Der österreichische Bundeskanzler Österreich, Christian Stocker, hat sich am 10. Februar 2026 mit seinen Amtskollegen aus der Slowakei und Tschechien, Robert Fico und Andrej Babiš, in Bratislava getroffen, um über drängende europäische Themen zu beraten. Im Mittelpunkt standen dabei die hohen Energiepreise und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union.

Der Hintergrund des Treffens von Bundeskanzler Österreich Stocker
Das Treffen fand im Rahmen des sogenannten Slavkov-Formats statt, einer Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Österreich, der Slowakei und Tschechien. Dieses Format dient dem regelmäßigen Austausch und der Koordination der Politik in verschiedenen Bereichen, insbesondere in Bezug auf europäische Fragen. Die aktuelle Zusammenkunft diente vor allem der Vorbereitung des informellen EU-Gipfels am 12. Februar, bei dem es ebenfalls um die Wettbewerbsfähigkeit Europas gehen sollte. Die drei Regierungschefs wollten im Vorfeld ihre Positionen abstimmen und eine gemeinsame Erklärung verabschieden.
Ein zentrales Anliegen von Bundeskanzler Österreich Stocker war es, auf die Notwendigkeit niedrigerer Energiepreise hinzuweisen. Er betonte, dass diese ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft seien. Auch Fico kritisierte die aus seiner Sicht „unsinnigen Klimaziele“ der EU und die CO2-Zertifikate, die die Preise in die Höhe treiben würden. Die slowakische Regierung teilt diese Ansicht offenbar. (Lesen Sie auch: Rentenbezugsmitteilung: Was der Brief)
Aktuelle Entwicklungen und Details aus den Quellen
Im Anschluss an das bilaterale Gespräch mit dem slowakischen Premierminister nahm Bundeskanzler Österreich Stocker an einem Gipfeltreffen im sogenannten Slavkov-Format teil. Dabei wurde eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, die auf den bevorstehenden informellen Europäischen Rat zum Thema Wettbewerbsfähigkeit am 12. Februar abzielte. Laut Informationen des österreichischen Außenministeriums unterstrich Stocker die Notwendigkeit niedrigerer Energiepreise und eines strategischen Ansatzes zur Steigerung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Neben den wirtschaftlichen Themen spielte auch die Frage der Energiepolitik eine Rolle. Während Bundeskanzler Österreich Christian Stocker und der tschechische Premier Andrej Babiš in vielen Bereichen übereinstimmen, gibt es beim Thema Atomkraft unterschiedliche Auffassungen. Babiš beharrt auf dem weiteren Ausbau der Atomkraft in Tschechien, während Österreich traditionell eine ablehnende Haltung zur Atomenergie einnimmt. Dies zeigte sich auch bei einem Treffen der beiden Politiker in Wien, wie der Kurier berichtete.
Fico, der derzeit den Vorsitz des Slavkov-Formats innehat, äußerte sich kritisch zur Europäischen Union. Er bezeichnete die EU als „eine Horde von Schafen ohne Schäfer“ und forderte mehr Führung in Europa, insbesondere im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine. Er forderte eine Rückkehr zur Vernunft in der EU, damit diese überleben könne. Die Kleine Zeitung zitierte Fico mit den Worten, dass die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union von zentraler Bedeutung sei. (Lesen Sie auch: Bianca Sissing bei GNTM: Das steckt hinter…)
Reaktionen, Stimmen und Einordnung
Die Reaktionen auf das Treffen von Bundeskanzler Österreich Christian Stocker mit seinen Amtskollegen aus der Slowakei und Tschechien fielen unterschiedlich aus. Während die beteiligten Politiker die Einigkeit in vielen Fragen betonten, gab es auch kritische Stimmen, die auf die unterschiedlichen Positionen in der Energiepolitik hinwiesen. Insbesondere die ablehnende Haltung Österreichs zur Atomenergie und die Befürwortung des Ausbaus der Atomkraft in Tschechien führten zu Diskussionen.
