Als Brad Pitt in Hollywood noch ein Niemand war und Christina Applegate bereits ein Superstar, ließ sie ihn am Abend der VMAs für einen Rockstar sitzen. Danach herrschte Funkstille. Das verrät die Schauspielerin nun in ihren Memoiren.
Mit gerade einmal 17 Jahren befand sich Schauspielerin Christina Applegate, 54, nicht nur auf ihrem Karriere-Höhepunkt, sondern datete auch noch den damals 25-jährigen Brad Pitt, 62. Das war aber noch vor seinem Durchbruch mit „Thelma & Louise“ im Jahr 1991. Umso mehr dürfte sich der damals noch recht unbekannte Brad über Christinas Einladung zu den MTV Video Music Awards 1989 gefreut haben.
Doch die damals weitaus erfolgreichere Darstellerin ließ Pitt für einen Rockstar sitzen, wie sie nun in ihrer bald erscheinenden Autobiografie „You With the Sad Eyes“ enthüllt. Der spätere Hollywood-Liebling war außer sich.
Christina Applegate verlässt VMAs mit Rockstar – und lässt Brad Pitt sitzen
Christina Applegate entstammt einer Schauspielerfamilie und stand bereits mit drei Monaten für Werbespots vor der Kamera. Kein Wunder, dass sie ihren Durchbruch bereits im Teenageralter hatte. Die Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“ katapultiere die Tochter von „Bad Moms“-Darstellerin Nancy Priddy, 85, 1987 auf den Schauspiel-Olymp. Ein Jahr später, am 26. August 1988, tauchte sie erstmals mit dem damals noch recht unbekannten Brad Pitt bei einer Veranstaltung von Amnesty International in Hollywood auf. Die beiden zeigten sich vertraut, wirkten verliebt.
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Pitt war damals noch ein aufstrebender Schauspieler, der bis dato nur Gastauftritte in Serien wie „Dallas“ und „21 Jump Street“ hatte und Neben- sowie unbedeutende Rollen, die nicht einmal im Abspann vorkamen, verbuchen konnte. Einen Sommer später folgte Christina Applegates Einladung zu den MTV Video Music Awards, nachdem beide „seit langer Zeit platonische Freunde“ gewesen seien und anfingen zu daten, wird die „Dead to Me“-Schauspielerin von „People“ aus ihren Memoiren zitiert.
„Damals war er noch nicht DER Brad Pitt“
Der Abend endete aber nicht so, wie es sich Brad Pitt wahrscheinlich gewünscht hatte. Denn Christina Applegate habe den ganzen Abend damit verbracht, „Bach anzustarren“, schreibt sie weiter. Damit meint sie Skid-Row-Rocker und späteren „Gilmore Girls“-Darsteller Sebastian Bach, 57. Pitt war auf einmal nicht mehr interessant für Applegate, die in ihrem Buch laut „People“ betont, dass er damals „noch auf dem Weg zum Schauspieler war und noch nicht DER Brad Pitt, der Mann der Träume so vieler Menschen“, gewesen sei.
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„Wir haben danach viele Jahre lang nicht miteinander gesprochen“
Die Preisverleihung habe Christina Applegate dann „mit Sebastian Bach […] und nicht mit Brad Pitt“ verlassen, wird sie weiter zitiert. Der zurecht sehr „mürrische“ Pitt habe sogar noch ihre Mutter und eine Freundin von der Veranstaltung nach Hause fahren müssen.
Rückblickend versteht Applegate seinen Zorn und schildert in ihren Memoiren: „Es überrascht nicht, dass [Brad Pitt, Anm. d. Red.] anschließend sehr wütend auf mich war. Wir haben danach viele Jahre lang nicht miteinander gesprochen“.
Pitt musste „dem Kind“, das Applegate damals war, „vergeben“
Nachdem Brad Pitt seine einstige Herzensdame viele Jahre lang gemieden, neue Freundinnen und seinen Durchbruch hatte, habe er ihr verzeihen müssen. Christina Applegate erinnert sich in ihren Memoiren: „Schließlich waren wir uns einig, dass ich ein Kind gewesen war und dass er zwar viel Besseres verdient hätte, es aber an der Zeit war, dem Kind zu vergeben, das ihn für den Leadsänger von Skid Row verlassen hatte.“
Verwendete Quelle: people.com
Quelle: Gala










