruck voranzutreiben und die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu schützen. Die neuen Funde unterstreichen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung und Sanierung, um die Risiken, die von Asbest ausgehen, zu minimieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Gesundheit der Bevölkerung langfristig geschützt wird.