Die Forderung nach niedrigeren Energiepreisen und einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU wurde von vielen Seiten begrüßt. Allerdings gibt es unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie diese Ziele erreicht werden können. Während einige auf eine Lockerung der Klimaziele und eine Reduzierung der CO2-Zertifikate setzen, fordern andere eine stärkere Förderung erneuerbarer Energien und eine effizientere Nutzung von Energie.
Was bedeutet das? / Ausblick
Das Treffen von Bundeskanzler Österreich Christian Stocker mit seinen Amtskollegen aus der Slowakei und Tschechien zeigt, dass die Frage der Energiepreise und der Wettbewerbsfähigkeit der EU weiterhin von großer Bedeutung ist. Die unterschiedlichen Positionen in der Energiepolitik verdeutlichen jedoch, dass es schwierig sein wird, einen Konsens in dieser Frage zu erzielen. (Lesen Sie auch: Wolfgang Niedecken: Konzerte und Kino-Hommage in München)

Die gemeinsame Erklärung, die im Rahmen des Slavkov-Formats verabschiedet wurde, könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein. Es ist jedoch wichtig, dass die darin enthaltenen Ziele auch tatsächlich umgesetzt werden und dass alle Mitgliedstaaten an einem Strang ziehen. Nur so kann die Europäische Union ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und ihre Position in der Welt stärken.
Tabelle: Vergleich der Energiepreise in Österreich, der Slowakei und Tschechien (Schätzung)
| Land | Strompreis pro kWh (in Euro) | Gaspreis pro kWh (in Euro) |
|---|---|---|
| Österreich | 0,25 | 0,12 |
| Slowakei | 0,20 | 0,10 |
| Tschechien | 0,22 | 0,11 |
Hinweis: Die angegebenen Preise sind Schätzungen und können je nach Anbieter und Region variieren.
Häufig gestellte Fragen zu bundeskanzler österreich
Welche Aufgaben hat der Bundeskanzler von Österreich?
Der Bundeskanzler ist der Regierungschef Österreichs. Er leitet die Bundesregierung, schlägt die Bundesminister vor und ist für die Richtlinien der Regierungspolitik verantwortlich. Er vertritt Österreich nach außen und koordiniert die Zusammenarbeit der Bundesministerien. (Lesen Sie auch: Nikolaj Ehlers im Olympia-Fokus: Dänemarks Hoffnungsträger)
Wie wird der österreichische Bundeskanzler gewählt?
Der Bundeskanzler wird vom Bundespräsidenten ernannt. In der Regel wird der Vorsitzende der Partei, die bei den Nationalratswahlen die meisten Stimmen erhalten hat, mit der Regierungsbildung beauftragt und anschließend zum Bundeskanzler ernannt.
Wer ist der aktuelle Bundeskanzler von Österreich?
Der aktuelle Bundeskanzler Österreich ist Christian Stocker (ÖVP). Er übernahm das Amt im Jahr 2025 und setzt sich aktuell für die Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit ein, wie sein Treffen mit Fico und Babiš zeigt.
Was ist das Slavkov-Format, in dem sich der Bundeskanzler getroffen hat?
Das Slavkov-Format, auch bekannt als Austerlitz-Format, ist eine Plattform für die Zusammenarbeit zwischen Österreich, der Slowakei und Tschechien. Es dient dem regelmäßigen Austausch und der Koordination der Politik in verschiedenen Bereichen, insbesondere in Bezug auf europäische Fragen.
Welche Bedeutung hat das Treffen des Bundeskanzlers für Österreich?
Das Treffen des Bundeskanzler Österreich mit seinen Amtskollegen aus der Slowakei und Tschechien ist von Bedeutung, da es die Möglichkeit bietet, die österreichischen Interessen in Europa zu vertreten und die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern zu stärken. Es trägt zur Gestaltung der europäischen Politik bei.
