Erneut müssen zahlreiche BMW-Fahrer einen Werkstattbesuch einplanen: Wegen brandgefahr bmw rückruf hat der Münchner Autobauer eine erneute Rückrufaktion gestartet. Weltweit sind bis zu 575.000 Fahrzeuge betroffen. Grund für den Rückruf sind Probleme mit dem Starter-Relais, das in bestimmten Produktionszeiträumen verbaut wurde.

Hintergrund: Warum kommt es zum BMW Rückruf wegen Brandgefahr?
Die aktuelle Rückrufaktion ist nicht die erste dieser Art bei BMW. Bereits im vergangenen Herbst hatte der Konzern rund 1,15 Millionen Fahrzeuge wegen ähnlicher Probleme mit dem Starter einbestellt. Die nun betroffenen Fahrzeuge stammen aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022. Wie ein Sprecher des Konzerns gegenüber kfz-betrieb erklärte, ist der Produktionszeitraum der Fahrzeuge allerdings nicht immer eindeutig abgrenzbar, da die Transportwege der Starter variieren können. Die genaue Zuordnung erfolgt daher anhand der Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN). (Lesen Sie auch: BMW Rückruf 2026: Dringend! Brandgefahr bei 100.000en…)
Die Problematik liegt in einem möglichen erhöhten Verschleiß des Magnetschalters nach einer hohen Anzahl von Startvorgängen. Im schlimmsten Fall kann dies dazu führen, dass das Fahrzeug nicht mehr startet oder sogar ein Brand entsteht. Um dieses Risiko auszuschließen, hat sich BMW nun zu dem erneuten Rückruf entschlossen.
Betroffene Modelle und Details zum aktuellen Rückruf
Von der aktuellen Rückrufaktion sind zahlreiche Modelle der BMW-Palette betroffen. Dazu gehören laut 5 Minuten: (Lesen Sie auch: BMW Rückruf Brandgefahr: Hunderttausende Fahrzeuge Betroffen)
- 2er-Coupé (G42)
- 3er-Limousine (G20)
- 3er-Touring (G21)
- 3er-China-Langversion (G28)
- 4er-Coupé (G22)
- 4er-Cabrio (G23)
- 4er-Gran-Coupé (G26)
- 5er-Limousine (G30)
- 5er-Touring (G31)
- 6er-Gran-Tourismo (G32)
- 7er-Limousine (G11, G12)
- X3 (G01)
- X4 (G02)
- X5 (G05)
- X6 (G06)
- Z4 (G29, sowie der baugleiche Toyota Supra)
In Österreich sind potenziell 1.124 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen. BMW wird die betroffenen Halter kontaktieren und sie auffordern, ihre Fahrzeuge in einer Vertragswerkstatt überprüfen und gegebenenfalls reparieren zu lassen. Der Austausch des Starter-Relais ist für die Kunden kostenlos.
Reaktionen und Einordnung
Rückrufaktionen sind in der Automobilindustrie keine Seltenheit. Sie dienen dazu, potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren und die Qualität der Fahrzeuge zu gewährleisten. Für die betroffenen Fahrzeughalter bedeutet ein Rückruf zwarUnannehmlichkeiten, jedoch auch die Sicherheit, dass ein potenzielles Problem behoben wird. Es ist ratsam, die Aufforderung von BMW zur Überprüfung des Fahrzeugs zeitnah wahrzunehmen, um möglicheFolgeschäden zu vermeiden. Informationen zu früheren Rückrufaktionen finden sich beispielsweise auf der Seite des Kraftfahrt-Bundesamtes. (Lesen Sie auch: Antenne Düsseldorf: Was steckt hinter dem Suchtrend?)
Brandgefahr BMW Rückruf: Was bedeutet das für die Zukunft?
Die erneute Rückrufaktion aufgrund von Brandgefahr wirft Fragen nach den Qualitätskontrollen bei BMW auf. Es ist zu erwarten, dass der Konzern die Produktionsprozesse und die Qualitätssicherung verstärken wird, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Für die Kunden bedeutet dies möglicherweise eine noch größere Sensibilisierung für potenzielle Probleme mit ihren Fahrzeugen. Es ist ratsam, aufmerksam auf Warnsignale zu achten und bei Verdachtsmomenten umgehend eine Werkstatt aufzusuchen.
Die wichtigsten Fakten zum BMW Rückruf im Überblick
Um die wichtigsten Informationen zum aktuellen Rückruf noch einmal zusammenzufassen, hier eine tabellarische Übersicht: (Lesen Sie auch: Karneval 2026: Olfen plant trotz Baustelle großen)

| Aspekt | Information |
|---|---|
| Grund für den Rückruf | Erhöhte Brandgefahr durch Probleme mit dem Starter-Relais |
| Betroffene Modelle | Zahlreiche Modelle der 2er-, 3er-, 4er-, 5er-, 6er-, 7er-Reihe sowie X3, X4, X5, X6 und Z4 (inkl. Toyota Supra) |
| Produktionszeitraum | Juli 2020 bis Juli 2022 (nachträglich verbaute Starter-Relais) |
| Anzahl betroffener Fahrzeuge (weltweit) | Bis zu 575.000 |
| Anzahl betroffener Fahrzeuge (Österreich) | 1.124 (potenziell) |
| Maßnahme | Kostenloser Austausch des Starter-Relais in einer BMW-Vertragswerkstatt |
Häufig gestellte Fragen zu brandgefahr bmw rückruf
Warum ruft BMW aktuell so viele Fahrzeuge zurück?
BMW hat eine Rückrufaktion gestartet, weil bei bestimmten Fahrzeugen eine erhöhte Brandgefahr durch ein fehlerhaftes Starter-Relais besteht. Betroffen sind Modelle aus dem Produktionszeitraum Juli 2020 bis Juli 2022, bei denen dieses Relais verbaut wurde. Der Austausch erfolgt kostenlos in den Werkstätten.
Welche BMW Modelle sind von der Rückrufaktion betroffen?
Die Rückrufaktion betrifft eine Vielzahl von BMW Modellen, darunter die 2er-, 3er-, 4er-, 5er-, 6er- und 7er-Reihen, sowie die Modelle X3, X4, X5, X6 und der Z4. Auch der baugleiche Toyota Supra ist betroffen, da er das gleiche Starter-Relais verwendet.
Wie erfahre ich, ob mein BMW von dem Rückruf betroffen ist?
BMW wird die betroffenen Fahrzeughalter direkt kontaktieren. Sie können aber auch selbst aktiv werden und sich bei Ihrem BMW-Händler oder auf der BMW-Webseite informieren, ob Ihr Fahrzeug von der Rückrufaktion betroffen ist. Halten Sie dafür Ihre Fahrgestellnummer (VIN) bereit.
Entstehen mir Kosten durch den BMW Rückruf aufgrund der Brandgefahr?
Nein, der Austausch des fehlerhaften Starter-Relais ist für die betroffenen Fahrzeughalter kostenlos. BMW übernimmt die Kosten für die Überprüfung und den Austausch in einer autorisierten Vertragswerkstatt. Es ist wichtig, den Anweisungen von BMW zu folgen.
Was soll ich tun, wenn mein BMW von der Rückrufaktion betroffen ist?
Wenn Ihr Fahrzeug betroffen ist, vereinbaren Sie umgehend einen Termin mit einer BMW-Vertragswerkstatt, um das Starter-Relais austauschen zu lassen. Bis dahin sollten Sie vorsichtig fahren und Ihr Fahrzeug im Auge behalten. Vermeiden Sie unnötige Fahrten, bis das Problem behoben ist.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.
